{"id":10917,"date":"2011-10-26T09:52:48","date_gmt":"2011-10-26T07:52:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=10917"},"modified":"2011-10-26T09:52:48","modified_gmt":"2011-10-26T07:52:48","slug":"dakota-suite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2011\/10\/26\/dakota-suite_10917","title":{"rendered":"Ja, wir wollen leiden!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sehr traurig, aber wundersch\u00f6n: Der Songwriter Chris Hooson alias Dakota Suite singt von Tod und Verderben. Eine herbstliche Pr\u00fcfung, ihm in die Dunkelheit zu folgen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_10919\" aria-describedby=\"caption-attachment-10919\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/10\/dakota-suite-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"dakota-suite-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-10919\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/10\/dakota-suite-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/10\/dakota-suite-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10919\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Indigo<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Man h\u00f6rt es ja immer wieder: Menschen, die besonders traurige Musik machen, seien im wirklichen Leben ausgesprochene Witzbolde. Chris Hooson geh\u00f6rt nicht zu diesen Menschen.<!--more--> Andere m\u00f6gen ja so lange von Tod, Verderben und Abgr\u00fcnden singen, bis sie m\u00f6rderisch gute Laune bekommen. Chris Hooson aber singt so lange von Tod, Verderben und Abgr\u00fcnden, bis er immerhin nicht mehr dauernd an Selbstmord denken muss.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud857011581743\"><\/div>\n<p>Dakota Suite nennt sich Hooson, wenn er Musik macht. <em>The Side Of Her Inexhaustible Heart<\/em> ist schon sein sechzehntes Album. All diese Alben trugen auf dem Cover ein Schwarz-Wei\u00df-Foto mit meist grafischen Landschaftsdetails und immer definitiv herbstlicher Stimmung. Auf all diesen Alben befand sich eine Musik, die nicht mehr nur traurig, sondern verzweifelt ist. Nicht niedergeschlagen, sondern depressiv. Nicht bedr\u00fcckend, sondern erdr\u00fcckend.<\/p>\n<p>Jedoch erst einmal und vor allem: wundersch\u00f6n. Auf <em>The Side Of Her Inexhaustible Heart<\/em> sind mit viel Abstand zueinander die T\u00f6ne des von Quentin Sirjacq gespielten Klaviers angeordnet. Hin und wieder kuschelt sich ein Cello dazwischen, vielleicht auch ein Kontrabass oder, aber nur sehr selten, ein Vibrafon. Ab und an und immer seltener singt Hooson dann, schafft wie aus dem Nichts Melodien mit Ewigkeitswert, aber viel wichtiger ist es, was nicht passiert in dieser Musik.<\/p>\n<p>Es ist, im besten Sinne, eine Pr\u00fcfung, Chris Hooson in die Dunkelheit zu folgen. <em>Waiting For The Dawn To Crawl Through And Take Away Your Life<\/em> hie\u00df eine fr\u00fchere Platte. Mehrere Selbstmordversuche hat der 40-J\u00e4hrige bereits hinter sich. Wenn man sich mit ihm unterh\u00e4lt, ist er freundlich, aber zur\u00fcckhaltend, und spricht ganz offen \u00fcber seine Depressionen. Er sagt dann in einem Tonfall, als wollte er dem Kellner mitteilen, dass er Vegetarier ist: &#8222;Ich kann nicht gl\u00fccklich sein.&#8220;<\/p>\n<p>Hooson lebt in Leeds. Dort verdient er als Sozialarbeiter und Bew\u00e4hrungshelfer sein Geld, er betreut vor allem Sexualstraft\u00e4ter. Er hat zwei S\u00f6hne, von denen er hofft, &#8222;dass sie nicht so werden wie ich&#8220;, und eine Frau namens Joanna, &#8222;die jeden Tag mein Leben rettet&#8220;. Wichtiger als seine Musik, seine Arbeit und seine Familie ist Hooson nur eins: der Fu\u00dfball. Nat\u00fcrlich ist er nicht Anh\u00e4nger eines aktuell erfolgreichen oder wenigstens coolen Klubs, sondern des FC Everton, der 1987 zum letzten Mal die Meisterschaft gewonnen hat und seitdem im Mittelma\u00df herumkraucht.<\/p>\n<p>Die Musik, sagt Hooson, macht er nicht f\u00fcr andere, sondern allein f\u00fcr sich. Sie ist seine einzige Chance, einen neuen Tag zu erleben und noch einen. Herk\u00f6mmliche Therapien w\u00fcrden bei ihm nicht verfangen, weil er sie durch seine berufliche Vorbildung durchschaue. Erfolgversprechender h\u00e4lt er, Songs zu singen, die <em>Yes We Will Suffer<\/em> hei\u00dfen oder <em>Where The Tears Go<\/em>.<\/p>\n<p>Innerhalb des so faszinierenden wie abgeschlossenen Dakota-Suite-Kosmos ist <em>The Side Of Her Inexhaustible Heart<\/em> eine logische Weiterentwicklung. Die Gitarre, die fr\u00fchere Werke bestimmte, schweigt schon seit einiger Zeit. Nun verstummt auch Hooson selbst allm\u00e4hlich, singt immer weniger, aber man meint fast, man k\u00f6nnte ihn h\u00f6ren, wie er der Ruhe nachlauscht, die seine Musik einzufangen versucht. Ihm dabei zuzuh\u00f6ren, vertreibt nicht unbedingt dunkle Gedanken. Aber Dakota Suite gibt einem die Hoffnung, dass sich irgendwann aller Schmerz in Sch\u00f6nheit verwandelt.<\/p>\n<p><em>&#8222;The Side Of Her Inexhaustible Heart&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.dakotasuite.com\/dakota_suite\/home.html\" target=\"_blank\">Dakota Suite<\/a> und Quentin Sirjacq erscheint bei Glitterhouse\/Indigo.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr traurig, aber wundersch\u00f6n: Der Songwriter Chris Hooson alias Dakota Suite singt von Tod und Verderben. Eine herbstliche Pr\u00fcfung, ihm in die Dunkelheit zu folgen. Man h\u00f6rt es ja immer wieder: Menschen, die besonders traurige Musik machen, seien im wirklichen Leben ausgesprochene Witzbolde. 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