{"id":4122,"date":"2009-11-23T13:52:23","date_gmt":"2009-11-23T12:52:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=4122"},"modified":"2009-11-25T14:36:42","modified_gmt":"2009-11-25T13:36:42","slug":"carlo-fashion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2009\/11\/23\/carlo-fashion_4122","title":{"rendered":"Der Madlib von M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Carlo Fashion ist ein Arbeiter im Steinbruch der Musik. Er r\u00fcckt London, Balkan, China, Bayreuth, Jazz, Pop, Elektro und Klassik n\u00e4her zusammen. Jetzt hat er ein Requiem geschrieben. Aber f\u00fcr wen?<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Zwei Jahre ist es her, da gab <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/38\/hausmusik\">Wolfgang Petters seine Firma Hausmusik<\/a> in M\u00fcnchen auf. Zwei Jahre schon!<\/p>\n<p>Hausmusik war vor allem ein Vertrieb und sorgte daf\u00fcr, dass die Platten anderer Labels in die Plattenl\u00e4den kamen. Hausmusik war aber auch eine kleine Plattenfirma, und zwar eine ganz erstaunliche. Seinen Gesch\u00e4ftspartnern wusch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/03\/Wolfgang-Petters\">Wolfgang Petters<\/a> regelm\u00e4\u00dfig den Kopf und d\u00e4mpfte ihre Verkaufserwartungen \u2013 er selbst kalkulierte so vorsichtig, dass sein Label immer schwarze Zahlen schrieb. Die Rechnung war einfach: Je h\u00f6her die Auflage, desto h\u00f6her der Aufwand, sie loszuwerden. Lieber verkaufte er 400 Platten von 500, als 1000 von 3000, und sparte sich Werbung und Marketing.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud996697570314\"><\/div>\n<p>Insgesamt erschienen rund 70 in 15 Jahren, darunter einige, die erst sp\u00e4ter einen gro\u00dfen Namen tragen sollten. Die erste LP der Band <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/12\/D-Aufmacher_12\">Calexico<\/a> etwa, fr\u00fche Lieder von <a href=\" https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/02\/20\/auf-ins-brackwasser-puppe_659\">Smog<\/a> und Lali Puna, <a href=\" https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/05\/02\/ins-absurde-erhoben_729\">The Notwist<\/a> und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/09\/20\/ein-warmes-klagen_171\">Will Oldhams<\/a> Band Palace. Der leidenschaftliche Johnny-Cash-Fan Wolfgang Petters f\u00f6rderte den Folk, bevor er in aller Ohren war, er brachte Elektronik unter die Leute, als sie den meisten noch als Experiment galt. <\/p>\n<p>Um den finanziellen Erfolg ging es ihm nicht, er ist ein Missionar. Er ver\u00f6ffentlichte Platten, von denen er wusste, dass sie sich in einer besseren Welt millionenfach verkaufen w\u00fcrden, in dieser aber eben h\u00f6chstens f\u00fcnfhundertfach. Das spr\u00f6de Saitenzupfen von Squares On Both Sides verstauben lassen? Un-vor-stell-bar! Den klugen Elektropop von iso68? Die filmmusikalischen Forschungen von Village Of Savoonga? Raus damit, die Leute sollen zumindest die M\u00f6glichkeit haben, es zu h\u00f6ren. Die wuchernden Stilhybriden von Carlo Fashion? Ja, Sakra!, lass sie erklingen!<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4127\" aria-describedby=\"caption-attachment-4127\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2009\/11\/Carl_Oesterhelt_220.jpg\" alt=\"Carlo Oesterhelt ist Carlo Fashion (\u00a9 Hausmusik)\" title=\"Carl_Oesterhelt_220\" width=\"220\" height=\"300\" class=\"size-full wp-image-4127\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4127\" class=\"wp-caption-text\">Carlo Oesterhelt ist Carlo Fashion (\u00a9 Hausmusik)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Carlo Fashion. Sein Name ist untrennbar mit der Geschichte von Hausmusik verwoben. Von keinem anderen K\u00fcnstler ver\u00f6ffentlichte Petters mehr Platten. Und dennoch: Wer kennt schon Carlo Fashion?<\/p>\n<p>Kurz: B\u00fcrgerlicher Name Carl Oesterhelt, hat seine Finger oft im Spiel. Ist Mitglied der M\u00fcnchner Band F.S.K. (Freiwillige Selbstkontrolle), ist auf Aufnahmen von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2006\/12\/john_soda\">Ms. John Soda<\/a> und des <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2007\/06\/04\/der-bass-von-nebenan_418\">Tied &#038; Tickled Trios<\/a> zu h\u00f6ren und steht mit diesen auf B\u00fchnen. Er produziert die Platten von <a href=\"  https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2007\/10\/31\/klangteppich-himmelwarts_560\">Michaela Meli\u00e1n<\/a>, soeben nahm er ein Album auf mit den (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/20\/The-Notwist\">Notwist<\/a>-)Br\u00fcdern Acher und anderen, erschienen unter dem Namen 3 Shades. Ein Arbeiter f\u00fcr die Musik ist er.