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Kauderwelsch auf dem Platz

 
Manches geht auch ohne Worte: der belgische Schiedsrichter De Bleeckere zückt die Gelbe Karte für Honda © John MacDougall/AFP/Getty Images

In welcher Sprache sprechen Schiedsrichter und Spieler eigentlich bei einer WM-Partie miteinander?

Friederike Schubert, Bonn

2 Kommentare

  1.   djalminho

    Also beim gestrigen Münzwurf vor dem Elfmeterschießen sprach der belgische Schiedsrichter mit den Spielführern der Mannschaften aus Japan und Paraguay englisch.

  2.   Martin G. Schultz

    Schiedsrichter lassen Farben sprechen, in Form von gelben und roten Karten. (Selbst auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere Spieler farbenblind ist.) Bei Missverständnissen springen des Öfteren die Spielerkameraden beschwichtigend als Vermittler ein. Außerdem bedienen sich Schiedsrichter nicht nur der alles übertönenden Trillerpfeife, sondern auch einer Zeichensprache, wie sie in von Touristen heimgesuchten Ländern auch von Verkehrspolizisten an Kreuzungen praktiziert wird. Während sich Schiedsrichter bei den zu rügenden Spielern lieber kurz fassen – Diskussionen führen nur zu zeitraubender Nachspielzeit –, kommt es leider immer wieder vor, dass die Gerügten in ihrer Muttersprache fluchen, ungehemmt auf den Rasen spucken, wild gestikulieren oder Grimassen schneiden. Wie bei der WM nicht zu übersehen war, trugen Schiedsrichter und Linienrichter überdies ein eadset, über das sie untereinander in Funkkontakt stehen.

 

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