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Useketante: Mein Wort-Schatz

 

Von einer ledigen Frau, die die 30 überschritten hatte, erwartete man früher, dass sie bei den Eltern bleiben und sich nützlich machen würde. Eine solche Dame wurde bei uns die Useketante genannt (von engl. to use, gebrauchen, zu etwas zu gebrauchen). Ich hörte als Kind, wie eine andere Tante von ihr sprach: »Die hat doch den Klappaltar schon hinter der Tür stehen.« Was wohl nichts anderes bedeutete, als dass die Betreffende einen Mann, der ihr gefiele, vom Fleck weg zu heiraten bereit gewesen wäre.

Eva Ehlers, München

 

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