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Erst Haie, dann Robben und nun eine Riesenqualle

 

Für die Biologin Lizzie Daly ist es eine einzigartige Erfahrung: Sie schwamm mit einer rund 1,5 Meter langen Lungenqualle vor der britischen Küste. Mit dem Video dazu liefert sie nicht nur eindrucksvolle Bilder, sondern auch ein wichtiges Statement.

Um zu zeigen, wie vielfältig die Tiere vor der eigenen Haustür sein können, rief Lizzie Daly die Wild Ocean Week ins Leben. Vom 7. bis zum 14 Juli suchte sie zusammen mit ihrem Kollegen und Kameramann Dan Abott an der Küste von Falmouth, Cornwall, nach Meerestieren, um sie mit ihrer Kamera festzuhalten.

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Gooooooooooooooooooood morning from Day 7 of WILD OCEAN WEEK! 💙🦈 We have arrived in Cornwall and today is all about SHARKS!🦈 More than 30 species of shark are currently found in British waters! From the fastest, rarest, largest and most highly migratory sharks in the world – it seems we have it all in our marine world too! Earlier in the year I headed out to Bimini with @sharkeducation to get some time in the water face to face with sharks. It was an experience that sparked a much greater fascination with them. But you don’t have to travel to the other side of the world to see sharks… you can see them right here on your doorstep in the UK! Today is all about celebrating that. While we were scheduled to get some time with blue sharks this weekend – the wind is having none of it but we are still heading out on the water and you can still expect plenty of live updates and shark content today. Screengrab from @tristan_bawn @mcs_uk 🦈🦈🦈🦈

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"In Großbritannien kannst du Haie direkt vor der Haustür sehen", schrieb sie auf Instagram. Laut ihren Angaben wurden in britischen Gewässern bisher rund 30 verschiedene Haiarten entdeckt. Der Blauhai auf ihrem Bild ist zwar keine Neuentdeckung, aber dennoch beeindruckend.

Am zweiten Tag erwischte sie eine Kegelrobbe. "Sie konnte einfach nicht genug von uns bekommen", schrieb Daly. Zum Abschluss ihrer Kampagne entdeckte sie jedoch etwas, mit dem sie zu diesem Zeitpunkt wohl nicht rechnete: die Riesenqualle.

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SO THIS JUST HAPPENED😱💙 Diving with a giant barrel jellyfish! I could not think of a better way to celebrate the end of #WildOceanWeek. The full video of the dive is LIVE right now! I'll put the link in my stories if anybody wants to spend just two minutes watching this breathtaking moment coming face to face with a barrel jellyfish THE SAME SIZE AS ME while diving off of the coast of Falmouth 💙 What an unforgettable experience, I know barrel jellyfish get really big in size but I have never seen anything like it before! For anybody who is in Cornwall do come on down to Maenporth tomorrow at 12pm for a beach clean. There should be a good crowd of us rounded up now so it will be fun - and it will be followed by a small talk about the trip! Thank you Wild Ocean Week and of course the @sharkman_dan for the incredible footage 🎥😍

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"Was für ein unvergessliches Erlebnis. Ich weiß, dass Lungenquallen wirklich groß werden, aber so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen!", schrieb sie dazu auf Instagram. Verständlich, denn mit einem Schirmdurchmesser von 90 Zentimetern zählen die Tiere zur größten Quallenart im Mittelmeer und im britischen Küstenraum.

Hauptsächlich ernähren sich die in der Wissenschaft als Medusen bezeichneten Tiere von Plankton. Und davon gibt es gerade in den Sommermonaten an der südenglischen Küste genügend. Zu Hause sind die Tiere übrigens an den Gewässern entlang aller europäischen Atlantikküsten und im Mittel- sowie Schwarzen Meer. Sie können aber auch in der Nord- und Ostsee vorkommen.

Im Gegensatz zu den Quallen, mit denen so mancher eine negative Urlaubserfahrung verbindet, sind die Stiche der Lungenqualle nicht gefährlich. Ihre Nesselzellen lösen höchstens ein Unwohlsein beim Menschen aus. Wer also beim nächsten Badeurlaub auf eine trifft, braucht sich nicht zu fürchten.


22 Kommentare

  1. Avatar  DanniehsMeinung

    Das Statement? Es gibt so wunderbare, tolle und faszinierende Tiere direkt vor unserer Haustüre – es lohnt sich, die Umwelt zu schützen und die Diversität der Tierwelt schätzen zu lernen. Der Mensch ist nicht Mittelpunkt der Welt. Auch wenn er sich leider dazu macht.

 

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