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Was mein Leben reicher macht

 

Der Bootssteg ist rutschig und von kleinen Eiskristallen überzogen, als wir den Ruderachter vorsichtig aufs Wasser legen. Um diese Zeit (5.30 uhr) liegt der Fluss noch in völliger Dunkelheit. Nur vereinzelt dringt Licht aus den College-Bootshäusern, in denen sich auch andere Ruderer aufs Training vorbereiten. Kleine Wellen schlagen gegen den Bug, als wir uns vom Steg abstoßen und auf den Fluss gleiten. Ich schließe die Augen und gebe mich dem Rhythmus der Ruderblätter hin.

Shirin Hermanns, Oxford

 

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