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Relaunch-FAQ

 

Seit unserem Relaunch am 5. September haben uns viele Rückmeldungen von Ihnen erreicht, darunter zahlreiche Verbesserungsvorschläge und wertvolle Tipps. Nachdem wir in den letzten Tagen sehr viele Anfragen von Leserinnen und Lesern einzeln beantwortet haben, hier noch einmal die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie in einem übersichtlicheren FAQ.

An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank für die vielen hilfreichen Hinweise. Bei diesem Relaunch mussten mehr als eine halbe Million Dokumente in ein neues Layout übertragen werden. Ohne Ihre Mithilfe hätten wir viele kleine und größere Fehlfunktionen längst nicht so schnell erfassen können. Danke!

9 Kommentare

  1.   Christoph Leusch

    Sehr geehrter Herr Blau,

    Ich bin von Natur ein höflicher Mensch und neige nicht zu Verbalattacken. Daher erspare ich mir die auch hier auf Ihrem Redaktionsblog.

    Die bitterste Enttäuschung aller Enttäuschungen in Sachen ZEIT-Online/ZEIT-Online „Community“ ist für mich jedoch Ihr fehlender Mut, in der Sache vor die „Community“ zu treten und endlich einmal einen ausgearbeiteten Artikel oder eine ernsthafte journalistische Stellungnahme zu diesem Thema abzugeben.

    Sie hatten ihn vorher nicht und haben ihn bisher, in der ganzen Woche seit der Umstellung, ebenfalls nicht gezeigt, sondern überließen dieses harte Geschäft der „Technik“ und Herrn Kuhn.

    Auf diese beiden unglaublich loyalen und hart arbeitenden Bausteine ihres Teams haben Sie Alles abgewälzt. Herrn Kuhn verpflichteten Sie dann auch noch dazu, ich spüre und weiß es, gegen seine eigenen Überzeugungen, für die Abwicklung seinen guten Namen herzugeben. – Ich bin beschämt und traurig, weil ich bisher glaubte, dass so etwas im Qualitätsjournalismus doch noch nicht die Regel ist.

    „Brutalitäten“ sind dem publizistischen Gewerbe nicht fremd, aber wenigstens sollte ein „Chef“ dafür dann auch mehr Worte und mehr Verantwortung aufbringen, als das Unangenehme von sich weg zu delegieren und im eigenen Blatt/in der eigenen Online-Zeitung nicht auffindbar zu sein.

    Sie haben auch versucht, die bisher bestehende „Community“ in die Nähe sozialer Netzwerke zu rücken. Jeder der sich hier wie dort bewegte, konnte sofort die Unterschiede erkennen. Sie haben desweiteren versucht, die von Ihnen durchgeführten Veränderungen als Verbesserungen für die Leser und Nutzer hinzustellen. In der Sache, nämlich für die Verfolgbarkeit der Artikel und Leserkommentare, für den Zugriff und die inhaltlichen Dichte der Beiträge, sowie für deren Standzeit, Wiederauffindbarkeit und Präsentation, taten Sie nichts, oder doch sehr wenig. Dafür aber, die Community-Begleitung der ZEIT-Online zu vereinzeln und zu zersplittern, dafür sorgten Sie.

    Zu offensichtlich ist auch, wir merken es beständig an der Art der Kommunikation, besonders an Ihrem so knappen Schreibstil, der wie ein Kainsmal abbildet was Sie sich nicht trauen zu sagen, dass die Gründe in ganz anderen publizistischen und verlegerischen Überlegungen zu suchen sind, als Sie es an der Oberfläche und oberflächlich uns hier präsentieren.

    Ich sage nur, mit solcher Allüre wird man vielleicht „Chef“ auf jedem Platz an den man gestellt wird oder sich selbst stellt, aber ein glaubwürdiges journalistisches Standing gewinnt man so nicht.

