{"id":724,"date":"2015-01-10T22:16:23","date_gmt":"2015-01-10T21:16:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/?p=724"},"modified":"2015-01-13T08:19:37","modified_gmt":"2015-01-13T07:19:37","slug":"die-sache-mit-der-fragerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2015\/01\/10\/die-sache-mit-der-fragerei\/","title":{"rendered":"Die Sache mit der Fragerei"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum eine Frage in meinem Leben, die ich so h\u00e4ufig beantwortet habe, wie die Frage &#8222;Warum sitzen Sie denn im Rollstuhl?&#8220;. Diese Frage kommt auch manchmal in Form von &#8222;Hatten Sie einen Unfall?&#8220;, &#8222;Sitzen Sie schon immer im Rollstuhl?&#8220; oder auch &#8222;Was ist denn mit Ihnen?&#8220; daher. Ich werde das in allen m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Lebenssituationen gefragt: In der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, beim B\u00e4cker, im Wartezimmer, im Bewerbungsgespr\u00e4ch, beim Essen in der Kantine, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2014\/11\/24\/bitte-warten\/\">vor Flughafentoiletten<\/a>.<\/p>\n<p>Die Antwort auf die Frage ist eigentlich schnell erkl\u00e4rt und geht laienhaft so (die Mediziner m\u00f6gen mir das verzeihen): &#8222;Ich bin querschnittgel\u00e4hmt. Ich habe eine Spritze bekommen, die ich nicht gebraucht h\u00e4tte und der Arzt hat Arterie und Vene verwechselt. Das Medikament hat deshalb die Nerven im R\u00fcckenmark zersetzt.&#8220; In der Mehrheit der F\u00e4lle beantworte ich die Frage ohne mit der Wimper zu zucken. Aber es gibt Ausnahmen.<\/p>\n<h3>Auf das &#8222;Wie&#8220; kommt es an<\/h3>\n<p>Es war der erste kulturelle Unterschied, der mir auffiel, als ich nach Gro\u00dfbritannien zog. Im Gegensatz zu Deutschland und \u00d6sterreich, fragen die Briten diese Frage so gut wie nie. Nicht einmal Freunde. Die warten ab, bis ich von mir aus erz\u00e4hle, warum ich Rollstuhlfahrerin bin. Ich will nicht sagen, dass ich die Fragerei vermisse, aber sp\u00e4testens wenn in der U-Bahn wieder jemand fragt, wei\u00df ich, ich bin wieder in Deutschland. Die Briten empfinden die Frage als distanz- und respektlos.<\/p>\n<p>Ich habe keine Probleme damit, die Frage zu beantworten. F\u00fcr mich ist die Antwort darauf weit weniger spektakul\u00e4r als f\u00fcr die Menschen, die sie mir stellen. Aber manchmal beantworte ich sie dennoch nicht. Dann n\u00e4mlich, wenn ich das Gef\u00fchl habe, jemand fragt respektlos. Mit respektlos meine ich zum Beispiel das Hinterherpl\u00e4rren in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen oder das Rufen durch den ganzen Linienbus.<\/p>\n<p>Gerne ist der Frage in diesen F\u00e4llen dann die Silbe &#8222;Ey&#8220; vorangestellt und man duzt mich. Alles schon erlebt. Und auch beantworte ich die Frage nur noch ungerne, wenn sich die fragende Person nicht wenigstens zwei Minuten lang mit mir \u00fcber das Wetter unterhalten oder sonst irgendeinen Bezug zu mir hergestellt hat.<\/p>\n<p>Ich finde, das hat einfach mit Respekt zu tun. Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch. Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum ich Journalistin geworden bin. Aber selbst ich kann meine Neugierde z\u00fcgeln, wenn ich auf der Stra\u00dfe jemanden sehe, dessen k\u00f6rperliches Merkmal ich mir nicht erkl\u00e4ren kann. Ich muss nicht unbedingt wissen, wie alt der Mann ist, der so viele Falten im Gesicht hat und ich muss auch nicht jede Hauterkrankung kennen. Jedenfalls dann nicht, wenn die Gefahr besteht, dass ich dem Menschen zu nahe trete, wenn ich ihn darauf anspreche, und das m\u00f6chte ich nicht.