{"id":3509,"date":"2009-09-11T11:40:46","date_gmt":"2009-09-11T09:40:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=3509"},"modified":"2009-09-14T10:14:51","modified_gmt":"2009-09-14T08:14:51","slug":"mathematische-eleganz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2009\/09\/11\/mathematische-eleganz_3509","title":{"rendered":"Mathematische Eleganz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Amerikaner Vijay Iyer gilt als der Jazzpianist der Stunde. Sein neues Trio-Album ist utopisch, spannungsgeladen und immer wieder \u00fcberraschend.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3517\" aria-describedby=\"caption-attachment-3517\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/vijaycover210.jpg\" alt=\"Unser Audioplayer wird derzeit \u00fcberarbeitet\" title=\"9489-2_Vijay Iyer Trio_Historicity_Digi_3\" width=\"210\" height=\"210\" class=\"size-full wp-image-3517\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/vijaycover210.jpg 210w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/vijaycover210-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3517\" class=\"wp-caption-text\">Unser Audioplayer wird derzeit \u00fcberarbeitet<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Zwei T\u00f6ne nur, auf dem Klavier im Bassregister gespielt \u2013 mehr braucht es nicht, um eine Bewegung zu schaffen. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2007\/08\/13\/wo-ist-der-takt_498\">Vijay Iyer<\/a> nimmt sie mit der rechten Hand auf, verformt sie schnell zu eckigen Floskeln aus dem Schatzk\u00e4stlein des Bebop und begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Jazzpianos: <em>Historicity<\/em>, Titelst\u00fcck und Opener des neuen Albums des Vijay Iyer Trios. <\/p>\n<p>Geh\u00e4mmerte Blockakkorde, das Zerflie\u00dfen von Harmonie in perlende Melodiel\u00e4ufe, die sich langsam mit Spannung anreichern, dann wieder ein zackiges Gegeneinander von Bass und Akkord wie zu Hochzeiten des Stride Pianos. Eines folgt wie zwangsl\u00e4ufig auf das andere, bevor sich gegen Ende des St\u00fcckes der Puls verz\u00f6gert und eine Melodie aus den feierlich ausgebreiteten Arpeggien auftaucht. <\/p>\n<p>Man muss nicht frei spielen, um frei \u00fcber das musikalische Material zu verf\u00fcgen, und nicht historisierend, um sich in eine Traditionslinie zu stellen.<\/p>\n<p>Die internationale Jazzpresse feiert Vijay Iyer als den Jazzpianisten der Stunde. Ein Pianist, der eigene Wege geht und nach Lehrjahren an der Seite von formbewussten Avantgardisten wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/08\/aacm-buch-george-lewis\">George Lewis<\/a>, Steve <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/29\/D-Klassiker\">Coleman<\/a> oder Roscoe Mitchell, frei ist von nostalgischen Aufwallungen. <\/p>\n<p>Weder imitiert er den Nachtclub-Glamour aus der goldenen \u00c4ra des Jazz, noch \u00fcberschwemmt er den H\u00f6rer mit einer Flut von Arabesken, noch trauert er dem Free Jazz hinterher: Eher strebt Iyer, wie er k\u00fcrzlich in einem Interview betonte, in seiner Musik nach &#8222;einer gewissen mathematischen Eleganz&#8220;. Und verleiht ihr ganz nebenbei die Dringlichkeit, die sie aus der Flut von Piano-Trio-Aufnahmen heraushebt. <\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3520\" aria-describedby=\"caption-attachment-3520\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/VijayIyer540blog.jpg\" alt=\"\u00a9 Jimmy Katz\" title=\"VijayIyer540blog\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-3520\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/VijayIyer540blog.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/09\/VijayIyer540blog-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3520\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jimmy Katz<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie die afroamerikanischen Gr\u00fcnderv\u00e4ter des Jazz ist Vijay Iyer doppelt gepr\u00e4gt: zugeh\u00f6rig, aber un\u00fcbersehbar anders. Unbestritten ein Amerikaner, als Sohn indischer Einwanderer jedoch mit einem zweiten biografischen Bezugsrahmen aufgewachsen. Im g\u00fcnstigen Fall wird man weltl\u00e4ufiger auf diese Art, freier. <\/p>\n<p>Iyer studierte Mathematik und Physik, vertiefte sich in die Neurowissenschaften und wurde mit einer Arbeit \u00fcber den Zusammenhang von Denken und musikalischen Rhythmen promoviert. Als Jazzmusiker dagegen ist er Autodidakt, ein Pianist, der sich sein K\u00f6nnen jenseits der Lehrpl\u00e4ne der Jazzhochschulen erarbeitet hat. Schon deshalb geriet sein Spiel nicht in Gefahr, sich mit \u00fcblichen Floskeln so tief einzufr\u00e4sen, dass kein Raum bleibt f\u00fcr das Finden neuer L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Iyer wei\u00df, was er tut: Vier eigenen stellt er auf dem Album <em>Historicity<\/em> sechs Fremdkompositionen gegen\u00fcber, die seine Haltung zur Geschichte illustrieren. Leonard Bernsteins St\u00fcck <em>Somewhere<\/em> zum Beispiel verweist auf den utopischen Ort, der musikalisch beschworen wird und macht Iyer zum Teil der B\u00fcrgerrechtsbewegung. Und so wie das Trio den Song spielt, ist der Weg vom sonnigen Walking Bass zur Utopie noch nicht bew\u00e4ltigt; noch gibt es reichlich Reibung und Dissonanzen, noch sind Phrasen und Formteile verschoben, manchmal um einen Takt verl\u00e4ngert, dann wieder komprimiert oder auch beides zugleich. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Iyer und der Bassist Stephan Crump den Puls stabilisieren, unterzieht ihn Marcus Gilmore am Schlagzeug einem Belastungstest und schafft anschlie\u00dfend den Raum, in dem Iyer und Crump melodische Ideen entwickeln. In <em>Galang<\/em>, der Bearbeitung eines Popsongs von <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2007\/09\/21\/tanzt-kaputt-was-euch-kaputt-macht_528\">M.I.A<\/a>., verdichten die drei die Rhythmen zu einem merkw\u00fcrdig abstrakten Groove, in dem die Teile wie Bausteine miteinander verbunden sind. Fliegend wechseln die Rollen im Zusammenspiel dieses Trios, das frei und gleichberechtigt ist, zugleich aber auch r\u00fccksichtsvoll und h\u00f6chst diszipliniert. Utopisch eben, spannungsgeladen und immer wieder \u00fcberraschend.<\/p>\n<p><em>&#8222;Historicity&#8220; vom <a href=\"http:\/\/www.vijay-iyer.com\/\">Vijay Iyer<\/a> Trio ist auf CD und LP erschienen bei <a href=\"http:\/\/www.actmusic.com\/\">ACT<\/a>\/edelkultur.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Amerikaner Vijay Iyer gilt als der Jazzpianist der Stunde. 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