{"id":855,"date":"2008-09-17T10:17:36","date_gmt":"2008-09-17T08:17:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/09\/17\/reime-von-vorgestern_855"},"modified":"2008-09-17T10:17:36","modified_gmt":"2008-09-17T08:17:36","slug":"reime-von-vorgestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/09\/17\/reime-von-vorgestern_855","title":{"rendered":"Anstand von vorgestern"},"content":{"rendered":"<div class=\"main\">\n<strong>Der Rapper Everlast spricht h\u00e4ufig von Ehre und Identit\u00e4t. Vor lauter Klagen \u00fcber die b\u00f6sen Kollegen ist sein neues Album &#8222;Love, War And The Ghost Of Whitey Ford&#8220; so richtig in die Hose gegangen<\/strong><\/p>\n<div class=\"cover\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/files\/2008\/09\/everlast-ghost200.jpg\" \/> <\/a><\/div>\n<div class=\"audio_player_old\">\n  <object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/fpdownload.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=8,0,0,0\" width=\"200\" height=\"50\" id=\"audio_system\" align=\"middle\"><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\"\/><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/minos.zeit.de\/vid_comp\/audio_system.swf\" \/><param name=\"quality\" value=\"high\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#ffffff\" \/><param name=\"flashvars\" value=\"&amp;var_mp3_file=080910\/080910_1221052394-03&amp;var_mp3_artist=Everlast&amp;var_mp3_title=Folsom Prison Blues&amp;var_ivw_tag=a_Kultur\/Musik\"\/><\/object>\n<\/div>\n<p>Everlast ist ein Mann der gro\u00dfen Worte. S\u00e4tze wie &#8222;Wenn du keine Ehre hast, besitzt du gar nichts mehr&#8220;, kommen ihm ganz selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber die Lippen. Und Everlast ist unzufrieden mit dem Stand der Dinge im HipHop. Es mangele den Rappern an Ehre, Anstand, dem Genre an Identit\u00e4t, sagte er vor einiger Zeit. Ob er es besser kann als all die anderen? Sein neues Album <em>Love, War And The Ghost Of Whitey Ford<\/em> gibt Aufschluss dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Aus Neros brennendem Rom schallen schmissige Fanfaren her\u00fcber, ein Knall, dann geht es richtig los. Erik Schrody alias Everlast meldet sich kehlig zu Wort und rappt \u00fcber einen Beat, der beinahe so alt klingt wie die Tr\u00f6ten zuvor. Welches Jahr t\u00f6nt hier? 1990? 1991? Oder 1992? Uralt jedenfalls. Der Beat scheint aus einer Zeit zu stammen, als es im HipHop noch um Anstand und Untergrund ging und nicht um Goldkettchen, M\u00e4dchen und Diamanten. Auf diesen z\u00fcchtigen Rhythmus reimt Everlast eine Lyrik, die ebenfalls historisch anmutet. Er beschimpft \u2013 disst \u2013 die <em>New York Times<\/em> und <em>CNN,<\/em> das mufft nach Hardcore-HipHop alter Tage.<\/p>\n<p>In der Folge entfaltet sich das bislang gr\u00f6\u00dfte Rap-Desaster des Jahres 2008. Schon im n\u00e4chsten St\u00fcck versucht sich Everlast an Johnny Cashs <em>Folson Prison Blues,<\/em> dem er das alte Quietsch-Sample seiner fr\u00fcheren Band House Of Pain implantiert. Au\u00dfer jenem Selbstzitat und \u00fcberfetteten Beats wei\u00df er nichts hinzuzuf\u00fcgen. Auch der Rest des Albums ist eine Entt\u00e4uschung: <em>Stone In My Hand<\/em> verschwurbelt Westernrock mit The Clash und Pathos \u2013 hier wird deutlich, wie wenig Strahlkraft Everlasts Stimme hat.<\/p>\n<p>Wie schon fr\u00fcher singt Everlast aus der Sicht eines gewissen Whitey Ford. &#8222;Whitey Ford ist eine Beschreibung, eine Farbe einer Kreide, eine Person, durch die ich sprechen kann. Sie erlaubt mir, Dinge \u00fcber mich zu sagen, die ich sonst vielleicht nicht sagen w\u00fcrde&#8220;, beschreibt er die Figur. Genau da liegt das Problem: Auf seinem neuerlichen Parforceritt durch die Stile, durch Soul, Elektrofunk, Blues, HipHop, Folk, Orientalismen, Western und Rock bleibt der K\u00fcnstler auf der Strecke.<\/p>\n<p>Einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich sind immerhin jene St\u00fccke, in denen Everlast sich zur\u00fcckh\u00e4lt. <em>Friend<\/em> etwa ist ein solches Lied. Aus ein paar Klampfenakkorden formt er etwas, das viel st\u00e4rker klingt als die \u00fcberladenen Klangkaskaden anderer St\u00fccke. Nichts als Dunkelheit habe er im Herzen, singt er. Und das Bedr\u00f6ppelte steht ihm besser als die Wut. Dem traurigen Lagerfeuer-Gitarristen Everlast h\u00f6rt man gern zu, der w\u00fctende HipHopper Everlast hingegen klingt nach Vorgestern. Da mag er noch so viel Anstand und Ehre in sich tragen.<\/p>\n<p><em>&#8222;Love, War And The Ghost Of Whitey Ford&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.martyr-inc.com\/\" target=\"_blank\">Everlast<\/a> ist bei PIAS\/Rough Trade erschienen.<\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><strong>Weitere Beitr\u00e4ge aus der Kategorie HIPHOP<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/09\/15\/ein-reim-am-ende-des-tunnels_853\">Roots Manuva: Slime &#038; Reason<\/a> (Big Dada\/Rough Trade 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/07\/21\/hits-aus-der-hosentasche_799\">Stereo MCs: &#8222;Double Bubble&#8220;<\/a> (PIAS\/Rough Trade 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/05\/12\/ein-bar-gibt-den-halunken_736\">Guilty Simpson: &#8222;Ode To The Ghetto&#8220;<\/a> (Stones Throw\/Groove Attack 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/04\/21\/ein-liter-schwarzer-atlantik_710\">&#8222;An England Story&#8220;<\/a> (Soul Jazz Records\/Indigo 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/04\/09\/reim-monk-auf-punk_705\">Buck 65: &#8222;Situation&#8220;<\/a> (Warner 2008)<\/p>\n<p>Alle Musikangebote von ZEIT online finden Sie unter <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/musik\">www.zeit.de\/musik<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rapper Everlast spricht h\u00e4ufig von Ehre und Identit\u00e4t. 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