{"id":11056,"date":"2011-11-14T15:13:14","date_gmt":"2011-11-14T14:13:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=11056"},"modified":"2011-11-14T15:13:14","modified_gmt":"2011-11-14T14:13:14","slug":"rustie-glass-swords","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2011\/11\/14\/rustie-glass-swords_11056","title":{"rendered":"Der Synthesizer weint zum Abschied"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eines der besten Alben des Jahres: Rustie aus Glasgow brennt auf seinem Deb\u00fctalbum &#8222;Glass Swords&#8220; ein Effektfeuerwerk ab, das Hip-Hop, Funk und Dubstep in sch\u00f6nsten Farben schillern l\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_11065\" aria-describedby=\"caption-attachment-11065\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/rustie-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"rustie-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-11065\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/rustie-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/rustie-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11065\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Warp Records<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Der Letzte macht das Licht an. Im Falle des Glasgower Produzenten Russell Whyte alias Rustie muss es allerdings schon eine 3500-Watt-Fluchtlichtanlage sein. <!--more-->Sein endorphingetr\u00e4nktes Deb\u00fctalbum <em>Glass Swords<\/em> ist derart glei\u00dfend ausgefallen, dass man Angst um die Stromrechnung des Schotten haben muss. Das Geld w\u00e4re jedenfalls gut angelegt: Rustie ist einer der letzten Geniestreiche dieses Jahres gelungen.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud368733947645\"><\/div>\n<p>Die Platte beginnt wie der Soundtrack zu einem \u00fcberdimensionalen Science-Fiction-Computerspiel: Hard-Rock-Gitarrensoli perlen von glitzernden Synthesizer-Fl\u00e4chen. Alles wirkt titanisch und hell, als ob eine digitale Sonne aufginge. \u00dcberhaupt: Jeder Klang auf diesem Album ist wie in strahlendes Licht getaucht. Ein hochkomprimiertes Feuerwerk in 42 Minuten. Aufpoliert und bestechend klar klingen Rusties technoide Oberfl\u00e4chen, darunter pumpen und wogen zentnerschwere B\u00e4sse. <\/p>\n<p>Dubstep, Crunk, 8-Bit Music, Hip-Hop und Achtziger-Jahre-Funk sind die wichtigsten Versatzst\u00fccke von <em>Glass Swords<\/em>. Aber was das Album so gro\u00dfartig, bisweilen atemberaubend macht, ist die diebische Freude am Exzess. Wann klang eine Platte seit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2005\/12\/M-Daft_Punk\" target=\"_blank\">Daft Punks <em>Discovery<\/em><\/a> zuletzt derart \u00fcberdimensioniert, wurde die Pracht des vermeintlich Billigen und der kitschigen Euphorie so r\u00fccksichtslos zelebriert?<\/p>\n<p>St\u00e4ndig blitzt, knallt, funkelt es aus allen Ecken. B\u00e4sse rollen wie psychedelische Einsatzkommandos heran, um in tausend Scherben zu zerspringen. Beschleunigte Rave-Klaviere, h\u00fcpfender Slap Bass, \u00fcberhitzte Streicher und zuckrig-s\u00fcsse Gesangsschnipsel schieben die Musik bis an den Rand der Hysterie. St\u00fccke wie <em>Ultra Thizz<\/em>, <em>Globes<\/em> und <em>Hover Traps<\/em> sind episches Digi-Drama. Immer wieder stoppt Rustie den Beat, ohrenbet\u00e4ubende Akkord-Wellen t\u00fcrmen sich auf und dehnen den Spannungsmoment bis ins Unertr\u00e4gliche. <\/p>\n<p>Und bevor es dann so richtig losgeht und alle D\u00e4mme brechen, h\u00e4ngt die Musik f\u00fcr eine Sekunde atemlos in der Luft. Ein Peitschenschlag, vier kurze Beats. Der Rest ist galaktischer Funk aus Bass, Bits und Bytes. Dass Rustie die zw\u00f6lf St\u00fccke knackig-kurz h\u00e4lt, ist nicht nur dramaturgisch geschickt, sondern zudem \u00fcberaus effektiv. Die Spannung l\u00e4sst nie nach, von \u00dcberdruss angesichts der Effektschlacht keine Spur. Daf\u00fcr sorgen auch die vielen atmosph\u00e4rischen Intros und \u00dcberleitungen. <em>Glass Swords<\/em> geht das Adrenalin nie aus.<\/p>\n<p>Streckenweise f\u00fchlt es sich an, als ob man einen <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sQZuidKexBQ\" target=\"_blank\">japanischen Endgegner<\/a> bek\u00e4mpft, w\u00e4hrend man direkt in die Sonne blickt und ringsherum Leuchtraketen in die Luft gehen. Der Einfluss von Videospiel-Soundtracks ist in jeder Sekunde des Albums zu h\u00f6ren. Nicht zuletzt weil Rustie selbst kleine Versatzst\u00fccke wie aus Spielen wie <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rzhw_jxWJoU\" target=\"_blank\"><em>Legend Of Zelda: Ocarina Of Time<\/em><\/a> einbaut. Und sieht Rusties Logo dem der legend\u00e4ren Nintendo-Serie nicht t\u00e4uschend \u00e4hnlich?<\/p>\n<p>Selbst die Songtitel lesen sich wie Beschreibungen einzelner Level: <em>City Star<\/em>, <em>Death Mountain<\/em>, <em>Ice Tunnels<\/em>. Jedes Lied kommt einem Videospielszenario gleich. Wie viele Produzenten des UK-Bass und Dubstep hat auch Rustie die funktionale und zugleich hochemotionale Qualit\u00e4t der Spielemusiken erkannt. Weil sich echte Emotionen nicht in Pixel \u00fcbersetzen lassen, muss die Musik umso mehr leisten. Hier liegt die eigentliche St\u00e4rke von <em>Glass Swords<\/em>: Inmitten des Effektfeuerwerks hat Rustie viele feine, melancholische Melodien verankert. Herzzerrei\u00dfend sind die Gesangssamples im brachialen <em>Cry Flames<\/em>, das schaurig-sch\u00f6ne <em>After Light<\/em> erinnert mit seinen gebrochenen R&#8217;n&#8217;B-Vocals an die St\u00fccke des <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/01\/02\/im-nachtbus-durch-london_612\" target=\"_blank\">Dubstep-Helden Burial<\/a>.<\/p>\n<p>Das Album endet mit <em>Crystal Echo<\/em>, zugleich einem der besten St\u00fccke auf <em>Glass Swords<\/em>. Noch einmal hochgedrehter Sci-Fi-Soul, flirrender Unterwasser-Trance. Der Synthesizer weint zum Abschied. Ersch\u00f6pft und berauscht fliegen wir in den gepixelten Sonnenuntergang. Am Ende besitzt man nicht nur noch alle Leben, sondern auch 10.000 Bonuspunkte. <em>Reset please<\/em>.<\/p>\n<p><em>&#8222;Glass Swords&#8220; von <a href=\"http:\/\/warp.net\/records\/rustie\" target=\"_blank\">Rustie<\/a> ist bei Warp erschienen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der besten Alben des Jahres: Rustie aus Glasgow brennt auf seinem Deb\u00fctalbum &#8222;Glass Swords&#8220; ein Effektfeuerwerk ab, das Hip-Hop, Funk und Dubstep in sch\u00f6nsten Farben schillern l\u00e4sst. Der Letzte macht das Licht an. 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