{"id":264,"date":"2012-07-11T17:57:40","date_gmt":"2012-07-11T15:57:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/?p=264"},"modified":"2012-07-11T22:19:41","modified_gmt":"2012-07-11T20:19:41","slug":"outsourcer-selber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/2012\/07\/11\/outsourcer-selber\/","title":{"rendered":"Outsourcer! Selber!"},"content":{"rendered":"<p>Mitt Romneys Umgang mit Kritik ist bemerkenswert. Zumindest versucht der Herausforderer von US-Pr\u00e4sident Barack Obama nicht platt, das Thema zu wechseln oder anderweitig abzulenken, wenn er angegriffen wird. Stattdessen folgt der Republikaner offenbar einer viel perfideren Strategie: Die eigenen Schwachpunkte kann man ruhig auch mal dem Gegner vorwerfen, besser noch in einem Atemzug f\u00fcr sich selbst als St\u00e4rke umdeuten.<\/p>\n<p>Dabei greift er gern zu zweierlei Ma\u00dfst\u00e4ben. Etwa wenn es um die gigantischen <a href=\"http:\/\/www.politico.com\/news\/stories\/0312\/74518.html\" target=\"_blank\">Erweiterungspl\u00e4ne f\u00fcr seine Villa am Strand von San Diego<\/a> inklusive Aufzug f\u00fcr Autos geht \u2013 nicht gerade ein Zeichen von Bodenst\u00e4ndigkeit. Angesichts der Kritik daran, solche Errungenschaften regelm\u00e4\u00dfig als Zeichen seines gro\u00dfen Erfolgs und Verwirklichung des amerikanischen Traums zu verkaufen, erscheint clever. In den USA lieben sie Gewinnertypen. Im Jahr 2004 aber portr\u00e4tierte er den damaligen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten der Demokraten John Kerry wegen seiner gro\u00dfen H\u00e4user als abgehoben und fern der Sorgen des einfachen Mannes. Das ist schon dreist.<\/p>\n<p>Und dieses Muster setzt sich nun im Wahlkampf um das Wei\u00dfe Haus in unz\u00e4hligen Varianten fort. Romney wird den Ruf nie so ganz los, ein weltfremder Multimillion\u00e4r zu sein, der schon mit dem goldenen L\u00f6ffel im Mund geboren wurde und sich nicht f\u00fcr die Durchschnittsb\u00fcrger interessiert. Nat\u00fcrlich ist das kein Anlass, auf ganz \u00e4hnliche Kritik an Pr\u00e4sident Obama zu verzichten. Der habe doch <a href=\"http:\/\/thinkprogress.org\/election\/2012\/04\/05\/458987\/romney-who-has-two-harvard-degrees-says-obama-has-spent-too-much-time-at-harvard\/\" target=\"_blank\">viel zu viel Zeit an der elit\u00e4ren Harvard-Universit\u00e4t verbracht<\/a>, sei deshalb v\u00f6llig &#8222;out of touch&#8220;. Dumm nur, dass Romney genau dort sogar zwei Abschl\u00fcsse gemacht hat, also viel l\u00e4nger blieb als Obama.<\/p>\n<p><strong>Meine Steuer, deine Steuer<\/strong><\/p>\n<p>Am besten l\u00e4sst sich das Spiel mit den ungleichen Ma\u00dfst\u00e4ben derzeit an zwei Themen beobachten: an der Auslegung des Supreme-Court-Urteils zur Krankenversicherung und immer dann, wenn es um Jobs und die Wirtschaftslage geht.<\/p>\n<p>Die Krankenversicherungspflicht aus Obamas gro\u00dfer Reform oder vielmehr die Strafzahlung f\u00fcr alle, die sich nicht versichern, ist in den Augen der h\u00f6chsten Richter eine Steuer \u2013 nur so konnten sie die Vereinbarkeit mit der Verfassung begr\u00fcnden. Diese Einsch\u00e4tzung kommt Romney gerade recht, kann er Obama so doch eine Steuererh\u00f6hung vorwerfen. Allerdings bleibt der Republikaner die Erkl\u00e4rung schuldig, warum dann die sehr \u00e4hnliche Regelung zur Krankenversicherung, die er als Gouverneur von Massachusetts eingef\u00fchrt hatte, eben keine Steuer gewesen sein soll. So zumindest sieht Romney die Dinge heute. W\u00fchlt man etwas in den Archiven, stellt man fest, dass er <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/blogs\/plum-line\/post\/flashback-romney-admitted-his-mandate-was-a-tax\/2012\/06\/29\/gJQAeqMVBW_blog.html\" target=\"_blank\">damals sogar kurzzeitig selbst von einer Steuer<\/a> gesprochen hatte.