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Was mein Leben reicher macht

 

Das erste Sonntagsfrühstück mit unserer zehn Tage alten Tochter. Philippa, meine Frau und ich liegen gemeinsam im Bett – Philippa auf meiner nackten Brust. Ich spüre ihre Wärme und ihren sanften Atem. Mein Blick schweift ab, aus dem Fenster, in die grünen Bäume und den blauen Himmel. Und meine Gedanken sind bei unserer vor der Geburt verstorbenen Zwillingstochter Florentine. Ob sie uns wohl von irgendwo sieht? Bestimmt!

Christoph Huttmann, Hamburg

1 Kommentar

  1.   Sofie Sommer

    Lieber Herr Huttmann,
    manchmal rühren mich die kleinen Texte unter der Rubrik „Was mein Leben reicher macht“ ganz besonders an. Beim Lesen Ihres Textes war das auch so. Obwohl wir uns gar nicht kennen, war es mir ein Bedürfnis, Ihnen zu schreiben. Eigenartig, nicht war?
    Wie schön, dass es Philippa gut geht und sie Ihnen und Ihrer Frau über die Traurigkeit hinweghelfen kann. Lassen Sie es sich von einer lebenserfahrenen alten Dame gesagt sein: „Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.“
    Und Florentine ist ein fröhlicher, tröstender, kraftspendender Engel, der ihre kleine Familie beschützt.
    Alles Gute.

 

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