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1 Kommentar

  1.   Stefan Lenz

    Für die Bundestagswahl ist das Bundeswahlgesetz maßgeblich:
    Je besser das Zweitstimmenergebnis bei der vorangegangenen
    Wahl, desto weiter vorne die Landesliste auf dem
    Stimmzettel. Weil das Gesamtergebnis also keine Rolle
    spielt, kann die Reihenfolge unter den Bundesländern
    abweichen. Die Direktkandidaten werden entsprechend
    ihrer Partei platziert. Das Alphabet wird
    jeweils nur hilfsweise herangezogen. Parteien etwa, die
    zum ersten Mal antreten, müssen sich in alphabetischer
    Reihenfolge ganz hinten einreihen. Die Regelungen für Landtags-
    und Kommunalwahlen sehen im Kern genauso aus.
    Unterschiede gibt es nur im Detail: Bei Wahlen in Nordrhein-
    Westfalen kommt es zum Beispiel nach dem Listenergebnis
    darauf an, wann der Wahlvorschlag beim Wahlleiter eingegangen
    ist, und erst dann auf das Alphabet.

 

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