{"id":649,"date":"2012-08-31T07:21:16","date_gmt":"2012-08-31T05:21:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/?p=649"},"modified":"2012-08-31T10:42:10","modified_gmt":"2012-08-31T08:42:10","slug":"verpatzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/2012\/08\/31\/verpatzt\/","title":{"rendered":"Verpatzt"},"content":{"rendered":"<p>Es sollte die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-08\/romney-rede-republikaner\">Rede aller Reden<\/a> sein. Der H\u00f6hepunkt aller H\u00f6hepunkte. Der Augenblick, da der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Mitt Romney endlich ungefiltert von den Medien der amerikanischen Nation erz\u00e4hlen konnte, wer er ist, was er will und wohin er sein Land f\u00fchren wird, sollte er am 6. November zum n\u00e4chsten Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Diese Gelegenheit kommt selten, eigentlich nur zweimal: w\u00e4hrend der Nominierungsrede <a href=\"http:\/\/www.npr.org\/2012\/08\/30\/160357612\/transcript-mitt-romneys-acceptance-speech\">(siehe Transkript)<\/a> jetzt auf dem Parteitag und dann Anfang Oktober, wenn Romney beim ersten Rededuell auf Barack Obama trifft. Mitt Romney hat die erste gro\u00dfe Gelegenheit verpatzt. Auf der Skala von 1 bis 10, bekommt er allenfalls die Note 5: Mittelma\u00df.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>Romney has spent first few mins of his speech talking about Paul Ryan than Mitt Romney<\/p>\n<p>&mdash; amy walter (@amyewalter) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/amyewalter\/status\/241364294665637888\" data-datetime=\"2012-08-31T02:38:26+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>By my count, Obama&#8217;s 2008 speech spent 768 words on his domestic and economic policies. Romney&#8217;s spent 260.<\/p>\n<p>&mdash; Ezra Klein (@ezraklein) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ezraklein\/status\/241377172760195072\" data-datetime=\"2012-08-31T03:29:37+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>Seriously, Romney&#8217;s speech esp troubled me by mocking rising seas\/climate change. The dismissiveness was appalling.<\/p>\n<p>&mdash; Nicholas Kristof (@NickKristof) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/NickKristof\/status\/241378367667052544\" data-datetime=\"2012-08-31T03:34:22+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Wie konnte das nur geschehen? Wer blo\u00df hat diese Rede geschrieben? Dabei schien doch ziemlich alles in den vergangenen Tagen gut zu laufen. Was gesagt und getan wurde, war geradezu perfekt auf diesen Schlussakt zugeschnitten. Die bewegende <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/2012\/08\/29\/petticoat-und-lippenstift\/\">Rede seiner Frau Ann<\/a>, die ihren Mann sympathischer und nahbarer erscheinen lie\u00df. Die Reden von Chris Christie, dem Gouverneur von New Jersey, und von Vizepr\u00e4sidentschaftskandidat Paul Ryan, die einen wagemutigen Mitt Romney aufleben lie\u00dfen, der die Courage und Entschiedenheit besitzt, unpopul\u00e4re, aber notwendige grundst\u00fcrzende Reformen anzupacken.<\/p>\n<p><strong>Romney, der Opportunist<\/strong><\/p>\n<p>Fehlte nur noch Mitt Romney selber, der in der letzten Stunde dieses Nominierungsparteitages Amerika und der Welt zeigen sollte, dass er wirklich all das verk\u00f6rpert, was andere \u00fcber ihn sagen. Mit einem furiosen Auftritt sollte er alle Zweifler mundtot machen, die sagen, er sei ein Wendehals, ein emotionsloser Buchhalter, ein Zauderer. Und er wollte jene \u00fcberraschen, die ihm vorwerfen, er sei einer der verschlossensten Pr\u00e4sidentschaftskandidaten der amerikanischen Geschichte. Denn eigentlich sage er nichts: nichts \u00fcber sich pers\u00f6nlich oder seine Zeit als Gouverneur in Massachusetts; nichts \u00fcber seine Weltsicht oder \u00fcber seine Steuererkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>Es ist ihm nicht gelungen, diese Vorbehalte auszur\u00e4umen. Wom\u00f6glich hat er sie sogar noch verst\u00e4rkt. So gesehen, war Romney durch und durch authentisch. Er hat sich nicht verstellt und zeigte sich als ein Macher, ein Exekutor, als ein Politiker ohne gro\u00dfe Visionen, der tut und sagt, was gerade opportun ist.