{"id":15205,"date":"2013-02-27T14:16:48","date_gmt":"2013-02-27T13:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/?p=15205"},"modified":"2013-02-27T14:16:48","modified_gmt":"2013-02-27T13:16:48","slug":"anahita-razmi-automatic-assembly-actions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/2013\/02\/27\/anahita-razmi-automatic-assembly-actions\/","title":{"rendered":"Anahita Razmi \u2013 Automatic Assembly Actions"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-15206 alignnone\" alt=\"Bildschirmfoto 2013-02-26 um 14.50.11\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Bildschirmfoto-2013-02-26-um-14.50.11.png\" width=\"502\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Bildschirmfoto-2013-02-26-um-14.50.11.png 1395w, https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Bildschirmfoto-2013-02-26-um-14.50.11-148x84.png 148w, https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Bildschirmfoto-2013-02-26-um-14.50.11-220x126.png 220w, https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Bildschirmfoto-2013-02-26-um-14.50.11-540x309.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer f\u00e4hrt schon freiwillig in den Iran, das ist doch viel zu gef\u00e4hrlich. Oder etwa nicht? Anahita Razmi spielt mit diesen Bildern und Klischees, die sich in unseren K\u00f6pfen festgesetzt haben. Sie versucht sie auf eine andere Ebene zu bringen und zwingt die Betrachter ihrer Werke dazu sie zu \u00fcberdenken, gerne auch l\u00e4sst sie sich dabei von anderen K\u00fcnstlerinnen helfen. Die 31-J\u00e4hrige ist Video- und Installationsk\u00fcnstlerin und wurde in Hamburg geboren. Ihr Mutter ist Deutsche, ihr Vater Iraner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Sie sind im Jahr 2010 mit einem alten Auto aus dem Iran nach Deutschland gefahren. Wie kommt man denn auf so eine Idee?<br \/>\n<\/strong><strong>Anahita Razmi:<\/strong>\u00a0Das ist eine gute Frage. Ich muss im Nachhinein sagen, es war auch nicht die allerbeste Idee, rein rational gesehen. Ich bin mit einem Paykan gefahren, das ist das iranische Nationalauto. Etwa 40 Jahre lang ist im Iran jeder damit gefahren. Auch heute noch ist es das Auto, das man in Teheran am h\u00e4ufigsten auf der Stra\u00dfe sieht. Ich wollte wissen, welche neuen Assoziationen entstehen, wenn ich das Land damit verlasse. Au\u00dferhalb des Irans \u2013 schon in der T\u00fcrkei \u2013 sieht man dieses Auto sonst nicht. Der Paykan hat eine Geschichte, die sehr viel mit der Geschichte des Iran zu tun hat.\u00a0Er war urspr\u00fcnglich ein britisches Auto und wurde von Chrysler hergestellt, die britische Version des Wagens hie\u00df Hillman Hunter und wurde in den Iran exportiert, als die L\u00e4nder noch eine gute Beziehung zueinander hatten. Mit der islamischen Revolution \u00e4nderte sich das. Die Rechte wurden in den Iran verkauft und der Paykan vor Ort hergestellt. Ich fand diesen Transfer zur\u00fcck nach Europa interessant \u2013 ich bin mit dem Auto den Weg zur\u00fcck gegangen, den es schon einmal genommen hatte. Das war nat\u00fcrlich nicht ganz so einfach und w\u00e4re auf\u00a0legalem Weg nicht machbar gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Wie haben Sie es dann geschafft?<br \/>\n<\/strong><strong>Razmi:<\/strong>\u00a0\u00dcber einen Strohmann im Iran, der den Paykan gekauft und ihn mir \u00fcberschrieben hat. Mit gutem Willen einiger Beh\u00f6rden, denen ich ein bisschen mehr Geld gegeben habe, konnte ich dann auch einen Stempel bekommen und das Land verlassen. Sobald ich aus dem Iran raus war, hatte ich dann offizielle Papiere und alles war legal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Es h\u00f6rt sich nicht an, als w\u00e4re ein Paykan das zuverl\u00e4ssigste Gef\u00e4hrt f\u00fcr so eine Reise. Wie lange waren Sie unterwegs?<br \/>\n<\/strong><strong>Razmi:<\/strong> Wir sind oft liegen geblieben.\u00a0Mein Auto war aus dem Jahr 1999 \u2013 eine noch \u00e4ltere Version\u00a0w\u00e4re gar nicht in Deutschland angekommen. Ich habe geh\u00f6rt, man kann es in\u00a0f\u00fcnf Tage schaffen, mit dem Paykan hat es einen Monat gedauert. In der T\u00fcrkei mussten wir auf Papiere warten, da war aber gerade Opferfest und keine Beh\u00f6rde hatte offen. Es musste auch immer wieder etwas repariert werden und \u00fcber 90 km\/h f\u00e4hrt man damit sowieso nicht. Es ist wirklich nicht die schnellste Art zu reisen. Wir hatten zwar einige Ersatzteile dabei, aber der Paykan ist ja kein Standardwagen. Je weiter wir gefahren sind, desto mehr Herzklopfen hatte ich, ob das Ding auch wirklich ankommt.