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Gütersloh, das Paradies

 

Bielefeld. Wider Erwarten gibt es diesen Ort wirklich – mit etwas sehr Typischem: dem Bielefeldwetter! Grau in Grau vergeht oft Tag um Tag. Die kleine Flucht daraus ist Sonntag früh eine Fahrt nach Gütersloh, ein Spaziergang im Stadtpark, eine Tasse Milchkaffee im Palmenhaus und der Rest des Tages im Saunagarten der „Welle Gütersloh“. Entspanntes Sein in einem Gräsergarten mit Badeteich und Saunahüttchen, auf einer Liege, in Bademantel und Decken eingemummt, den vorbeiziehenden Wolken zuschauen und sich fragen: Bin ich auf Sylt?

Heike Schepp, Bielefeld

1 Kommentar

  1.   Heike Schepp

    der titel meines beitrages war nicht von mir verfasst!
    ebenso wurde er um etwas wesentliches gekürzt.
    naja.
    aber:
    auch das paradies bekommt risse:
    so wurde der boden des naturbadeteiches (bisherige sohle in beton, wasserreinigung mittels flachuferzonen)der ‚welle‘ zwischenzeitlich angehoben und mit schwimmbadplastikfolie ausgelegt! alles was vorher gut war, ist nun ein einzig elend:
    algenbefall im wasser,
    ebenso ein glitschiger boden. und das bei eher kalten frühlinhstemperaturen! ekelhaft!
    die derzeitige leitung der welle scheint sich entschlossen zu haben aus dem besinnlichen saunagarten eine event-wiese zu machen:
    vollkommen stumpf designt stehen da nun eine grillhütte mit steinofen,
    eine überdimmensionierte altherrenbank,
    in den badeteich hineinragende podeste,
    abholzung eines großteils des hübschen gräserbewuchses.
    die wasservögel hat man ja schon letztes jahr entfernt (schmutzeintrag in den teich!).
    und last but not least: event-ankündigungen!
    also neuer titel:
    remmidemmi in gütersloh.
    oder:
    nichts ist gut in gütersloh?

 

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