<\/p>\n<p>Und dann ist da noch die Sache mit dem Outsourcing amerikanischer Jobs ins Ausland. Obamas Wahlk\u00e4mpfer haben sich mit einigem Erfolg darauf eingeschossen, Romney als Pionier auf diesem Gebiet darzustellen, der in seiner Zeit an der Spitze des Finanzinvestors Bain Capital massenhaft Arbeitspl\u00e4tze vernichtet habe \u2013 die <em>Washington Post<\/em> hatte berichtet, dass <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/business\/economy\/romneys-bain-capital-invested-in-companies-that-moved-jobs-overseas\/2012\/06\/21\/gJQAsD9ptV_story.html\" target=\"_blank\">Bain Capital unter seiner F\u00fchrung stark in Unternehmen investiert hatte, die Jobs in Niedriglohnl\u00e4nder verlagerten<\/a>, etwa nach China.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Outsourcer-in-chief&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich konnte Romney dies nicht abstreiten, also <a href=\"http:\/\/thinkprogress.org\/economy\/2012\/06\/22\/504690\/romney-doesnt-dispute-he-helped-send-jobs-overseas-tells-press-to-call-it-offshoring-not-outsourcing\/\" target=\"_blank\">verhedderte er sich erst einmal in Wortklauberei<\/a>: Outsourcing sei der falsche Begriff, Offshoring m\u00fcsse es hei\u00dfen, Arbeit in \u00dcbersee k\u00f6nne ja auch den amerikanischen Export st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am Ende aber warf der Kandidat Obama genau dasselbe vor: dass der Pr\u00e4sident mit seinem staatlichen Hilfspaket zur Ankurbelung der Wirtschaft eben auch zu verantworten habe, dass Jobs ins Ausland abwanderten. Vom Geld der Steuerzahler h\u00e4tten auch viele Firmen profitiert, die im Ausland produzieren lie\u00dfen. Die Republikaner gehen mittlerweile sogar so weit, ihn als <a href=\"http:\/\/thecaucus.blogs.nytimes.com\/2012\/07\/10\/republican-web-site-points-to-obama-as-real-outsourcer-in-chief\/\" target=\"_blank\">&#8222;Outsourcer-in-chief&#8220;<\/a> zu bezeichnen, also genau jenen Titel aufzugreifen, den das Obama-Lager selbst in einer Anzeigenkampagne benutzt, um Romney zu diskreditieren. Das mag knapp an der Wahrheit vorbeigehen, denn das Stimulus-Gesetz beinhaltet ausdr\u00fccklich Regelungen, die sicherstellen sollen, dass die <a href=\"http:\/\/2012.talkingpointsmemo.com\/2012\/07\/romney-rubber-glue-bain-outsourcing.php\" target=\"_blank\">Mittel direkt amerikanischen Jobs zugute kommen<\/a>.<\/p>\n<p>Doch auf diese Art nimmt Romney den Angriffen wegen seiner T\u00e4tigkeit als Finanzinvestor einiges an Wucht. Mehr noch ist Obama auf diesem Feld durchaus angreifbar: L\u00e4ngst fordern Kritiker etwa, er m\u00fcsse st\u00e4rker auf Chinas W\u00e4hrungspolitik einwirken, um die Gefahr einer Abwanderung amerikanischer Arbeitspl\u00e4tze zu verringern. Und dass seine Kampagne <a href=\"http:\/\/www.powerlineblog.com\/archives\/2012\/06\/barack-obama-outsourcer.php\" target=\"_blank\">Marketingaktivit\u00e4ten in gro\u00dfem Stil in Call Center im Ausland auslagert<\/a>, macht seine Lage auch nicht besser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitt Romneys Umgang mit Kritik ist bemerkenswert. Zumindest versucht der Herausforderer von US-Pr\u00e4sident Barack Obama nicht platt, das Thema zu wechseln oder anderweitig abzulenken, wenn er angegriffen wird. 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