<\/p>\n<p><strong>Clint Eastwood wird zum Problem<\/strong><\/p>\n<p>Fast konnte einem Mitt Romney ein wenig Leid tun, wollte die Regie doch etwas anderes als er. Zudem versagte vor seinem gro\u00dfen Finale auch noch die ansonsten so perfekte Choreographie. Als \u00dcberraschungsredner war Schauspieler Clint Eastwood angek\u00fcndigt. Er sollte, wenige Minuten, bevor Mitt Romney auftrat, die Delegierten in der \u00fcberf\u00fcllten Halle so richtig in Fahrt bringen.<\/p>\n<p>Aber niemand schien mit dem betagten Hollywoodstar genau besprochen zu haben, was er sagen und wie er es sagen sollte. Sein Auftritt geriet zur Peinlichkeit und hatte etwas Seniles. Eastwood spielte einen fiktiven Dialog mit Pr\u00e4sident Barack Obama. Im Prinzip keine schlechte Idee. Aber meist verstand man nicht, was er sagte. Und nicht nur, weil er fl\u00fcsterte und die Mikrophone zu leise geschaltet waren. Und selbst wenn man etwas verstand, war es nicht wirklich witzig.<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"540\" height=\"304\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/yoqKdWY692k\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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On Romney speech: &#8222;A+!&#8220; On Clint Eastwood speech: &#8222;It&#8217;s Improv&#8220;<\/p>\n<p>&mdash; Dylan Byers (@DylanByers) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DylanByers\/status\/241397122627424256\" data-datetime=\"2012-08-31T04:48:53+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>How concerned is Romney camp about how Eastwood played? They released a statement during nominee&#8217;s speech, saying it was break from speeches<\/p>\n<p>&mdash; Chuck Todd (@chucktodd) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/chucktodd\/status\/241368038186840064\" data-datetime=\"2012-08-31T02:53:19+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p><strong>Anreden gegen Zwischenrufe<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dferdem st\u00f6rte gleich zu Anfang eine Handvoll Demonstranten Romneys Rede. Er schwieg einen kurzen Augenblick und redete dann gegen die Unruhe im Saal und die \u201eUSA, USA\u201c-Rufe der Republikaner an. Doch der L\u00e4rm verschluckte seine Worte. Sollte er da eine wichtige Botschaft verk\u00fcndet haben, blieb sie ungeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Romney h\u00e4tte sich am Vortag bei <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/2012\/08\/29\/der-lange-schatten-des-irakkriegs\/\">Condoleezza Rice<\/a> eine Lehrstunde holen sollen. Die ehemalige Sicherheitsberaterin und Au\u00dfenministerin von George W. Bush trat am Rande des Parteitags bei einer au\u00dfenpolitischen Veranstaltung auf. Als Demonstranten die Stanfordprofessorin unterbrachen, l\u00e4chelte sie freundlich und sagte, sie sei froh in einer Demokratie zu leben, in der jeder laut seine Meinung \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfe. Die Zuh\u00f6rer tobten vor Begeisterung und dem Protest war die Spitze genommen. So souver\u00e4n kann man auch reagieren.<\/p>\n<p><strong>Verpasste Gelegenheit<\/strong><\/p>\n<p>In der Tat ist eine Parteitagsrede nicht der Ort f\u00fcr komplizierte Politikentw\u00fcrfe. Gleichwohl bietet sie einem Pr\u00e4sidentschaftskandidaten die beste Gelegenheit, der Nation zu zeigen, dass er durchaus in gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4ngen denkt und Zukunftsvorstellungen hegt.<\/p>\n<p>Einen Moment lang dachte man, Mitt Romney w\u00fcrde diese Gelegenheit ergreifen. Etwa als er sagte, dass er sich den Misserfolg Obamas nicht gew\u00fcnscht habe, weil er den Erfolg Amerikas wolle. Da schien es, als werde er jetzt endlich sagen, wohin ein Pr\u00e4sident Romney Amerika f\u00fchren w\u00fcrde, wie sich die Supermacht unter seiner Leitung inmitten der globalen Verwerfungen und tektonischen Verschiebungen innerlich und \u00e4u\u00dferlich ver\u00e4ndern und neu ausrichten w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Nat\u00fcrlich auch die Frauen f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n<p>Doch wie bei einer Powerpoint-Pr\u00e4sentation hakte er brav, mechanisch und mit \u00fcberaus konventionellen Antworten einen Punktekatalog ab: Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin w\u00fcrde ihn weniger \u201eflexibel\u201c erleben als Obama. Die Demokratiebewegungen im Mittleren Osten und die von Obama vernachl\u00e4ssigten Amerikafreunde Israel und Polen w\u00fcrde er st\u00e4rker unterst\u00fctzen. Mit weniger Gesetzen, weniger Steuern und weniger staatlicher Einmischung br\u00e4chte er die Wirtschaft wieder in Fahrt. Und nat\u00fcrlich w\u00fcrde er Frauen f\u00f6rdern, denn schlie\u00dflich seien sie genauso f\u00e4hig wie M\u00e4nner. Und \u00fcberdies: Alles Leben sei heilig und ebenso die Ehe zwischen Mann und Frau.