    Trotzdem wünsche ich Ihnen und Ihrem Team viel Erfolg. Es hängen ja Arbeitsplätze dran und die sollen erhalten bleiben oder vermehrt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christoph Leusch


  2. Sehr geehrter Herr Blau,

    auch an dieser Stelle möchte ich nicht versäumen, auf diesen:

    http://community.zeit.de/user/harald-blumenau/beitrag/2009/09/12/die-redaktion

    Leserartikel aufmerksam zu machen und mich der Forderung nebst Fragestellung anzuschließen.

    Mit freundlichen Grüßen
    AnaisAnais
    (Name der Redaktion bekannt)


  3. Sehr geehrter Herr Blau,

    auch mir gefällt die Zeit-Online Umstellung immer noch nicht. Ein Ausweg bleiben wohl nur noch Meta-Kommentar-Dienste wie „Google sidewiki“ und andere Dienste. Die Kommunikationsmöglichkeiten der User untereinander und miteinander werden immer mehr eingeschränkt – sollen jetzt etwa alle Zeit-Online User zur Diskussion nach Holzbrinck-VZ wechseln?

    Ich möchte weder in irgendein datensammelndes „soziales“ Netzwerk getrieben werden, noch nur mit Klarnamen langweilige Diskussionen unter sozialen Druck führen. Ich möchte mir durch eine freundliche und offenen Diskussion eine Meinung bilden können – Zeit Online bietet dies für mich momentan nicht mehr.

    Ich kann den Ärger und die Umstände mit der „Community“ hinter den Kulissen nicht abschätzen, war aber bis zur Umstellung mit der Zeit-Online Crew zufrieden. Diese möglichen Probleme jetzt durch Erschwerung der Kommunikation einfach zu „entsorgen“ halte ich für keinen sinnvollen Ausweg.

  4.   mika

    Glückwunsch zum relaunch, nach der tagesschau seid ihr bei mir jetzt klick Nr2 zum informieren, das war früher nicht so – und boulevard-SPON sollte sich warm anziehen, deren redundanzpegel steigt.


  5. hihi,
    ich bin angemeldet,kann mein Profil bearbeiten aber keine Kommentare schreiben und auch keine PNS verschicken ,jedenfalls nicht im Leserartikelblog.

    Tolles Relaunch Herr Blau.

    Arrivederci Gala

  6.   arne anka

    könnte man eventuell auf der blog-übersichtsseite die logos viel kleiner gestalten und dafür wieder kurze anrisse bzw titel+datum der letzten beiträge anzeigen?

    nach dem aktuellen relaunch habe ich das lesen von zeit online weitgehend aufgegeben — riesige schrift, unübersichtliche gliederungen und navigation usf zusammen mit überschäumendem zensorentum habe mir das gründlichst verleidet.

    die blogs hingegen, bzw einige davon, lese ich gelegentlich doch noch — aber wenn ich mich auf einer seite, die selbst auf grossbildschirmen emsiges scrollen erfordert, in jedes einzelne hineinklicken muss, um überhaupt zu sehen, dass es nix neues gibt, dann lass ich das in zukunft auch bleiben … angesichts der leserunfreundlichkeit muss ich nicht klicks generieren für eine sowieso schon aufdringliche werbung.

    ps: wie spamschutz ist es eigentlich, immer und überall 5×7 zu erfragen?

  7.   arne anka

    übrigens: welches ihrer webdesign-genies hat eigentlich die tolle idee gehabt, schriftgrössen von 14-16px hart vozugeben?
    dass ihre webdesigner von usability und nutzerfreundlichkeit wenig halten, ist nicht neu. festkodierte schriftgrössen immerhin bezeichnet man anderswo als armutszeugnis …

  8.   Paul

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  9.   dingsda

    Angemeldet und wegen fehlender Übersicht gerade wieder abgemeldet. Nein, danke, dafür habe ich nun wirklich keine ZEIT. Ihr dingsd@

 

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