{"id":60,"date":"2006-05-26T00:47:23","date_gmt":"2006-05-25T22:47:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/05\/26\/zwischen-beethoven-und-play-station_60"},"modified":"2006-05-26T00:47:23","modified_gmt":"2006-05-25T22:47:23","slug":"zwischen-beethoven-und-play-station","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2006\/05\/26\/zwischen-beethoven-und-play-station_60","title":{"rendered":"Zwischen Beethoven und Play Station"},"content":{"rendered":"<p><strong>Final Fantasy ist das Soloprojekt des Arcade Fire-Violinisten Owen Pallett. <\/strong><strong>Sein kammermusikalisches Album \u201eHe Poos Clouds\u201c steckt voller Doppeldeutigkeiten und \u00dcberraschungen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><\/p>\n<div>\n<div style=\"border: 1px solid black; float: left; margin-right: 6px\"><img decoding=\"async\" alt=\"Cover Final Fantasy\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2006\/05\/clouds.jpg\" \/><\/div>\n<p>Mit <em>The Pooka Sings<\/em> endet Final Fantasys neue Platte <em>He Poos Clouds<\/em>. Pookas sind Fabelwesen, Landgeister, die von den s\u00fcdlichen Grafschaften Englands bis nach Irland M\u00e4rchen und Legenden bev\u00f6lkern. Ein Pooka spielt den Menschen harmlose Streiche und f\u00fchrt Wanderer in die Irre. Er kann allerdings recht b\u00f6sartig werden, wenn er betrogene M\u00e4dchen r\u00e4cht. Die treulosen J\u00fcnglinge bestraft er mit dem Abschlaffen bestimmter K\u00f6rperteile.<\/p>\n<p>Ein Gefoppter auch, wer sich die vertr\u00e4umten Texte und elektronisch verst\u00e4rkten Violinenkl\u00e4nge von Final Fantasy alias Owen Pallett ohne Sinn f\u00fcr Doppeldeutiges anh\u00f6rt. So zart und schwelgerisch auch die Saitenstreiche im Lied des Pookas Kringel an den Himmel malen und die Pianokaskaden dahinperlen wie Schubert-Et\u00fcden: \u00dcber diesen Himmel ziehen Wolken, deren Herkunft im Albumtitel deftigen Spekulationen ausgesetzt ist.<\/p>\n<p>Schon auf seinem Deb\u00fct <em>Has A Good Home<\/em> zog der hochaufgeschossene h\u00fcbsche Kanadier, der zuvor bei der Popgruppe The Arcade Fire mitwirkte und sein Soloprojekt nach einer Computerspieleserie bennannte, alle Register seines verwirrenden K\u00f6nnens. Mit dem unberechenbaren Einsatz von Geige, Loop Pedal und dramatischen Gesangseskapaden r\u00e4umte er sich den Weg frei zwischen Neofolk und Ger\u00e4uschpop, ohne eines dieser oder ein anderes Genre wirklich zu streifen. Sein zweites Werk auf dem K\u00f6lner Label Tomlab pr\u00e4sentiert nun die n\u00e4chste Ungleichung: Da jauchzt ein komplettes Kammermusikensemble furios durch die fettesten Harmonien, doch die Arrangements bleiben so transparent, rei\u00dfen geradezu L\u00f6cher in Partituren und kompositorische Logik, dass der romantische Faden der melancholischen Melodien immer wieder durchtrennt wird.<\/p>\n<p>Die Gestik der gro\u00dfen rhythmischen und melodischen Abst\u00e4nde und Spr\u00fcnge, der pl\u00f6tzlich abbrechenden B\u00f6gen und Palletts unvermittelt aufschreiender Stimme legt eine Verwandtschaft zum Experimentellen nahe, doch weit gefehlt. Beim genauen Hinh\u00f6ren erweisen sich die wilden Br\u00fcche keineswegs als improvisatorisch motiviert, sondern folgen einem Kalk\u00fcl. Einerseits erscheint dieses Vorgehen zusammen mit der im Fabul\u00f6sen und Sch\u00f6ngeistigen verschwimmenden Gesellschaftskritik der Texte wie das folkloristisch verkl\u00e4rte Kunstlied schlechthin, andererseits zielt Owen Palletts manisch-depressive Expressivit\u00e4t daran aber deutlich vorbei.<\/p>\n<p>Der Song <em>This Lamb Sells Condos<\/em> verzichtet auf die Streicher, die den sanfteren Charakter von Balladen wie <em>If I Were A Carp<\/em> und <em>I&#8217;m Afraid Of Japan<\/em> tragen. Trillernde Pianol\u00e4ufe paraphrasieren einen im Kaffeehaus verschlafenen Ragtime mit Kirmesseligkeit und Kinderchor, die luftige Psychedelik und der schrille Popappeal erinnern an die Kinks. Hintergr\u00fcndig war deren manischem Drive seinerzeit stets ein kritischer klarer Geist anzuh\u00f6ren, der den esoterischen Eskapismus der Sixties vermied oder gar verh\u00f6hnte. Und schon bei den Kinks hatte das Versponnene in den Songs etwas mit der \u00c4sthetik von <em>Camp <\/em>zu tun, dem Spiel mit den \u00fcberbetonten Codes einer behaupteten oder tats\u00e4chlichen Homosexualit\u00e4t \u2013 was bei Final Fantasy umso mehr zutrifft.<\/p>\n<p>Die Todessehnsucht ist hier die Sehnsucht nach einer totalen Metamorphose, \u201e<em>I read that death by burning means returning as a girl<\/em>\u201c. Aber es hilft alles nichts, im abschlie\u00dfenden Streit mit dem Pooka klagt Pallett die M\u00e4rchenfantasie ebenso wie die realsoziale L\u00fcge an: \u201e<em>Do we believe in devils? No. Winged men? The healing pow&#8217;r of love? No. Enchantment? Social justice? No<\/em>\u201c. Der Kobold hebt sich hinfort, und Owen Pallett will die Violine niederlegen \u2013 hoffentlich nicht f\u00fcr immer!<\/p>\n<p><em>\u201eHe Poos Clouds\u201c von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/finalfantasyeternal.com\/\">Final Fantasy<\/a> ist als CD und LP erschienen bei <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.tomlab.de\/\">Tomlab<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>H\u00f6ren Sie hier <img decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/elemente\/tonicon_sw1_16x16.gif\" \/> <a class=\"textlink\" href=\"javascript:openme('http:\/\/apollo.zeit.de\/redirects\/cc.php?to=http:\/\/medien.zeit.de\/medialinks\/final_many.mov',400,200,'middle','final_fantasy');\"><em>\u201eMany Lives -> 49 MP\u201c<\/em><\/a> <\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Final Fantasy ist das Soloprojekt des Arcade Fire-Violinisten Owen Pallett. 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