{"id":266,"date":"2006-12-22T00:41:49","date_gmt":"2006-12-21T22:41:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/12\/22\/mut-zum-ekel_266"},"modified":"2006-12-22T00:41:49","modified_gmt":"2006-12-21T22:41:49","slug":"mut-zum-ekel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/12\/22\/mut-zum-ekel_266","title":{"rendered":"Mut zum Ekel"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;V\u00f6lkerball&#8220; ist eine Reise in die phallisch-morbiden Abgr\u00fcnde des m\u00e4nnlichen Daseins. Wie \u00fcblich h\u00e4mmern sich Rammstein auf der Live-DVD augenzwinkernd durch ein stumpfsinniges Gewitter aus Licht und Feuer<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><\/p>\n<div>\n<div style=\"float: left; margin-right: 6px\"><img decoding=\"async\" alt=\"Rammstein Voelkerball\" style=\"border: 1px solid black\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2006\/12\/rammstein-volker210ohne.jpg\" \/><\/div>\n<p>Wenn S\u00e4nger Till Lindemann auf die B\u00fchne tritt, dann beginnt ein Schauspiel. In volkst\u00fcmlichen Lederhosen marschiert er auf und ab, die Kampfstiefel kniehoch geschn\u00fcrt. Sein Gesicht ist schmierig grau, seine Lippen und Augen schwarz geschminkt. Dann spuckt er ein paar Z\u00e4hne aus und f\u00e4ngt zu singen an. Die Gesten sind gro\u00df, die Mimik \u00fcberzeichnet \u2013 wie in alten Stummfilmen. Er spielt den Irren, den Roboter, den Soldaten. Rei\u00dft die Augen und den Mund auf, ohrfeigt sich selbst oder schmiegt sich Trost suchend an die schmale Schulter des Keyboarders.<\/p>\n<p>Auf der DVD <em>V\u00f6lkerball<\/em> mit Aufnahmen aus N\u00eemes, London, Tokio und Moskau kann man sehen, wie Rammstein Menschenmassen bewegen: Mit Schwei\u00df, Feuer, Blut, einem Metallgewitter aus Licht und Pyroshow und deutschem Gesang mit rollendem R. Ihre Lieder sind brachial, die Melodien simpel, die Texte behandeln oft Tabuthemen. Ihre bombastische Selbstinszenierung lebt von Morbidit\u00e4t, martialischer M\u00e4nnlichkeit, Pathos und Elementen der faschistischen Gewalt\u00e4sthetik. Die einpr\u00e4gsame Plattheit ist das Geheimnis ihres Erfolges.<\/p>\n<p>Schon das slowenische K\u00fcnstlerprojekt <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laibach_%28Band%29\">Laibach<\/a> rollte in den fr\u00fchen achtziger Jahren das R d\u00fcster. <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krupps\">Die Krupps<\/a> aus D\u00fcsseldorf und sp\u00e4ter <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oomph\">Oomph!<\/a> aus Wolfsburg verbanden harte D\u00fcsternis mit metallastigen Gitarren, elektronischen Kl\u00e4ngen und provokanten deutschen Texten. Rammstein machten aus diesen Nischenph\u00e4nomen der Gothic-Szene massenkompatible Popkultur. 1995 waren sie Vorgruppe von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Project_Pitchfork\">Projekt Pitchfork<\/a>, kurze Zeit sp\u00e4ter nahm der Regisseur David Lynch zwei St\u00fccke von ihnen als Filmmusik zu <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/archiv\/1997\/16\/lynch.txt.19970411.xml\">Lost Highway<\/a>. International wurden sie erfolgreich, weil sie so &#8222;deutsch&#8220; sind.<\/p>\n<p>Ein Rammstein-Album zu h\u00f6ren, verschafft Unbehagen. Schuld daran sind eher die gr\u00e4sslichen Texte als die Musik. Rammsteins Augenzwinkern kann nur funktionieren, wenn man sie sieht. Die persiflierenden Nuancen ihres teutonischen Auftretens gehen unter, wenn man sie nur h\u00f6rt. M\u00e4nnerhorden, die das Lied <em>Rein, Raus<\/em> singen und den gebrochenen martialischen M\u00e4nnerkult von Rammstein nicht spiegeln, sind unertr\u00e4glich. \u00dcberhaupt sind es die Massen der Fans, die bei Rammstein das Be\u00e4ngstigende ausmachen. Sie singen alle Texte mit, sind verz\u00fcckt, rasen, tanzen. Wenn die Menschen in der Arena von N\u00eemes zu dem Marschlied <em>Links 2 3 4<\/em> und <em>Ich will<\/em> gleichzeitig den rechten Arm zum &#8222;b\u00f6sen&#8220; Metaller-Gru\u00df heben (der Zeigefinger und kleine Finger bilden die Teufelsh\u00f6rner), muss das dem halbwegs abgekl\u00e4rten Betrachter eine G\u00e4nsehaut verschaffen. Wer