{"id":2158,"date":"2009-04-01T10:35:49","date_gmt":"2009-04-01T08:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=2158"},"modified":"2009-04-01T10:35:49","modified_gmt":"2009-04-01T08:35:49","slug":"vom-zeitvertreib-des-vogelfangers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2009\/04\/01\/vom-zeitvertreib-des-vogelfangers_2158","title":{"rendered":"Vom Zeitvertreib des Vogelf\u00e4ngers"},"content":{"rendered":"<p><strong>Daniel Kahn &#038; The Painted Bird sind dem Klezmer, was die Pogues dem Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik der osteurop\u00e4ischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk<\/strong><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<\/p>\n<div class=\"audio_player\" class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/03\/kahn-partisans200.jpg\" width=\"200\" height=\"180\" style=\"margin-top:5px; margin-left:5px;\" class=\"size-medium wp-image-2015\" \/><\/p>\n<div id=\"inneraudio\">\n<div class=\"titel\">Daniel Kahn &#038; The Painted Bird<\/div>\n<div class=\"trenner\">&#160;<\/div>\n<div class=\"teaser\">Von dem Album: Partisans &#038; Parasites <span class=\"copyright\">Oriente Musik (2009)<\/span><\/div>\n<ul>\n<li class=\"audio_item_aus\"><a href=\"javascript:startAudio('090310\/090310_1236698264-04','Kultur\/Musik\/','1');\" onClick=\"click_list('0');\">Yosl Ber<\/a><\/li>\n<li class=\"audio_item_aus\"><a href=\"javascript:startAudio('090310\/090310_1236698263-01','Kultur\/Musik\/','1');\" onClick=\"click_list('1');\">Parasites<\/a><\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div id=\"audio_flashcontent\">\n  <strong>You need to upgrade your Flash Player<\/strong>\n <\/div>\n<p> <script type=\"text\/javascript\">\n  var so = new SWFObject(\"http:\/\/minos.zeit.de\/vid_comp\/zeit_audioplayer.swf\", \"audio_system\", \"210\", \"25\", \"8\", \"#FFFFFF\");\n  so.addParam(\"allowScriptAccess\", \"always\");\n  so.addVariable(\"var_mp3_file\", \"090310\/090310_1236698264-04\");\n  so.addVariable(\"var_ivw_tag\", \"Kultur\/Musik\/\");\n  so.write(\"audio_flashcontent\");\n <\/script>\n<\/div>\n<p>Der bemalte Vogel passt nirgends hin. In seinem Roman <em>The Painted Bird<\/em> aus dem Jahr 1965 l\u00e4sst Jerzy Kos\u00ednski einen Au\u00dfenseiterjungen durch das Osteuropa der Zeit des Zweiten Weltkriegs streunen und in eine gewaltt\u00e4tige, perverse Szenerie nach der anderen geraten, von Vergewaltigung \u00fcber Inzest bis Sodomie. In Polen war das Buch des englischsprachigen Schriftstellers 23 Jahre lang verboten. Seinen Titel hat der Roman vom Zeitvertreib eines Vogelf\u00e4ngers: Der nimmt einen seiner gefangenen V\u00f6gel, malt ihn bunt an und l\u00e4sst ihn fliegen. Trifft der Vogel auf einen Schwarm seiner Art und will sich ihm anschlie\u00dfen, hacken die anderen den vermeintlich artfremden Eindringling zu Tode.