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen belie\u00df es Romney bei solchen Allgemeinpl\u00e4tzen. Die einzigen konkreten Ausnahmen: Er w\u00fcrde, wie versprochen, sofort Obamas Gesundheitsreform kassieren und au\u00dferdem 12 Millionen neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Wie genau er das machen will und wie er auf diese Zahl kam, lie\u00df er unbeantwortet.<\/p>\n<p><strong>Die Angst vor dem Risiko<\/strong><\/p>\n<p>Weil man das alles schon hundertmal geh\u00f6rt hat, wartete man inst\u00e4ndig auf eine neue Idee, auf irgendeine \u00dcberraschung in dieser Rede aller Reden. Doch der Zauderer Romney blieb seinem Ruf treu und scheute das Risiko. Die Wahl seines Vizes schien ihm Wagnis genug. Eigentlich muss Paul Ryan furchtbar entt\u00e4uscht gewesen sein, dass sich so gut wie nichts von seinen grundst\u00fcrzenden Pl\u00e4nen in Romneys Worten wiederfand.<\/p>\n<p>Der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat entschied sich, auch weiterhin wenig Preis zu geben. Weder \u00fcber sich noch \u00fcber seine politischen Pl\u00e4ne. Statt mit spr\u00fchenden Gedanken zu begeistern, euphorisierte er die Delegierten mit Angriffen auf Barack Obama. Dem Parteivolk mag das in ihrem Hass auf den demokratischen Pr\u00e4sidenten reichen. Aber den anderen W\u00e4hlern?<\/p>\n<p>So blieb Mitt Romney nach all diesen Tagen doch der, den man zu kennen glaubt: \u00fcbervorsichtig, undurchsichtig, h\u00f6lzern und langweilig.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>.<a href=\"https:\/\/twitter.com\/mittromney\"><s>@<\/s><b>mittromney<\/b><\/a>. Powerful speech! I&#8217;m excited for what lies ahead.Let\u2019s get this done. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search\/?q=%23RomneyRyan2012\"><s>#<\/s><b>RomneyRyan2012<\/b><\/a><\/p>\n<p>&mdash; Paul Ryan (@PaulRyanVP) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/PaulRyanVP\/status\/241374259765723136\" data-datetime=\"2012-08-31T03:18:02+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>Celebrating w family after an awesome speech. Dad, we love you and are so proud of you! <a href=\"http:\/\/t.co\/nN1UUXBb\" title=\"http:\/\/instagr.am\/p\/O-l5CEELnA\/\">instagr.am\/p\/O-l5CEELnA\/<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Tagg Romney (@tromney) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/tromney\/status\/241382630963167232\" data-datetime=\"2012-08-31T03:51:18+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>What a week here at <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search\/?q=%23GOP2012\"><s>#<\/s><b>GOP2012<\/b><\/a>. November 6th is around the corner \u2013 let&#8217;s get to work. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search\/?q=%23BelieveInAmerica\"><s>#<\/s><b>BelieveInAmerica<\/b><\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search\/?q=%23RomneyRyan2012\"><s>#<\/s><b>RomneyRyan2012<\/b><\/a><\/p>\n<p>&mdash; Mitt Romney (@MittRomney) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MittRomney\/status\/241381470508290049\" data-datetime=\"2012-08-31T03:46:41+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\">\n<p>This seat&#8217;s taken. <a href=\"http:\/\/t.co\/tvHZDcfw\" title=\"http:\/\/OFA.BO\/c2gbfi\">OFA.BO\/c2gbfi<\/a>, <a href=\"http:\/\/t.co\/jgGZTb02\" title=\"http:\/\/twitter.com\/BarackObama\/status\/241392153148915712\/photo\/1\">twitter.com\/BarackObama\/st\u2026<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Barack Obama (@BarackObama) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BarackObama\/status\/241392153148915712\" data-datetime=\"2012-08-31T04:29:09+00:00\">August 31, 2012<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sollte die Rede aller Reden sein. 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