{"id":11182,"date":"2011-11-30T08:20:38","date_gmt":"2011-11-30T07:20:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=11182"},"modified":"2011-11-30T14:23:20","modified_gmt":"2011-11-30T13:23:20","slug":"keith-jarrett-rio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2011\/11\/30\/keith-jarrett-rio_11182","title":{"rendered":"Geister aus der Schatzkiste"},"content":{"rendered":"<p><strong>Keith Jarrett hat in den Siebzigern das improvisierte Solokonzert als Genre etabliert. Sein neues Album &#8222;Rio&#8220; verstr\u00f6mt eine sonnige, gelassene Energie.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_11183\" aria-describedby=\"caption-attachment-11183\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/keith-jarrett-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"keith-jarrett-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-11183\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/keith-jarrett-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2011\/11\/keith-jarrett-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11183\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Daniela Yohannes\/ECM Records<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>G\u00e4be es eine Schatzkiste, in der der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/43\/Keith-Jarrett\" target=\"_blank\">Jazzpianist Keith Jarrett<\/a> all das aufbewahrt, was ihm musikalisch etwas bedeutet, dann f\u00e4nde sich darin die ganze Geschichte seines Instruments von Johann Sebastian Bachs <em>Wohltemperiertem Klavier<\/em> bis zu <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/41\/D-Musikklassiker\" target=\"_blank\">Cecil Taylors<\/a> Klavierschlagzeug mit 88 Trommeln.<!--more--><\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud914457522679\"><\/div>\n<p>Jarrett kennt sich im barocken Kontrapunkt aus und in der abstrakten Atonalit\u00e4t, er sch\u00e4tzt die lyrische Miniatur ebenso wie die explosive Geste, das strenge Exerzitium wie die gro\u00dfe Freiheit. Und immer, wenn er am Fl\u00fcgel sitzt, macht er \u2013 neben allen Unternehmungen mit Quartetten, Trios, Duos in Sachen Jazz und den Bach-, H\u00e4ndel-, Mozart- oder Schostakowitsch-Einspielungen \u2013 das Spiel aus der pers\u00f6nlichen Schatzkiste zu seiner k\u00fcnstlerischen Methode. Er hebt den Deckel und l\u00e4sst die Geister fliegen.<\/p>\n<p>Nach seinem Solo-Deb\u00fct <em>Facing You<\/em> im November 1971, bei dem er noch regul\u00e4re, vorkonzipierte St\u00fccke um- und ausspielte, hat Jarrett mit den Konzertabenden in Lausanne und Bremen von 1973 das Solokonzert als Genre etabliert \u2013 eine musikalische <em>\u00e9criture automatique<\/em>, von vorn bis hinten improvisiert, frei von vordefinierten Themen. Sein Spiel wurde zu einer Meditations\u00fcbung, in der er den filternden Einfluss des Bewusstseins ausschaltet und sich einer Musik der Erinnerungen, Assoziationen, \u00fcberraschenden Bez\u00fcge und herangewehten Einf\u00e4lle \u00fcberl\u00e4sst.<\/p>\n<p>In der Offenheit und der Fragilit\u00e4t der musikalischen Prozesse ist Jarrett dabei auf ein aufmerksames Publikum angewiesen. Mit konzentriertem H\u00f6ren tr\u00e4gt es wie ein Katalysator zum Gelingen eines Konzerts bei. Und Jarrett nimmt sich die Freiheit, st\u00f6rende Zuh\u00f6rer auf offener B\u00fchne zurechtzuweisen. Das mag nicht jeder; sobald die Lichter ausgehen, versp\u00fcrt selbst der aufnahmebereiteste Zuh\u00f6rer einen Hustenreiz.<\/p>\n<p>Jarretts neues Album <em>Rio<\/em> ist der Mitschnitt eines Konzerts in Brasilien vom 9. April dieses Jahres. Es tritt als f\u00fcnfzehntes in der Reihe aller ver\u00f6ffentlichten Konzertmitschnitte ein kompliziertes Erbe an. Das Feld scheint bestellt, von den fast endlos weit geschwungenen Spannungsb\u00f6gen der ersten Jahre \u00fcber die zurechtgestutzten Skizzen von <em>Radiance<\/em>, mit der Jarrett im Jahr 2005 nach der Genesung vom chronischen Ersch\u00f6pfungssyndrom den Faden der Solokonzerte wieder aufnahm, bis zu den endg\u00fcltig klingenden Wellenbewegungen des Triple-Albums <em>Testament<\/em> (2009) hatte man gedacht, alle Varianten des Formats seien durchgespielt, alles Weitere sei nur noch Variation.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich erkennt man die aufziehenden Geister: zerbr\u00f6selnde Akkorde und die kontrapunktisch gef\u00fchrten Linien der beiden H\u00e4nde, die sich zu einem unentwirrbaren Gestr\u00fcpp verwickeln, garstige Blockakkorde und weit gespannte Arpeggios, die anschwellen wie ein Kokon, aus dem schlie\u00dflich eine zerbrechliche Melodielinie schl\u00fcpft. Dazu das Stampfen des Backbeat und die fragilen <em>blue notes<\/em>; die rhythmischen Ostinati und die flirrend swingenden Phrasierungen.<\/p>\n<p>Immer wieder sucht die Musik vertraute Orte auf. Immer wieder vernimmt das Ohr erprobte Schl\u00fcsselreize, doch bevor das Klingende allzu vertraut wird, l\u00f6st sich das Klangbild auf \u2013 und die Musik zieht weiter. Man ist bei Jarrett jedes Mal wieder verbl\u00fcfft dar\u00fcber, wie fl\u00fcssig sich in seinem Spiel die einzelnen Teile zusammenf\u00fcgen, wie die tektonischen Platten der Musik schwelgerisch im Raum schweben, bis sie sich gegeneinander verschieben und Reibungshitze erzeugen. Jarrett macht sich mit fantasievoller Beweglichkeit, Wut und Furor gleicherma\u00dfen \u00fcber die Musik her.<\/p>\n<p>Man kennt das alles, und doch scheint jedes Mal vieles anders: <em>Rio<\/em> verstr\u00f6mt eine fast schon sonnige, gelassene Energie, die deutlich macht, dass jedes Konzert seine eigene Magie hat. Eine Magie, die jedes Mal wieder mehr ist, als sich die Geister aus der Schatzkiste tr\u00e4umen lie\u00dfen.<br \/>\n<em><br \/>\n&#8222;Rio&#8220; von Keith Jarrett ist erschienen bei <a href=\"http:\/\/www.ecmrecords.com\/Startseite\/startseite.php\" target=\"_blank\">ECM\/Universal<\/a>.<\/em><br \/>\n<em><br \/>\nAus der ZEIT Nr. 47\/2011<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keith Jarrett hat in den Siebzigern das improvisierte Solokonzert als Genre etabliert. Sein neues Album &#8222;Rio&#8220; verstr\u00f6mt eine sonnige, gelassene Energie. 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