<\/p>\n<p>Sein erstes Soloalbum <em>This Is Carlo Fashion<\/em> erschien im Jahr 2001 bei Hausmusik. Das war Carlo Fashion: Mal hiphoppende, mal tiefjazzende Rhythmen, dar\u00fcber bayerischer Swing, indisches Kino, Orchesterprobe, Gro\u00dfstadtcountry, Kaffeehausmusik. Und schon damals: Nie nur eines zur Zeit, jedes Lied eine eigene Welt. 15 Lieder, die auf 15 verschiedene Platten geh\u00f6ren \u2013 verbunden in ihrer treibenden Rhythmik. Carl Oesterhelt \u2013 der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2007\/08\/29\/die-welt-als-scheibe_506\">Madlib<\/a> von M\u00fcnchen? <\/p>\n<p>Danach gab es beinahe jedes Jahr eine neue Platte von ihm, bis zum Jahr 2006. Zu h\u00f6ren: Immer neue Einfl\u00fcsse, Siebengebirge, Jamaika, Walt Disney, Balkan, China, East London, Weilheim, Bayreuth, Eurodisco. Neben Synthesizern erklang das Instrumentarium von Jazz und Klassik. Stimmen? Ganz, ganz selten.<\/p>\n<p>Mit dem Doppelalbum <em>Kollision<\/em> verschwanden dann auch die Synthesizer, fast ganz, Oesterhelt trommelte und spielte Fl\u00f6te. Klarinette und Cello, Trompete und Klavier legte er die feinsinnigen Melodien des Indiepop in den Mund. <em>Kollision<\/em> verdient den Namen, ist selten getragen, meist irrwitzig und leicht dissonant. Und die Lieder haben sch\u00f6ne Namen: <em>Berg im Ohr<\/em> etwa. Im Jahr 2006 folgt <em>Das Konservatorium von Bari<\/em>, noch durchdachter instrumentiert, noch feiner komponiert und doch nie perfektioniert. Das hier werkelnde Orchester k\u00f6nnte kommendes Wochenende auch wieder als Dixieband auftreten.<\/p>\n<p>Das Folgealbum war schon aufgenommen, da brach bei Hausmusik im Herbst 2007 das Chaos aus, Vertrieb und Laden schlossen, an neue Ver\u00f6ffentlichungen des Labels war nicht zu denken. Nun endlich kann \u2013 in Zusammenarbeit mit dem oberbayerischen Schwesterlabel Kollaps \u2013 Carlo Fashions <em>Reqiuem<\/em> ert\u00f6nen.<\/p>\n<p>Es schlie\u00dft dort an, wo wir das <em>Konservatorium<\/em> verlie\u00dfen. Ausgefeilte Kompositionen, die weder ganz und gar klassisch sind, noch als Indiepop oder Jazz durchgehen. Diesmal ist da auch Gesang, und der ist einer Totenmesse durchaus angemessen. Es singt die Familie, Michael Oesterhelt gibt den Tenor, Cornelia Meli\u00e1n den Sopran. Dazwischen erklingt Simone Beck, ganz unten noch Torsten Petsch. Sie singen oft.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud496146012048\"><\/div>\n<p>Was da wieder alles klingt: Das <em>Pr\u00e4ludium<\/em> geriete in den H\u00e4nden von Lali Puna zum Hit, <em>Die Wunder des Alls<\/em> schleppt sich durch die Stra\u00dfen von New Orleans, Schritt \u2013 Schritt \u2013 Schritt. <em>Dies Irae<\/em> ist reine Perkussion, so stellt sich ein Schlagzeuger das j\u00fcngste Gericht vor, nachvollziehbar. Den <em>Wunderlichen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/OBERIU\">Oberiuten<\/a><\/em> singen Quartett und Klarinette ein Loblied \u00fcber <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/11\/20\/zwei-teller-buntes_239\">Four Tet&#8217;sche Elektronika<\/a>. Und schlie\u00dflich ist da sogar noch unerh\u00f6rtes Gloria: Das angejazzte <em>Antiterra,<\/em> mollig zwar, aber quicklebendig. Sch\u00f6nen <a href=\" https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2009\/06\/17\/b-boom-b-boom_2910\">Gru\u00df nach Lagos!<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Nur: Wem singt Oesterhelt hier eigentlich das Totenlied? Ist es Hausmusik gewidmet? Das w\u00e4re freundlich, ist aber unwahrscheinlich, schlie\u00dflich ahnten die wenigsten das nahe Ende. Singt er es seinem Pseudonym? Ist dies die finale Ver\u00f6ffentlichung? Hoffentlich nicht. Vielleicht schlie\u00dft <em>Requiem<\/em> die mit <em>Kollision<\/em> begonnene zweite Schaffensphase von Carlo Fashion ab. Das erg\u00e4be Sinn. Von hier aus zu neuen Ufern, neuen Verbindungen, Einfl\u00fcssen und Ideen. <\/p>\n<p>Bis dahin also.<\/p>\n<p><em>&#8222;Requiem&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.carlofashion.de\/\">Carlo Fashion<\/a> ist auf CD und LP bei Kollaps\/Hausmusik\/A-Musik erschienen. Wer eine freundliche Mail an <a href=\"mailto:info@hausmusik.com\">info@hausmusik.com<\/a> schreibt, der bekommt die Platte zu einem guten Preis.<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carlo Fashion ist ein Arbeiter im Steinbruch der Musik. Er r\u00fcckt London, Balkan, China, Bayreuth, Jazz, Pop, Elektro und Klassik n\u00e4her zusammen. Jetzt hat er ein Requiem geschrieben. 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