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5 Kommentare


  1. Ich glaube das auch nicht.Manche machten ihr Abi schon mit 14,manche gar nicht:Immerhin beinhaltet das Abitur die Zulassung zur Hochschule.Ohne diese Zulassung kommt keiner dort hin-(Ausnahmen genehmigt).Zu den Wenigen zu gehören,die ihr Abi bzw.ihren Hochschulabschluss nicht machten,halte ich Sie weniger:Die Frage,wo mein Leben jetzt beginne,findet ihre Antwort nur im Ersten und Letzten:Und bei DEM mitreden zu können,befugte doch irgend das Abitur(die Hochschulreife)?Ohne Abi kein Zugang zur Weiterbildung.


  2. Non scholae,sed vitae discemus
    (Nich für die Schule,sondern das Leben lernen wir!)
    Doch das Abitur berechtigt zum Weiterkommen zur Hochschule(Universität)und damit zum beruflichen Hochkommen.Da sollte man hinkommen wollen.Mit dem Abi ist noch gar nichts erreicht:Jetzt beginnt vielmehr die Berechtigung zum Weiterkommen.Wenn auch manche nach dem Abi lieber Tischler lernten(also ein Handwerk lernten),darf nicht vergessen sein,daß das Abitur alle Türen zu höherer Bildung öffnet.Dass Sie Ihr Abitur in Frage stellen,führe aber bitte nicht dazu,dass sie es geringer achten,denn es ist.“Beginnt jetzt mein Leben“,frugen Sie:Nein,aber das Leben wird von jetzt an tiefer reflektiert werden.-etwa.Das Abitur gehört zu den allerbedeutendsten Einschnitten im Leben eines Menschen:Es ist die Eintrittskarte gleichsam in die Welt der Bildung,reflektierter Kultur etc.Das Abitur vergötze keiner,achte aber ebenso keiner gering.Das Leben wird damit nicht beginnen:Das Leben(besser Wirtschaften,Weiterkommen im Leben)wird aber ebenso ohne Abitur weit schwerer ausfallen.Wie viele Möglichkeiten eröffnet doch das Abitur:Gewarnt sei davor,das Abi gering zu achten.Geehrter Mitschwabe aus Göppingen:Den Fehler zu begehen,das Abitur gering zu schätzen,unterlaufe Ihnen bitte nicht-bei allem Wissen darum,daß Lebendigsein nicht unbedingt bedeutet,ein Abitur haben zu müssen,-doch das Wissen vom Lebendigsein(etwa Philosophie,Theologie etc) kann auch ein Abitur voraussetzen.Halten Sie am Werte des Abiturs unbedingt fest-wiewahr im Unbedingten er kein unbedingter Weret zu erscheinen sein könnte.Bauen Sie weiter mit dem Abitur-verachten Sie dieses nie!

  3.   Frank Krämer

    Ich glaube das Hauptproblem ist, die fehlende Orientierung während der schulischen Ausbildung. SchülerInnen haben in den wenigsten Fällen die Möglichkeit sich zu spezialisieren, sei es nun durch Praktika, Auslandsjahre oder Ähnliches.

    Je eher eine Entscheidung über diese, zwingend am Markt orientierte Spezialisierung fällt, desto schneller nimmt der berufliche Werdegang konkrete Formen an.

    Das in Deutschland die Verbindung von führenden Wirtschaftsunternehmen und Schulen bzw. Universitäten durch endlose z.T. ideologisch geführten Diskussionen und Bestimmungen behindert wird, ist dabei wenig hilfreich.

    Das sind die Fakten und damit muss sich jeder Schulabgänger auseinandersetzen.

    Die eher statischen gesellschaftlichen Situation des Arbeitsmarktes fordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und Spezialisierung.

    Viel Erfolg dafür… Frank Krämer, Berlin

  4.   nadine

    das ist endlich mal ein echtes haiku! da stimmt das silbenmaß und jede zeile hat ein abgeschlossenes bild bzw. satz.

    ich würde es sehr begrüßen, wenn die zeit redaktion mal richtig stellen würde, was denn wirklich ein haiku ist. von den meisten der kurzen werke sind nur wenige wirklich haikus!

  5.   Kornelius Friz

    Vielen Dank für das Lob, Nadine.
    Auch allen anderen Kommentatoren sei für ihre wortgewaltigen und mutmachenden Gedankengängen gedankt. Es ist schön, meine Zweifel auf akademischer Ebene mit ihnen zu teilen.

 

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