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25 Jahre nach der Mondscheinsonate

 

Als er drei Jahre alt war, lag er am Boden neben dem Klavier und hörte mir zu, wie ich die Mondscheinsonate übte. Heute stehe ich in der Küche und koche ein Kürbissüppchen und höre ihn oben, in seinem Zimmer, wie er, jetzt 28, Impromptu Nr. 4 in cis-Moll von Chopin einstudiert. Da sag ich zu meinem Kürbis: „Siehst du? So was macht das Leben reicher!“ Und beinahe fällt mir eine Träne der Dankbarkeit in den Kochtopf.

Herbert Stummvoll, Langenau

 

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