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Ernst-Schneider-Preis für Dispozins-Recherche

 

Mit Dispozinsen machen deutsche Banken gute Geschäfte. In vielen Fällen sind die Zinssätze nicht nur hoch, sondern auch schwer vergleichbar, da die Institute ihre Konditionen oft nur ihren Kunden nennen. Anlass genug für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE, für Transparenz zu sorgen.

In einer gemeinsamen Umfrage baten DIE ZEIT und ZEIT ONLINE ihre Leserinnen und Leser, anonymisiert ihre Dispo-Zinssätze zu melden. Mehr als zehntausend antworteten. Es war eines der bislang größten Crowdsourcing-Projekte Deutschlands. Entstanden ist daraus eine Deutschlandkarte der Dispozinsen, die zeigt, wie willkürlich und intransparent Banken die Höhe des Zinses festlegen.

Für ihre Geschichte „Reine Raffgier“, die in der ZEIT-Ausgabe 29/2013 und gleichzeitig auf ZEIT ONLINE erschienen ist, sind die ZEIT-Autorin Nadine Oberhuber sowie die ZEIT-ONLINE-Redakteure Marlies Uken und Sascha Venohr nun mit dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet worden. Es ist der größte deutsche Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik; er wird von den Industrie- und Handelskammern ausgeschrieben.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die ZEIT-Autoren Anita Blasberg und Marian Blasberg für ihr Dossier „Warum muss Joy hungern?“.

 

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