{"id":14698,"date":"2012-12-03T15:41:01","date_gmt":"2012-12-03T14:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=14698"},"modified":"2012-12-03T17:12:25","modified_gmt":"2012-12-03T16:12:25","slug":"nils-frahm-screws","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2012\/12\/03\/nils-frahm-screws_14698","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheit mit neun Fingern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ja, sowas Gips: Der Pianist Nils Frahm brach sich den Daumen und spielte trotzdem weiter. Sein Album &#8222;Screws&#8220; erz\u00e4hlt vom fragilen Gl\u00fcck des Augenblicks.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_14708\" aria-describedby=\"caption-attachment-14708\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14708\" title=\"nils-frahm-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/12\/nils-frahm-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/12\/nils-frahm-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2012\/12\/nils-frahm-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14708\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Erased Tapes<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>So simpel ist das manchmal: ein Mann, ein Instrument und eine Lebenskrise. Und das Ergebnis ist Musik, die ber\u00fchrender kaum sein k\u00f6nnte.<!--more--> Musik, so sch\u00f6n, dass sie manchmal schmerzt. Musik, die sich in aller Stille und Ruhe aufzul\u00f6sen scheint, aber, w\u00e4hrend sie zu verschwinden droht, doch immer nur intensiver wird.<\/p>\n<p>Nils Frahm hei\u00dft der Mann, sein Instrument ist das Klavier. Und die Lebenskrise, die auf seinem neuen Album <em>Screws<\/em> Niederschlag findet, wurde ausgel\u00f6st, als Frahm in diesem Sommer von seinem Hochbett st\u00fcrzte. Dabei brach sich der Pianist, der es als zentraler Bestandteil der Berliner Neoklassik-Szene zu einiger Ber\u00fchmtheit gebracht hat und in seinem Durton Studio mit Musikern wie Peter Broderick, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/06\/02\/kleiderburste-kling_753\" target=\"_blank\">F.S. Blumm<\/a>, Anne M\u00fcller oder <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2010\/03\/15\/efterklang-magic-chairs_4978\" target=\"_blank\">Efterklang<\/a> zusammen arbeitet, ausgerechnet den Daumen der linken Hand. In der Notaufnahme bekam er einen Gips, in den Tagen danach kamen die Zweifel. W\u00fcrde er \u00fcberhaupt jemals wieder Klavier spielen k\u00f6nnte? Der Arzt jedenfalls hatte es ihm erst einmal verboten.<\/p>\n<p><object width=\"100%\" height=\"265\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"https:\/\/player.soundcloud.com\/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F2507550\" \/><\/object><\/p>\n<p>Der 30-j\u00e4hrige Frahm aber hielt sich nicht daran. Er setzte sich ans Klavier und begann zu spielen \u2013 mit seinen neun verbliebenen Fingern. Er probierte, improvisierte, komponierte. Als der Gips entfernt wurde, waren exakt neun kurze Pianost\u00fccke entstanden, die zuerst als kostenloser Download zug\u00e4nglich gemacht wurden und nun unter dem Titel <em>Screws<\/em> auch noch als CD erschienen sind.<\/p>\n<p>Neun Finger, neun Kompositionen. Ob es der Zufall so wollte, die Vorsehung oder einfach nur der K\u00fcnstler selbst, das sei dahingestellt. Tatsache ist: Im Gegensatz zu Frahms sonstigen Arbeiten, die an den Grenzbereichen zwischen Klassik und elektronischer Avantgarde neue Klangwelten erforschen und dabei bisweilen durchaus anstrengen, klingen diese neun &#8222;kleinen Lieder&#8220;, wie er sie selbst nennt, geradezu konventionell.<\/p>\n<p>Ruhig, entspannt, ja bisweilen einschl\u00e4fernd flie\u00dfen die neun kurzen St\u00fccke dahin. W\u00e4re man b\u00f6swillig, k\u00f6nnte man sie wohl auch als Geklimper bezeichnen. Aber l\u00e4sst man sich ein, dann entwickeln die Aufnahmen eine unglaubliche, ja bisweilen sogar be\u00e4ngstigende Intimit\u00e4t.<\/p>\n<p>Vielleicht ist ja die Vorgeschichte schuld, die, wenn man sie kennt, kaum mehr vom Werk zu trennen ist: Nun glaubt man bisweilen, das Klavier atmen zu h\u00f6ren. Oder sogar, noch ein wenig gruseliger, den K\u00fcnstler selbst, wie er mit seinem Instrument Luft holt. Immer ist zu sp\u00fcren, w\u00e4hrend die Kl\u00e4nge vermeintlich ziellos dahinperlen, wie verunsichert, angegriffen, ersch\u00fcttert sich der Klavierspieler gef\u00fchlt haben muss.<\/p>\n<p>Dabei entwickelt <em>Screws<\/em> durchaus Qualit\u00e4ten einer Soundtapete, die m\u00f6glichst unauff\u00e4llig den Hintergrund bilden k\u00f6nnte zu einem Abend mit Rotwein im Kerzenschein. Tats\u00e4chlich aber handeln die Aufnahmen von existentiellen Dingen. Ohne dass ein einziges Wort gesungen w\u00fcrde, erz\u00e4hlen sie von der Fragilit\u00e4t des Augenblicks, von der Zerbrechlichkeit einer Existenz. Stellen Fragen, geben aber keine Antworten. Denn das Gl\u00fcck ist fl\u00fcchtig. So fl\u00fcchtig wie ein hintupfter Klavierton.<br \/>\n<em><br \/>\n&#8222;Screws&#8220; von Nils Frahm ist als CD erschienen bei Erased Tapes\/Indigo oder als kostenfreier Download erh\u00e4ltlich unter <a href=\"http:\/\/screws.durtonstudio.com\" target=\"_blank\">screws.durtonstudio.com<\/a>. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, sowas Gips: Der Pianist Nils Frahm brach sich den Daumen und spielte trotzdem weiter. Sein Album &#8222;Screws&#8220; erz\u00e4hlt vom fragilen Gl\u00fcck des Augenblicks. So simpel ist das manchmal: ein Mann, ein Instrument und eine Lebenskrise. 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