{"id":946,"date":"2008-10-29T14:52:01","date_gmt":"2008-10-29T12:52:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/?p=946"},"modified":"2011-03-04T16:59:05","modified_gmt":"2011-03-04T15:59:05","slug":"aus-u-und-e-wird-u","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/10\/29\/aus-u-und-e-wird-u_946","title":{"rendered":"Aus U und E wird \u00dc"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit einigen Jahren l\u00e4sst die Deutsche Grammophon ihre Klassik auf Pop trimmen. Die Technoproduzenten Carl Craig und Moritz von Oswald nahmen sich nun Ravel und Mussorgsky zur Brust<\/strong><\/p>\n<p>Begegnen sich Klassik und elektronische Clubmusik, reagieren Puristen meist skeptisch. Dabei besteht \u2013 anders als in der Rockmusik, in der das Orchester vor allem Schmuck ist \u2013 hier noch eine \u00e4sthetische \u00dcbereinkunft. Beide Stilrichtungen sind gleicherma\u00dfen an Klangforschung und an Texturen interessiert, die mit H\u00f6rgewohnheiten brechen. Beiden wohnt das Eigenbr\u00f6tlerische inne und die ewige Last, sich nur dem Fachpublikum wirklich zu \u00f6ffnen. Trotz gegenseitigen Respekts und dieser Gemeinsamkeiten gehen Klassik und Clubmusik sich lieber aus dem Weg. Umso erfreulicher ist es, wenn jemand den Graben \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Die Serie <em>Recomposed<\/em> der Deutschen Grammophon basiert auf der Idee des Br\u00fcckenschlags. Die Reihe soll Klassik clubtauglich machen. Angesagte Pop-Produzenten d\u00fcrfen sich St\u00fccke aus dem Katalog des Klassiklabels aussuchen und sie neu mischen. So bearbeitete bereits der Hamburger Produzent <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2005\/36\/karajan\" target=\"_blank\">Matthias Arfmann<\/a> Aufnahmen der Berliner Philharmoniker, und der finnische Techno-Kabarettist <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/40\/M-Jimi-Tenor\" target=\"_blank\">Jimi Tenor<\/a> tobte sich an Werken der Neuen Klassik aus.<\/p>\n<p>Die dritte Ausgabe der Serie bestreiten nun die Technoproduzenten Carl Craig und Moritz von Oswald. Ein Coup der Deutschen Grammophon, zu Recht gelten sie als zwei der wichtigsten Protagonisten der elektronischen Tanzmusik. Mit seinen experimentellen St\u00fccken zwischen Techno, Jazz und Soul pr\u00e4gte Carl Craig aus Detroit das Genre, Moritz von Oswald erfand im Berlin der fr\u00fchen neunziger Jahre den Dub-Techno und ver\u00f6ffentlicht auf dem Label Rhythm &#038; Sound minimale Bassmusik zwischen Roots-Reggae und Dub. Zusammen bearbeiten sie nun Maurice Ravels <em>Bolero<\/em> und seine <em>Rhapsodie Espagnole,<\/em> sowie Ausschnitte aus dem Zyklus <em>Bilder einer Ausstellung<\/em> von Modest Mussorgsky und reduzieren sie auf minimale Erkennungsmerkmale, kombiniert mit eigenen Kl\u00e4ngen. Das Ergebnis ist ein in sich geschlossenes Musikst\u00fcck in sechs S\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Oberfl\u00e4chlich betrachtet haben Vorlage und Neubearbeitung nicht viel gemein. Zu Beginn der Re-Komposition steht eine sanft gleitende Einleitung melancholischer Synthesizer-Akkorde. Erst nach vier Minuten sch\u00e4lt sich der markante Rhythmus des <em>Bolero<\/em> heraus. Die Musiker lassen sich viel Zeit: Sparsam eingesetzte Elemente geraten erst nach und nach in Bewegung, einzelne Kl\u00e4nge treten hervor, etwa die Solotrompete aus Mussorgskys <em>Bilder einer Ausstellung<\/em>.<\/p>\n<p>Das endlose Steigerungsprinzip der Kompostion Ravels betonen Carl Craig und Moritz von Oswald, indem sie mikroskopische Klangeinheiten immer wieder neu kombinieren. Erst mit dem Einsatz der Basstrommel verl\u00e4sst der <em>Bolero<\/em> das klassische Terrain \u2013 er ist zu einem treibenden Technost\u00fcck mutiert, dessen repetitive Kl\u00e4nge sich ineinander schrauben. Die Parallelen zwischen U- und E-Musik sind h\u00f6rbar \u2013 nahezu unbemerkt haben die beiden Arrangeure die Clubmusik mit der abendl\u00e4ndischen Klassik in Einklang gebracht.<\/p>\n<p>Erst im f\u00fcnften Satz sind die Originalaufnahmen der Berliner Philharmoniker zum ersten Mal deutlich zu h\u00f6ren. Dunkel und schwer arbeitet sich das <em>Pr\u00e9lude A La Nuit<\/em> der Rhapsodie vorw\u00e4rts, Carl Craig und Moritz von Oswald setzen es mit Pausen und Hallschleifen effektvoll in Szene. Die Musiker schaffen einen faszinierenden Spannungsbogen, das geheimnisvolle Motiv dreht sich um sich selbst, und m\u00fcndet schlie\u00dflich in einen fiebrigen Dub-Techno.<\/p>\n<p>Im letzten Satz kommt die Re-Komposition wieder zur Ruhe: Die Orchesterspuren kreisen wie hungrige V\u00f6gel \u00fcber afrikanischer Perkussion. Das Experiment endet offen, Carl Craig und Moritz von Oswald improvisieren mit elektronischen Kl\u00e4ngen und rhythmischen Effekten. Der Klang verhallender Trommeln beschlie\u00dft die Platte, das ist schl\u00fcssig. Schlie\u00dflich haben Trommeln noch jeden musikalischen Graben \u00fcberwunden.<\/p>\n<p><em>&#8222;Recomposed&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/carlcraig\" target=\"_blank\">Carl Craig<\/a> &#038; Moritz von Oswald ist bei Deutsche Grammophon\/Universal erschienen.<\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><strong>Weitere Beitr\u00e4ge aus der Kategorie ELEKTRONIKA<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/09\/19\/im-schein-zweier-monde_861\">Morgan Geist: &#8222;Double Night Time&#8220;<\/a> (Environ\/Alive 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/08\/20\/wellnessgewitter-auf-samui_828\">Milosh: &#8222;iii&#8220;<\/a> (K7\/Alive 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/08\/18\/kommt-hiphop-von-hippie_826\">Flying Lotus: &#8222;Los Angeles&#8220;<\/a> (Warp\/Rough Trade 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/07\/09\/den-keller-voller-gerate_789\">Matmos: &#8222;Supreme Balloon&#8220;<\/a> (Matador\/Beggars Banquet 2008)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/tontraeger\/2008\/06\/27\/disco-in-elysium_778\">Kelley Polar: &#8222;I Need You To Hold On While The Sky Is Falling&#8220;<\/a> (Environ\/Alive 2008)<\/p>\n<p>Alle Musikangebote von ZEIT online finden Sie unter <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/musik\">www.zeit.de\/musik<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren l\u00e4sst die Deutsche Grammophon ihre Klassik auf Pop trimmen. 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