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Mein Ding

 


Vor knapp drei Jahren saß ich im Warteimmer meines Zahnarztes und blätterte in einer Einrichtungszeitschrift, die dort herumlag. Dabei stieß ich auf die Abbildung eines Sideboards aus einer Berliner Möbelwerkstatt namens »schubLaden« und verliebte mich sofort: Die Schubladen in dem Möbelstück stammten alle aus verschiedenen, gebrauchten Schränken und gaben ihm ein verwegenes, fröhliches Aussehen. Ich googelte zu Hause also nach den »schubLaden« – und war enttäuscht: Mit einem Preis von mehreren Tausend Euro war das Sideboard für mich als Schülerin unerschwinglich. In den darauffolgenden zwei Jahren sammelte meine Familie jedoch ausrangierte Schubladen, und nach meinem Abitur im Sommer vergangenen Jahres begann ich mit meinem Papa zu werkeln: bohren, sägen, abschleifen, lackieren … Inzwischen wohne ich selber in Berlin, und mein Zimmer wird geschmückt durch mein eigenes individuelles Sideboard. Danke Papa!

Stephanie Häring, Berlin

 

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