{"id":4642,"date":"2010-02-05T12:01:38","date_gmt":"2010-02-05T11:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=4642"},"modified":"2010-02-05T12:01:38","modified_gmt":"2010-02-05T11:01:38","slug":"yeasayer-odd-blood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2010\/02\/05\/yeasayer-odd-blood_4642","title":{"rendered":"T\u00f6ne der Welt, vereinigt Euch!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Yeasayer lassen das Gute der totgesagten &#8222;World Music&#8220; wieder aufleben: Ihr neues Album &#8222;Odd Blood&#8220; klingt distinktiv und weltoffen, multikulturell und l\u00e4ssig.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4648\" aria-describedby=\"caption-attachment-4648\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/02\/Yeasayer-fire3-GuyAroch540.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/02\/Yeasayer-fire3-GuyAroch540.jpg\" alt=\"\" title=\"Yeasayer-fire3-GuyAroch540\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-4648\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/02\/Yeasayer-fire3-GuyAroch540.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/02\/Yeasayer-fire3-GuyAroch540-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4648\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Guy Aroch<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Weltmusik ist ein zwiesp\u00e4ltiges Genre, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/37\/ende-der-weltmusik\">wenn es \u00fcberhaupt noch eines ist<\/a>. Die einen verstehen es als Inbegriff weltoffener V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung ohne Ansehen von Herkunft und Hautfarbe, die anderen als Panfl\u00f6tenmultikulti jenseits von Distinktion und L\u00e4ssigkeit. Versuche, sich in der Mitte zu treffen, enden bestenfalls bei Johnny Cash, meistens aber in unterschiedlichen Plattenl\u00e4den, ja: Universen. Weltmusik vereinigt nicht, sie spaltet. Doch dann kamen die Yeasayer.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud674882744973\"><\/div>\n<p>Vor vier Jahren haben sich Chris Keating und Anand Wilder dieses so merkw\u00fcrdige wie bemerkenswerte Konglomerat verschiedenster Einfl\u00fcsse ausgedacht und eine Musik geschaffen, die sie als &#8222;Middle-Eastern-Psych-Pop-Snap-Gospel&#8220; bezeichnen. Mal abgesehen davon, dass Selbstetikettierungen wie diese eher getarnte PR-Schlagworte als kreative Zustandsbeschreibungen sind, ist das, was die Yeasayer machen, aber auch wirklich kaum in griffige Worte zu fassen. <em>World Music<\/em> trifft ihr zweites Album <em>Odd Blood<\/em> da noch am besten.<\/p>\n<p>Denn ohne besonders auf Image und Optik zu achten, greifen die (mittlerweile) vier verschrobenen New Yorker nach jedem den abseitigsten Klangfragmenten. Und sie holen sie eben nicht in den selbstreferenziellen Gemischtwarenladen Pop, sondern in ein proppevolles Labor, eine kreative Wabe, einen musikalischen Hexenkessel. Die Yeasayer verr\u00fchren darin T\u00f6ne von Naturholzinstrumenten und gew\u00f6hnlichen Gitarren, von karibischen Steeldrums und gew\u00f6hnlichem Schlagzeug, hinzu kommen afrikanische Stammesrhythmen und gew\u00f6hnliche Bassl\u00e4ufe, technoide Soundgewitter und Keatings \u2013 nun ja \u2013 vergleichsweise gew\u00f6hnlicher Gesang im Gestus der Achtzigerjahre.<\/p>\n<p>All das durchdringt jedes der elf Lieder, ohne sie nostalgisch klingen lassen. Effekte werden noch auf Synthie-Orgel gespielt und Rockinstrumente klassisch,  in jedem erdenklichen Tempo: vom hingebungsvoll \u00fcberdrehten <em>Rome<\/em> bis zum gem\u00e4chlich m\u00e4andernden <em>I Remember<\/em>. Tierstimmen \u00fcberlagern stilisierte Bl\u00e4ser, Regentanzch\u00f6re Digitalfl\u00e4chen, alles flirrt ineinander, eine vielschichtige, haltlose Kakofonie. Doch sie ordnet sich stets aufs Neue, nach dem dritten H\u00f6ren mehr als nach dem ersten, nach dem eing\u00e4ngigen <em>Mondegreen<\/em> gen Ende eher als nach dem sperrigen <em>The Children<\/em> zum Auftakt. Es sind Trippelschritte auf dem Weg zur Schl\u00fcssigkeit.<\/p>\n<p>Mehr noch als auf ihrem Deb\u00fctalbum <em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/04\/30\/puls-im-glanzanzug_726\">All Hour Cymbals<\/a><\/em> (2007) erwecken die Yeasayer nicht blo\u00df Neugier auf Unerh\u00f6rtes, sondern machen uns der Langeweile ringsum bewusst. Selbst der alternativ gedachte Independent klingt ja nicht selten nach Formatradio. Da landet jedes St\u00fcck von <em>Odd Blood<\/em> wie ein Stein im Trog unserer H\u00f6rgewohnheiten, sp\u00fclt Klangkonventionen \u00fcber den Rand, und siehe da: Es l\u00f6st sich manche Blockade im Ohr. Befreiung!<\/p>\n<p>Da macht die Suche nach Referenzen sogar Spa\u00df. Schwingt hier Human League mit? Etwas David Byrne? Paul Simon gar, der sp\u00e4te. Und da hinten \u2013 Mori Kante? Egal, am Ende diffundieren die Zitate, Noten, Samples im Zaubertrank der Yeasayer. So distinktiv und weltoffen, so multikulturell und l\u00e4ssig war Weltmusik seit ihrem Abgesang selten.<\/p>\n<p><em>&#8222;Odd Blood&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/yeasayer\">Yeasayer<\/a> ist erschienen bei Mute\/GoodToGo.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yeasayer lassen das Gute der totgesagten &#8222;World Music&#8220; wieder aufleben: Ihr neues Album &#8222;Odd Blood&#8220; klingt distinktiv und weltoffen, multikulturell und l\u00e4ssig. Weltmusik ist ein zwiesp\u00e4ltiges Genre, wenn es \u00fcberhaupt noch eines ist. 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