<\/p>\n<h3>Man muss die Wahrheit schon vertragen k\u00f6nnen<\/h3>\n<p>Manchmal verl\u00e4uft die Konversation \u00fcber die Ursache meiner Querschnittl\u00e4hmung aber auch v\u00f6llig schr\u00e4g. Dann n\u00e4mlich, wenn ich an Leute gerate, die sich erhoffen, ich erz\u00e4hle ihnen eine Geschichte, nach der sie anschlie\u00dfend nach Hause gehen k\u00f6nnen mit dem guten Gef\u00fchl, dass ihnen das ja nicht passieren k\u00f6nne. Daf\u00fcr eignet sich meine Antwort ja nun gar nicht. Schon wenn sie die Worte &#8222;Querschnittl\u00e4hmung, Arzt und Spritze&#8220; geh\u00f6rt haben, sagen sie mir, ich solle aufh\u00f6ren. Das wollten sie dann doch nicht h\u00f6ren. Das sind dann wohl die Leute, die hoffen, ich erz\u00e4hle ihnen, ich h\u00e4tte mich mit 3 Promille Alkohol im Blut mit dem Auto um einen Baum gewickelt oder ich h\u00e4tte beim Bungeespringen mein Seil vergessen.<\/p>\n<p>Erst zu fragen, dann aber die Antwort nicht auszuhalten, finde ich allerdings auch nicht gerade respektvoll, passt aber zu der nicht wenig verbreiteten Annahme, dass man von Behinderung in jedem Fall ein Leben lang verschont bleibt. In dem Moment realisieren die Menschen dann, dass ich unbewusst an diesem Weltbild r\u00fcttele. Wer also neugierig genug ist zu fragen, muss am Ende die Wahrheit schon vertragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Im Gesch\u00e4ftsleben<\/h3>\n<p>Ja, vielleicht bin ich da eigen, aber ich m\u00f6chte nicht gerne an der Hotelrezeption oder beim Check-In am Flughafen die Ursache meiner Behinderung diskutieren. Andere Kunden werden auch nicht nach ihrem Privatleben oder ihrem Gesundheitszustand befragt. Etwas anderes ist es, wenn ich nach meinem Hilfebedarf gefragt werde. Kein Problem. Das empfinde ich sogar als zuvorkommend, wenn jemand fragt, wie er mir am besten helfen kann. Daf\u00fcr muss er aber nicht wissen, warum ich im Rollstuhl sitze. Servicemitarbeiter, die solche privaten Fragen stellen, empfinde ich zumindest als nicht sehr professionell.<\/p>\n<h3>Kinder d\u00fcrfen alles<\/h3>\n<p>Ganz anders sieht die Sache bei Kindern aus. Die fragen oft sehr direkt und das finde ich gut. Denn sie fragen nie respektlos, sondern wirklich aus Interesse. Die halten auch die Wahrheit aus. Und wenn die Fragen nach der Ursache und warum meine Beine nicht so wie ihre funktionieren abgehakt sind, interessieren sie sich sowieso mehr f\u00fcr die technischen M\u00f6glichkeiten des Rollstuhls. Man braucht Kindern deshalb auch nicht den Mund zu verbieten, wie das manche Eltern immer noch tun. Denn vielleicht werden sie so zu den respektlosen Erwachsenen, die dann v\u00f6llig \u00fcbergriffig fragen, was sie als Kinder nie fragen durften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum eine Frage in meinem Leben, die ich so h\u00e4ufig beantwortet habe, wie die Frage &#8222;Warum sitzen Sie denn im Rollstuhl?&#8220;. Diese Frage kommt auch manchmal in Form von &#8222;Hatten Sie einen Unfall?&#8220;, &#8222;Sitzen Sie schon immer im Rollstuhl?&#8220; oder auch &#8222;Was ist denn mit Ihnen?&#8220; daher. 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