Der Besuch einer Autowerkstatt, und sei es auch nur zum Reifenwechsel, zählt nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Doch diesmal wird mein Auto von einer jungen Kfz-Mechanikerin vorgefahren. Lächelnd teilt sie mir mit, dass alles in Ordnung sei. Und als ich ihr ein Trinkgeld in die Hand drücke, dreht sie sich um, macht einen kleinen Hopser und jubiliert: »Ich liebe meinen Beruf«, und so hat sie auch mir ein bisschen von meiner Abneigung gegen die »Männerdomäne« Autowerkstatt genommen.
Elisabeth Weber-Strobel, Heidenheim