h\u00e4tte gedacht, dass Franzosen, Engl\u00e4nder, Japaner, Russen so gut deutsche Lieder singen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Langweilig wird einem beim Zusehen nicht, rund 100 Leute arbeiten daran, dass bei Rammstein-Konzerten Stroboskop, Pyrotechnik und Lichtshow zeitlich perfekt auf die Musikst\u00fccke abgestimmt den Auftritt zu einem Spektakel machen. Je mehr Feuer verpulvert wird, desto mehr sieht man von den durchtrainierten schwei\u00dfigen Oberk\u00f6pern der sechs Herren: Till Lindemann als Hauptdarsteller, Richard Z. Kruspe und Paul Landers an den Gitarren, Oliver Riedel am Bass und Christoph Schneider am Schlagzeug sind die Harten, Keyboarder Christian Lorenz spielt als schlaksiger Komiker mit Brille und Sturzhelm den Gegenpol. Mal macht er einen stokeligen Schuhplattler, mal muss er im dampfenden Riesen-Kochtopf sitzen und von da aus das Keyboard bedienen, bis ihn der S\u00e4nger in blutverschmutzter Sch\u00fcrze und Kochm\u00fctze mit einem Messer und einem Flammenwerfer aus dem Topf jagt. <em>Mein Teil<\/em> hei\u00dft das St\u00fcck und besingt kannibalistische Geschmacksverirrungen. Mut zum Ekel: Lindemann l\u00e4uft das Blut aus dem Mund, w\u00e4hrend er den brennenden Keyboarder verfolgt. Frauen kommen bei Rammstein lediglich als Engelschor zum Einsatz oder d\u00fcrfen als sp\u00e4rlich bekleidete T\u00e4nzerinnen zu <em>Moscow Special<\/em> vor 7000 russischen Fans ihre H\u00fcften wiegen und singen.<\/p>\n<p>Ob die sechs Musiker wissen, was sie da tun, bleibt unklar. Es sind vermutlich Kumpels, die einfach machen wollten, was ihnen Spa\u00df macht, und festgestellt haben, dass man damit viel Geld verdienen kann. In der Dokumentation <em>Anakonda im Netz<\/em> von Mathilde Bonnefoy sagt der Gitarrist Kruspe: \u201eDas sind so viele Spielereien, die man macht, weil man denkt, dass sie gut aussehen oder dass man irgendwie cool ist. Wahrscheinlich ist das v\u00f6llig l\u00e4cherlich.\u201c Und Till Lindemann: \u201eIch mag das nicht, wenn ich angeguckt werde, ich vermeide das. Ich suche mir so\u2019n Punkt hinten, meistens den Mann vom Mischpult.\u201c<\/p>\n<p><em>\u201eV\u00f6lkerball\u201c von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.rammstein.com\/\">Rammstein<\/a> besteht aus CD und DVD und ist in <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.rammstein.com\/Voelkerball\/\">drei Versionen<\/a> erh\u00e4ltlich bei Universal<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong><em>&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere Beitr\u00e4ge aus der Kategorie ROCK<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/12\/20\/elegant-entwendet_267\"> Milburn: \u201eWell Well Well\u201c<\/a> (Universal 2006)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/12\/04\/im-gedrange-der-klange_252\">Isis: \u201eIn The Absence Of Truth\u201c<\/a> (Ipecac 2006)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/10\/23\/doktor-grubel-und-mister-tanz_211\">Mouse On Mars: \u201eVarcharz\u201c<\/a> (Ipecac\/Sonig 2006)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/10\/23\/doktor-grubel-und-mister-tanz_211\">Sid Le Rock: \u201eKeep It Simple, Stupid\u201c<\/a> (Ladomat 2006)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/10\/13\/passiert-da-noch-was_197\">Early Day Miners: \u201eDeserter\u201c<\/a> (Secretly Canadian 2006)<\/p>\n<p>Alle Musikangebote von ZEIT online finden Sie unter <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/musik\">www.zeit.de\/musik<\/a><\/p>\n<p><em>Der n\u00e4chste Tontr\u00e4ger erscheint am 3. Januar 2007 <\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;V\u00f6lkerball&#8220; ist eine Reise in die phallisch-morbiden Abgr\u00fcnde des m\u00e4nnlichen Daseins. Wie \u00fcblich h\u00e4mmern sich Rammstein auf der Live-DVD augenzwinkernd durch ein stumpfsinniges Gewitter aus Licht und Feuer Wenn S\u00e4nger Till Lindemann auf die B\u00fchne tritt, dann beginnt ein Schauspiel. In volkst\u00fcmlichen Lederhosen marschiert er auf und ab, die Kampfstiefel kniehoch geschn\u00fcrt. 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