<\/p>\n<p>Daniel Kahn versetzt sich musikalisch in die Rolle des Jungen aus Kos\u00ednskis Roman, der \u2013 &#8222;Jude oder Zigeuner&#8220; \u2013 nirgends willkommen ist. Die Welt der Kahnschen Texte ist oft \u00e4hnlich lebensfeindlich wie die des Romans. Ein ganzes Lied lang <em>(Parasites)<\/em> beschreibt er zoologisch pr\u00e4zise die widerlichsten Parasiten: den Kleinen Leberegel <em>(Dicrocoelium dendriticum)<\/em> etwa, der Ameisen in den Wahnsinn treibt, damit sie in Mondn\u00e4chten an die Spitze von Grashalmen klettern, um von der Kuh gefressen zu werden, in deren D\u00e4rme es den Egel zieht. Oder die Juwelwespe <em>(Ampulex Compressa),<\/em> die K\u00fcchenschaben l\u00e4hmt und in ihr Nest zerrt, um ihre Eier auf ihnen abzulegen, damit die Larven die Schabe bei lebendigem Leibe auffressen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Daniel Kahn &#038; The Painted Bird sind f\u00fcr den Klezmer, was die Pogues f\u00fcr den Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik der osteurop\u00e4ischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk. &#8222;American Gothic Folk&#8220; nennen sie das mal oder &#8222;Radical Yiddish Song&#8220;, &#8222;Klezmer Danse Macabre&#8220;, &#8222;Verschw\u00f6rungs-&#8220; oder &#8222;Verfremdungsklezmer&#8220;. Bei Auftritten der Band h\u00e4ngen Commedia dell&#8217;Arte-Masken an den Mikrofonst\u00e4ndern; ihre Videos sind auf Wiener Hinterh\u00f6fen zwischen Feuertreppen und spielenden Kindern aufgenommen. Alles sehr sympathisch.<\/p>\n<p>Daniel Kahns kommt aus Detroit, lebt seit drei Jahren in Berlin und spielt Akkordeon, Klavier, Gitarre, Mundharmonika und eine selbst gebaute Ukulele. Seinen Gesang meckert er gerne mal durchs Megafon \u2013 auf jiddisch, russisch, englisch und deutsch. Seine Konzertagentur beteuert, er rocke jede Balkan-Beat-Fete, passe sich aber auch manierlich in j\u00fcdische Museen ein. Letzteres kann man sich nach Anh\u00f6ren des Albums <em>Partisans &#038; Parasites<\/em> kaum vorstellen. Es klingt, als gebe er sich alle M\u00fche, \u00fcberall fehl am Platz zu sein, bei Fans des Klezmer mit zu viel Verst\u00e4rker, bei Freunden postfolkiger Independentmusik mit zu viel Geschrammel.<\/p>\n<p>F\u00fcr <em>Partisans &#038; Parasites<\/em> hat Daniel Kahn sich Gastmusiker aus Klezmer und Balkanpop eingeladen, die Trompeter Frank London von den Klezmatics und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/01\/18\/wild-tanzt-die-kleine-terz_632\" target=\"_blank\">Paul Brody<\/a> von Tsadik&#8217;s Sadawi etwa und den ausgezeichneten Klarinettisten Michael Winograd. Seine Stammbesetzung sind der Deutsche Bert Hildebrandt an Klarinetten, Saxophon und Posaune, der US-Amerikaner Michael Tuttle am Bass und der Schwede Hampus Melin am Schlagzeug; die russischen Lieder singt der Gitarrist Vanya Zhuk \u2013 die perfekte Grundlage f\u00fcr polyglotten, paneurop\u00e4ischen Punkfolk.<\/p>\n<p>Kahn schreibt gro\u00dfartig schr\u00e4ge Texte zwischen Leonard Cohen und Mordechaj Gebirtig, zwischen Nick Cave und Hirsch Glik. Er eignet sich zudem mit leichter Hand die Texte anderer Autoren an und f\u00fcgt sie in einen Zusammenhang ein. Auf dem Album steht Kurt Tucholskys &#8222;K\u00fcsst die Faschisten, wo Ihr sie trefft&#8220; neben dem Parasiten-Traktat und einem Lied \u00fcber die Racheorganisation <em>Nakam<\/em> des ehemaligen j\u00fcdischen Partisanen im Kampf gegen die Nazis, Abba Kovner. Der wollte das Trinkwasser Nachkriegsdeutschlands vergiften, um so viele Angeh\u00f6rige des T\u00e4tervolks zu ermorden, wie Juden den Tod gefunden hatten \u2013 weshalb das Lied <em>Six Million Germans<\/em> hei\u00dft. Immerhin schafften Kovners Leute es, rund 200 ehemaligen SS-Leuten in einem Lager bei N\u00fcrnberg Arsen in die Nahrung zu schmuggeln. Niemand starb.