{"id":6400,"date":"2010-09-13T12:42:28","date_gmt":"2010-09-13T10:42:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=6400"},"modified":"2010-10-01T09:55:40","modified_gmt":"2010-10-01T07:55:40","slug":"junip-fields","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2010\/09\/13\/junip-fields_6400","title":{"rendered":"Herrlich schwummrig ums Gem\u00fct"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der vielbesch\u00e4ftigte Schwede Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez hat die Zeit gefunden, seine Band Junip zu reanimieren. Ihr neues Album &#8222;Fields&#8220; klingt nach Br\u00f6tchen im Bett und einem Tag auf dem Sofa.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6395\" aria-describedby=\"caption-attachment-6395\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/09\/junip-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-6395\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/09\/junip-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2010\/09\/junip-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6395\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jon Bergmann<\/figcaption><\/figure><!--more--><\/p>\n<p>Wer noch was anfangen will mit dem Tag, der sollte dieses Album eher nicht h\u00f6ren. Zumindest nicht komplett. Und schon gar nicht am Morgen. Schwung in den Laden bringt diese Musik eher nicht. Wenn das Midtempo mal in die Hufe kommt, nimmt das schlurfige Timbre von Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez gleich wieder die Spannung raus \u2013 es wird einem herrlich schwummrig ums Gem\u00fct. Was nicht hei\u00dfen soll, dass es langweilig w\u00fcrde.<\/p>\n<div class=\"zol_video aud_narrow aud078286305183\"><\/div>\n<p>Junip sind eine schwedische Band. Aber ihre Musik ist kein Soundtrack f\u00fcr Mankell-Krimis. Sie klingt melancholisch statt morbide, herbstlaubbunt, nicht trist und grau, nachdenklich-verspielt, nicht brutal. Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez ist ja auch kein typischer Schwede, wie der Name ahnen l\u00e4sst. Der Songwriter, der jetzt mit dem Schlagzeuger Elias Araya und dem Keyboarder Tobias Winterkorn als Junip ein Album aufgenommen hat, hat argentinische Wurzeln. <\/p>\n<p>Seine Alben <em>Veneer<\/em> (2003) und <em>In Our Nature<\/em> (2007) erinnerten viele an <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/06\/18\/der-obstbaum-tragt-fruchte_772\">Nick Drake<\/a>. Dazwischen sang Gonz\u00e1lez mal eben in einem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R_kLwQJUqYU\">Werbespot f\u00fcr einen Sony-Fernseher<\/a>, in dem bunte B\u00e4llchen durch Stra\u00dfenschluchten dotzten. Seine Version von <em>Heartbeats<\/em> von The Knife machte das Stockholmer Elektro-Indie-Duo erst so richtig bekannt.<\/p>\n<p>Aber das neue <em>Fields<\/em> ist kein Gonz\u00e1lez-Album, darauf legen er und die Plattenfirma allergr\u00f6\u00dften Wert: &#8222;Lasst uns das gleich mal klarstellen: Junip sind eine Band&#8220;, motzt der PR-Text. Das Trio spiele schon seit 1999 oder sogar 1998 zusammen, Gonz\u00e1lez und Araya sogar, seit sie 14 waren. Hardcore brachte sie zusammen, sp\u00e4ter entdeckten sie den Sound der sp\u00e4ten sechziger Jahre, Americana, Nylon-Saiten und Moog-Synthesizer. <\/p>\n<p>Tja, und dann hatte Gonz\u00e1lez pl\u00f6tzlich viel Erfolg und wenig Zeit. Araya ging nach Finnland und Norwegen, um Kunst zu studieren. Winterkorn wurde Teilzeitlehrer, baute sich nebenbei ein Studio. Dort, in der N\u00e4he des G\u00f6teborger Hauptbahnhofs, bastelten sich Junip dann die Songs, die jetzt ihr erstes Album f\u00fcllen. 2005 hatten sie immerhin eine EP zusammen, und seit 2007 konnten sie sich <em>Fields<\/em> widmen \u2013 viel Reifezeit also. Die h\u00f6rt man den komplexen Aufnahmen auch an. <\/p>\n<p>Mit dem Album kann man sich gem\u00fctlich auf die Couch kuscheln und raus in die wallenden Nebel starren, ohne Wolldecke: Gonz\u00e1lez&#8216; kompetentes Gitarrenspiel, Arayas reduziert tuckernde Drums, Winterkorns psychedelische Analog-Synthetik h\u00fcllen einen warm und weich ein. Aber nicht zu weich: In die dichten Maschen der elf Songs sind viele raue, kratzige F\u00e4den eingewebt; es wird wohl unbehandelte Schurwolle sein. Sie l\u00f6sen willkommene Irritationen aus und bewahren die Musik davor, gef\u00e4llig zu werden. <\/p>\n<p>Der Schlagzeuger macht seine \u00e4thiopische Mutter und die repetitive afrikanische Musik, die er zu Hause geh\u00f6rt habe, f\u00fcr die fast schon trancehafte Minimalmotorik der meisten Songs verantwortlich. Es wird wohl in der Tat die Mischung so disparater stilistischer und geografischer Einfl\u00fcsse sein (Folk Jazz, Afro-Soul, Krautrock, Wurzeln im Hardcore; Argentinien, \u00c4thiopien, Schweden, imagin\u00e4re Americana-W\u00fcsten und mittelenglische Nick-Drake-Schafweiden), die <em>Fields<\/em> so seltsam weltfern klingen l\u00e4sst, zeitlos. <\/p>\n<p>&#8222;<em>Droning chords and distant bells \/ humming over empty shells<\/em>&#8222;, singt Gonz\u00e1lez in <em>Always<\/em>, brummende Akkorde und ferne Glocken, die \u00fcber leeren Muscheln summen. So \u00e4hnlich klingen Junip manchmal: irgendwie geheimnisvoll, anderweltlich. Die vorab ver\u00f6ffentlichte EP <em>Rope &amp; Summit<\/em> hatte auf dem Cover das Foto eines Analogsynthesizers, auf den ein winziger Zen-Garten montiert war. <\/p>\n<p>Wer also nichts mehr vorhat, wer die Sonntagmorgenbr\u00f6tchen schon ans Bett gebracht bekommen hat oder feierabendlich auf dem Flokati fl\u00e4zt, f\u00fcr den ist Junip klasse. Nicht falsch verstehen: Als Einschlafhilfe taugen die Songs nicht, daf\u00fcr liegt zu viel unterschwellige Unruhe in den vielen Schichten der Arrangements. Und wer wei\u00df, welche Tr\u00e4ume die reichlich kryptischen Texte heraufbeschw\u00f6ren. Es bleibt spannend.<\/p>\n<p><em>&#8222;Fields&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.junip.net\/\">Junip<\/a> ist erschienen bei <a href=\"http:\/\/www.cityslang.com\">City Slang<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Junip auf Tour: 24. 9. Hamburg, 25. 9. Leipzig, 27. 9. M\u00fcnchen, 29. 9. Stuttgart, 12. 10. K\u00f6ln<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vielbesch\u00e4ftigte Schwede Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez hat die Zeit gefunden, seine Band Junip zu reanimieren. 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