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Liebe Kate Bush,

 

vor zwei Wochen hatten Sie Ihren 52. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Wie kann eine Frau nur so unsichtbar sein und gleichzeitig so präsent? Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an Sie denken muss, und wenn es wegen der Vogelstimmen in meinem Garten ist, die mich an den Klang Ihrer neuesten Lieder erinnern.

Kate Bush, hier im Jahr 1978 © Evening Standard/Getty Images

Das ist Ihr Geheimnis: dass Sie uns zeigen, wie schön die Einfachheit sein kann, ohne dass Sie die Komplexität aufgeben. Nur der Gedanke, dass irgendwo in England eine so unglaubliche Künstlerin wie Sie lebt, beweist mir, dass Menschen wunderbar sein können.

Schöne Grüße,
Edoardo Seianis, Schönwalde-Glien, Brandenburg

2 Kommentare

  1.   Laoyafo

    Kates Stimme war magisch — war, denn sie hat etwas von der kindlichen Höhe verloren, die sie auf ihrem ersten Album noch hatte, und das ist ja auch natürlich, sie ist gereift. Dieses Album war so zauberhaft, daß ich nie zuviel davon bekommen habe. Der Oktavsprung in „Wuthering Heights“ war so unglaublich, daß sie ihn selber später nicht mehr reproduzieren konnte.
    Man soll Künstler an ihren Spitzenleistungen messen, sagte mein Kunstlehrer. Und wenn Kate auch ein klein wenig als Livesängerin dagegen abfällt — die Spitze war spitze. Und bleibt es bis heute.

  2.   Tanja

    Sie begleitete meine Jugend und ihre Art zu singen schien mir immer wie ein Gedicht.Einfach und in dieser Einfachheit singt ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort…
    Mit ihr habe ich Emily Bronte entdeckt-es ist schön, dass es Edoardo Seianis in Brandenburg gibt, der an sie denkt, wenn er Vogelstimmen hört, jemandem in Bayern geht es genauso…

 

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