In Österreich versteht man sich auch in verbaler Hinsicht stets auf einen wuchtigen Auftritt: Selbst der kleinste Beitrag der öffentlichen Hand wird zur »Subvention«. Viel sympathischer finde ich da den Schweizer Ausdruck Zustupf. Das klingt, als würde man ganz beiläufig jemanden anstupsen und ihm ohne ein großes Gewese ein kleines Geldgeschenk zustecken. »Oh!«, sagt der Beschenkte. Mehr Zustüpfe für die Unbezustupften!
Ricci Bock, Innsbruck