{"id":13028,"date":"2012-06-13T11:21:20","date_gmt":"2012-06-13T09:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=13028"},"modified":"2012-06-13T11:55:03","modified_gmt":"2012-06-13T09:55:03","slug":"chromatics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2012\/06\/13\/chromatics_13028","title":{"rendered":"Wenn die Synthies leise seufzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Drive&#8220; war der Motor: Italo Disco ist wieder in aller Ohren. Jetzt bekommen auch die Chromatics aus Oregon die Aufmerksamkeit, die sie sich in zehn Jahren verdient haben.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_13037\" aria-describedby=\"caption-attachment-13037\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/06\/chromatics-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"chromatics-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-13037\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/06\/chromatics-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/06\/chromatics-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13037\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Italians Do It Better<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Kopfkino \u2013 so l\u00e4sst sich dieses Album am ehesten auf den Punkt bringen. Und das liegt nicht nur an der Spieldauer von mehr als neunzig Minuten. Wie ein meisterhafter Neo-Noir-Film entf\u00fchrt Chromatics&#8216; viertes Studioalbum <em>Kill for Love<\/em> in eine traumverlorene Welt.<!--more--> Das amerikanische Quartett entwirft Klanglandschaften und Atmosph\u00e4ren in einer ganz eigenen Synthese aus Vergangenheit und Zukunft, retrogradem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/35\/italo-disco-revival\" target=\"_blank\">Italo Disco<\/a> und futuristischem Synthiepop. <\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud029984037465\"><\/div>\n<p>Infolge ihres filmischen Ansatzes ist es kein Zufall, dass die Band aus Oregon im vergangenen Jahr mit ihrem pulsierenden St\u00fcck <em>Tick Of The Clock<\/em> zum <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2012-01\/film-drive\" target=\"_blank\">Action-Drama <em>Drive<\/em><\/a> auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Soundtrack zu Nicolas Winding Refns viel gepriesenem Film um einen mysteri\u00f6sen Stuntfahrer (Ryan Gosling) hat gro\u00dfe Resonanz gefunden und den Chromatics im zehnten Jahr ihres Bestehens die l\u00e4ngst verdiente Anerkennung beschert.<\/p>\n<p>Schon der erste Track \u2013 ein Cover von Neil Youngs <em>Hey Hey, My My (Into the Black)<\/em> \u2013 ist \u00fcberw\u00e4ltigend sch\u00f6n. &#8222;<em>It&#8217;s better to burn out \/ Than to fade away<\/em>&#8222;, singt Ruth Radelet mit viel Hall auf der Stimme die letzten Zeilen aus Kurt Cobains Abschiedsbrief. Im Titelst\u00fcck brechen sich die Synthesizer am Trommelfell und der Beat klopft wie die Herzen frisch Verliebter. Die f\u00fcr Italo Disco typischen Handclaps geben den Rhythmus vor, der Gesang schwebt dar\u00fcber. Und im Hintergrund verebbt das kosmische Rauschen.<\/p>\n<p>Wenn dieses so unversch\u00e4mt coole Album eine Schw\u00e4che hat, dann ist es h\u00f6chstens seine Perfektion. F\u00fcnf Jahre haben Johnny Jewel und Kollegen daran herumgefeilt. Es ist minimalistisch und opulent, warm und unterk\u00fchlt zugleich. &#8222;<em>The screen stayed flashing in my mind<\/em>&#8222;, singt eine m\u00e4nnliche Auto-Tune-Stimme im Refrain von <em>These Streets Will Never Look The Same<\/em>. Dazu epische Klavierakkorde und eine abged\u00e4mpfte Gitarre, die fast neun Minuten lang denselben Akkord spielt. <\/p>\n<p>Ein Song wirkt wie der Soundtrack zu einem Mondflug, einer wie eine n\u00e4chtliche Jamsession im Grand Canyon. Anderswo tickt eine Uhr mit Zeigern aus Eiszapfen, dazu eine Bassdrum, die klingt, als h\u00e4tte man sie von einem Sprungturm ins Wasser geworfen. <\/p>\n<p>Das fabelhafte <em>Running From The Sun<\/em> k\u00f6nnte auch in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2011-11\/bon-iver-konzert\" target=\"_blank\">Justin Vernons<\/a> Kopf entstanden sein: seufzende Synthies, tropische Tierstimmen, ein Klavier, das an <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/14\/Traum-Cyndi-Lauper\" target=\"_blank\">Cyndi Laupers<\/a> <em>Time After Time<\/em> erinnert. <\/p>\n<p>Die St\u00fccke lassen sich alle Zeit der Welt. Radioformate, Songstrukturen \u2013 wen k\u00fcmmert das? Dieses Album gen\u00fcgt sich selbst als Bezugsgr\u00f6\u00dfe. Vierzehn Minuten dauert allein das instrumentale <em>No Escape<\/em>: Ein unterschwelliger Bass schiebt sich durch interstellare Wolken und schwarze L\u00f6cher, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2012-05\/donna-summer-nachruf\" target=\"_blank\">Giorgio Moroder<\/a> trifft auf <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/11\/D-Musikklassiker\" target=\"_blank\">Gy\u00f6rgy Ligeti<\/a>. Hinter jedem Universum wartet bereits das n\u00e4chste. <\/p>\n<p>Obgleich der \u00e4sthetische Einfluss etwa eines <a href=\"http:\/\/www.theofficialjohncarpenter.com\/\" target=\"_blank\">John Carpenters<\/a> unverkennbar ist, klingt das meiste verbl\u00fcffend origin\u00e4r. Klavierschleifen, ein Beat, der im Zwischenhirn entsteht. Bedrohlich flackert die Neonreklame \u00fcber der T\u00fcr zu dieser d\u00fcsteren Disco. Wer aus ihr heraustritt, hat ein geheimnisvolles Leuchten in den Augen. &#8222;<em>Come on in \/ And give me your hand<\/em>&#8222;, l\u00e4dt Radelet ihre H\u00f6rer in die Tanzbar ein. Bei solch einem wunderbaren Album: Nichts lieber als das.<\/p>\n<p><em>&#8222;Kill For Love&#8220; von <a href=\"http:\/\/soundcloud.com\/johnnyjewel\/chromatics-kill-for-love-album\" target=\"_blank\">Chromatics<\/a> erscheint bei Italians Do It Better\/Alive. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Drive&#8220; war der Motor: Italo Disco ist wieder in aller Ohren. Jetzt bekommen auch die Chromatics aus Oregon die Aufmerksamkeit, die sie sich in zehn Jahren verdient haben. Kopfkino \u2013 so l\u00e4sst sich dieses Album am ehesten auf den Punkt bringen. Und das liegt nicht nur an der Spieldauer von mehr als neunzig Minuten. 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