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Verkackeiern: Mein Wort-Schatz

 

Unsere beiden Kinder (zwei und fünf Jahre) sind krank und – bedingt durch das hohe Fieber – ungewöhnlich ruhig. Ich bewege mich zwischen Wadenwickel, Hustensaft, Inhalieren, Trösten, Kümmern, Wohnungschaos…

Erschöpft sage ich in einer entsprechenden Situation streng zu meiner Tochter: »Du willst mich wohl verkackeiern?« Da leuchten die trüben Augen, und die Stimmung hellt sich bei allen sofort auf. »Verkackeiern« höre ich an diesem und den folgenden Tagen noch sehr oft von den Kindern, und ich freue mich, dass das dieses Wort sie so belustigt.

Linda Mack, Wismar