<\/p>\n<p>Im Er\u00f6ffnungsst\u00fcck des Albums, dem blechblaskr\u00e4ftigen Lied \u00fcber <em>Yosl Ber,<\/em> er &#8222;dint in militer&#8220; (dient beim Milit\u00e4r), s\u00e4gt eine verzerrte Schweinegitarre, dass es nur so kracht. In Liedern wie <em>Rats<\/em> (es geht um ein sinkendes Schiff) kl\u00f6ppelt die Begleitung wie bei Tom Waits, <em>Vampirn<\/em> (\u00fcber den Kampf der Arbeiterklasse gegen die Blut saugenden Kapitalisten) schreitet wie die Moorsoldaten, und <em>Dumai<\/em> (Denk!) stellt zu einer alten chassidischen Melodie die unbeantwortet bleibende Frage, wem das Heilige Land denn nun geh\u00f6re, &#8222;tsi folk fun levone tsi folk fun shtern&#8220;, dem Volk des (Halb-) Monds oder dem Volk des (David-) Sterns.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung von New Orleans durch Wirbelsturm Kathrina besingt Kahn mit einem einst auf den Untergang der Titanic gem\u00fcnzten jiddischen Lied aus Lodz, und von Morris Rosenfeld stammt das bittere Liebeslied eines j\u00fcdischen Arbeiters aus der Zeit der Jahrhundertwende, <em>Mayn Rue-Plats<\/em> (Mein Ruheplatz). Manchmal erz\u00e4hlen Kahns Lieder auch einfach nur einen j\u00fcdischen Witz, meist mit bitterem Beigeschmack wie <em>A Rothschild In Your House:<\/em> Ein Jude zeigt seinem Freund auf dem Friedhof in Paris das Grabmal Rothschilds und sagt, &#8222;zeyst, Yankl, dos heyst gelebt&#8220; (siehst Du, Yankl, das ist ein Leben).<\/p>\n<p>Auf der B\u00fchne hat Kahn ein paar Brecht\/Weill-Lieder im Programm und eine B\u00fchnenpr\u00e4senz wie ein alttestamentarischer Prophet. Da hilft, dass er Regie und Schauspiel studiert hat. Auch, um Pointen r\u00fcberzubringen wie diese: Sagt der Engel zum Wehrmachtssoldaten: &#8222;Erschie\u00df diesen polnischen Priester nicht, er wird einmal der Papst!&#8220; Fragt der  Wehrmachtssoldat: &#8222;Was habe ich davon?&#8220; Sagt der Engel: &#8222;Du kannst der Papst nach ihm sein.&#8220; Womit wir wieder im unsch\u00f6nen Osteuropa eines Jerzy Kos\u00ednski w\u00e4ren \u2013 aber mit Humor.<\/p>\n<p><em>&#8222;Partisans &#038; Parasites&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.paintedbird.net\/\" target=\"_blank\">Daniel Kahn &#038; The Painted Bird<\/a> ist bei <a href=\"http:\/\/www.oriente.de\/e\/welcome.html\" target=\"_blank\">Oriente Musik<\/a> erschienen<\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><strong>Weitere Beitr\u00e4ge aus der Kategorie KLEZMER<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/01\/18\/wild-tanzt-die-kleine-terz_632\">Paul Brody: &#8222;For The Moment&#8220;<\/a> (Tzadik 2008)<\/p>\n<p>Alle Musikangebote von ZEIT online finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/musik\" target=\"_blank\">www.zeit.de\/musik<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daniel Kahn &#038; 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