{"id":740,"date":"2015-01-15T21:23:05","date_gmt":"2015-01-15T20:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/?p=740"},"modified":"2015-01-16T13:47:32","modified_gmt":"2015-01-16T12:47:32","slug":"aus-dem-kino-geworfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2015\/01\/15\/aus-dem-kino-geworfen\/","title":{"rendered":"Aus dem Kino geworfen"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"en\">Richard Bridger<\/span> ist aus einem Kino geworfen geworden. Der 31-J\u00e4hrige hat <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muskeldystrophie_Duchenne\">Duchenne-Muskeldystrophie<\/a>, eine Muskelerkrankung, die ausschlie\u00dflich M\u00e4nner betrifft. Die durchschnittliche Lebenserwartung f\u00fcr Menschen mit Duchenne betr\u00e4gt 25 Jahre. Bei vielen l\u00e4sst irgendwann auch die Lungenfunktion nach. Sie brauchen ein Beatmungsger\u00e4t. Und genau an diesem Ger\u00e4t <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/odeon-cinema-staff-throw-out-man-in-wheelchair-because-ventilator-was-making-too-much-noise-9980103.html\">st\u00f6rten sich Kinog\u00e4ste eines Kinos im englischen Epsom<\/a>. Sie beschwerten sich \u00fcber den jungen Mann, der den Actionfilm <em><a lang=\"en\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Taken_3\">Taken 3<\/a><\/em> sehen wollte. Sie mochten das Ger\u00e4usch des Beatmungsger\u00e4tes nicht. Statt die anderen G\u00e4ste umzusetzen oder sie darauf hinzuweisen, dass auch behinderte Menschen ein Recht darauf haben, ein Kino zu besuchen, forderten Kinomitarbeiter <span lang=\"en\">Richard Bridgers<\/span> Assistenten auf, zu gehen. Mit ihm selber sprach man erst gar nicht. Erst nach einer Diskussion mit dem Manager des Kinos bekam <span lang=\"en\">Richard Bridger<\/span> sein Eintrittsgeld zur\u00fcck, nachdem er das Kino verlassen hatte.<\/p>\n<h3>Nicht lauter als Popcorn<\/h3>\n<p>Bis vor ein paar Jahren sah man Menschen mit einem Beatmungsger\u00e4t nur sehr selten in der \u00d6ffentlichkeit. Viele Ger\u00e4te waren nicht transportabel. Das bedeutete, die Menschen konnten das Haus deshalb gar nicht verlassen. Das ist heute anders. Auch Menschen, die beatmet werden, k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden heute am normalen Leben teilnehmen, ins Kino gehen zum Beispiel. Ich kenne viele Menschen mit Beatmungsger\u00e4t, ich sitze oft in Meetings, in denen jemand mit Beatmungsger\u00e4t neben mir sitzt.<\/p>\n<p>Ich habe mir sogar mal mit dem Hollywoodschauspieler <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christopher_Reeve\">Christopher Reeve<\/a> einen Rollstuhlplatz geteilt in einem Theater, in dem es nur einen Rollstuhlplatz gab \u2013 er sollte einen Preis bekommen, ich sollte dar\u00fcber berichten. Der Superman-Darsteller war seit einem Reitunfall hoch querschnittgel\u00e4hmt und wurde mit einem Beatmungsger\u00e4t beatmet. Und dann kam es zu der etwas bizarren Situation, dass es f\u00fcr uns beide eigentlich nicht genug Platz in dem Theater gab. Aber nat\u00fcrlich wollte man keinen von uns wieder wegschicken und so sa\u00dfen wir notgedrungen recht eng nebeneinander. Ich wei\u00df also, wie sich Beatmungsger\u00e4te anh\u00f6ren. Sie machen keine Ger\u00e4usche, die bei einem Actionthriller wirklich st\u00f6rend w\u00e4ren. Nicht einmal bei einem Stummfilm, sch\u00e4tze ich. Man kann gut dar\u00fcber hinwegh\u00f6ren, wenn man das Ger\u00e4t bei den Umgebungsger\u00e4uschen \u00fcberhaupt h\u00f6rt. Das sieht auch der Vater des Rollstuhlfahrers in Epsom so: &#8222;Das Ger\u00e4t macht nicht mehr L\u00e4rm als wenn neben einem jemand Popcorn isst&#8220;, sagte er dem britischen Fernsehsender ITV. Daran st\u00f6rt sich im Kino sonst auch niemand.<\/p>\n<h3>Es geht nicht nur um Rampen<\/h3>\n<p>Der Fall zeigt ganz deutlich: Inklusion bedeutet nicht nur Rampen und Fahrst\u00fchle zu bauen. Es geht auch bis zu einem gewissen Ma\u00dfe darum, behinderungsbedingte Dinge, die man nicht \u00e4ndern kann, hinzunehmen. Dazu geh\u00f6rt meines Erachtens auch, das Beatmungsger\u00e4t eines Gastes im Kino zu ertragen oder sich im Zweifelsfall umzusetzen. Die L\u00f6sung ist sicher nicht, einen Kinogast mit Beatmungsger\u00e4t des Kinos zu verweisen und zu sagen, er darf nur zu Vorstellungen kommen, die schlecht besucht sind, so wie es das Kino getan hat.<\/p>\n<p>Die Kinokette, zu der das Kino geh\u00f6rt, hat sich unterdessen f\u00fcr das Verhalten ihrer Mitarbeiter entschuldigt. <span lang=\"en\">Richard Bridger<\/span> sei jederzeit willkommen und k\u00f6nne den Film jetzt als Wiedergutmachung kostenlos sehen. Damit kommt das Kino \u00fcbrigens recht preiswert davon. In \u00e4hnlichen F\u00e4llen werden in Gro\u00dfbritannien auch schon mal hohe vierstellige Schadenersatzzahlungen f\u00e4llig, wenn dem Unternehmen Diskriminierung eines Kunden wegen seiner Behinderung nachgewiesen werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richard Bridger ist aus einem Kino geworfen geworden. Der 31-J\u00e4hrige hat Duchenne-Muskeldystrophie, eine Muskelerkrankung, die ausschlie\u00dflich M\u00e4nner betrifft. 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