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3 Kommentare

  1.   Karl Vitovec de Gereben

    wegen dem optischen Gleichgewicht. Linke Seite und rechte Seite des Ziffernblattes, sollen optisch harmonieren. Auch heißt es, dass erst ab dem 13.Jh. die IIII durch ein I und V ersätzt wurde. Von V ausgehend – I=
    IIII aber das kam vermutlich nur für die Sonneuhren in Frage.

  2.   Thomas Raich

    Zunächst einmal ist die Schreibweise IIII nicht „falsch“, sondern die in der Antike ursprüngliche Form. Die Subtraktionsregel, wonach die kleinere Zahl von der darauffolgenden, größeren abgezogen wird (etwa IV für vier), kam nur gelegentlich zur Anwendung, zumal IV auch das Zeichen für Jupiter (IVPPITER) war und somit religiösen Handlungen und Priestern vorbehalten. Die IV setzte sich erst im Mittelalter durch. Dass bei Kirchturmuhren die ältere Schreibweise beibehalten wurde, lässt sich mit einem gewisses Symmetriebestreben erklären: Dadurch erhält man auf beiden Seiten des Ziffernblattes (von XII bis V und von VI bis XI) je 14 Zahlzeichen.

    Thomas Raich, München, Student der lateinischen Philologie

 

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