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Aus meinem Garten

 

Wie muss ich schmunzeln, wenn ich die dicken Prospekte der Gartencenter sehe! Was da für Blütenberge prangen, was es für Geräte gibt! Ich nehme mir meine drei Samentütchen aus der Drogerie und hole die leeren Töpfe aus dem Keller. Auf der Terrasse wartet schon ein bisschen Blumenerde, dazu eine Handvoll Hornspäne. Nun mit dem Pflanzstäbchen zwei, drei kleine Vertiefungen pro Topf in die schwarze Blumenerde gedrückt und ein paar der winzigen Samen hinein, mit Erde bedeckt und angegossen. Bis Ende Mai kann alles in Ruhe wachsen. Wenn die ersten feingliedrigen Blätter zu sehen sind, nehme ich die Pflänzchen heraus, pikiere sie und pflanze sie rund um die Terrasse ein. Die Knospen werden rasch dicker, schließlich flammen sie auf: Tagetes, die Studentenblume, die türkische Nelke, in allen Feuertönen blüht sie, von Hellgelb bis Rostbraun. Und, falls die Sonne mithilft, bis tief in den Oktober hinein. So einfach kann das Gärtnern sein!
Anna Wefers, Essen

 

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