\u00a0In Deutschland hatte ich dann eher Angst, dass der Wagen gestohlen wird, den aufzubrechen ist nicht schwer. Man f\u00e4llt auch \u00fcberall auf mit diesem Exoten und dem Kennzeichen. Das Auto ist au\u00dferhalb des Irans eine Rarit\u00e4t, die Beh\u00f6rden im Iran wussten von keinem Paykan, der auf diese Art das Land verlassen hat.\u00a0Ich wei\u00df nur von einem Belgier, der einen Paykan per Schiff geholt hat. Aber das war&#8217;s.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Wo ist der Paykan heute?<br \/>\n<\/strong><b>Razmi:\u00a0<\/b>Der wird gerade in Stuttgart ausgestellt, ich darf ihn auch nicht fahren, denn meine Exportpapiere sind nach vier Monaten abgelaufen. Das Auto w\u00fcrde ja auch nie durch den T\u00dcV kommen. F\u00fcr mich ist es inzwischen zu einer Skulptur geworden, weil es ein mit Bedeutung aufgeladenes Objekt ist und nicht mehr fahren darf. Im Museum sind auch die 38 Formulare zu sehen, man kann also auch den b\u00fcrokratischen Weg des Autos nach verfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-15204 alignnone\" alt=\"G\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/G.jpg\" width=\"502\" height=\"287\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15203 alignnone\" alt=\"F\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/F.jpg\" width=\"502\" height=\"287\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-15202 alignnone\" alt=\"C\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/C.jpg\" width=\"502\" height=\"287\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Ein Jahr sp\u00e4ter haben Sie f\u00fcr ihr Projekt &#8222;Roof Piece Tehran&#8220; zw\u00f6lf T\u00e4nzer auf den D\u00e4chern Teherans gefilmt. Das Vorbild daf\u00fcr war Trisha Browns &#8222;Roof Piece&#8220;. Im Iran ist moderner Tanz verboten \u2013 das klingt etwas gef\u00e4hrlich, war es das auch?<br \/>\nRazmi:\u00a0<\/strong>Wir haben mit zw\u00f6lf Kameras gefilmt, die ich vor Ort ausgeliehen habe \u2013 ohne entsprechende Kontakte w\u00e4re das gar nicht m\u00f6glich gewesen. \u00dcber einen Freund, der in Teheran beim Fernsehen arbeitet, haben wir unter einem Vorwand eine Genehmigung f\u00fcr einen Dreh bekommen. Ich hatte\u00a0nur drei Monate Zeit f\u00fcr die Planung, \u00fcber Kontakte habe ich zw\u00f6lf T\u00e4nzer gefunden \u2013 also eigentlich waren es Theaterleute. Im Iran nach T\u00e4nzern zu suchen ist sinnlos, weil es keinen Tanz gibt. Wir hatten nat\u00fcrlich Diskussionen dar\u00fcber, was passieren k\u00f6nnte. Meine Erfahrung ist aber auch, dass die Menschen im Iran sehr ge\u00fcbt darin sind sich rauszureden, sie sind es auch gewohnt, irgendwelche halbillegalen Sachen zu machen, die meisten denken, das w\u00e4re die Ausnahme, aber im Gegenteil. Ich fand spannend, dass es eigentlich ein unpolitisches Projekt war, wir standen ja nur auf dem Dach und machten ein paar Bewegungen \u2013 das muss man ja nicht einmal Tanz nennen. Im Zusammenspiel mit dem World Press Photo 2009, wo Iranerinnen auf den D\u00e4chern stehen und protestieren, hat das Projekt aber wieder eine andere Bedeutung. Wir rufen zwar nicht, aber eine k\u00f6rperliche Bewegung wird von Dach zu Dach weitergeleitet. Es ist einfach eine Assoziationssache. In Teheran versteht das jeder.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15222 alignnone\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/2.jpg\" width=\"502\" height=\"287\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Z<strong>EITmagazin: Eines Ihrer Werke hei\u00dft &#8222;White Wall Tehran&#8220;, es ist ein Video in dem man 27 Sekunden lang eine wei\u00dfe Wand sieht. Was hat es damit auf sich?<\/strong><br \/>\n<strong>Razmi:<\/strong> Ich war damals\u00a0in der Teheraner Innenstadt \u2013 ich muss dazu sagen, das war fast ein Unfall \u2013 ich bin durch die Stra\u00dfen gegangen und habe gefilmt, ganz ohne den Vorsatz Revolutionsgarden oder offiziellen Geb\u00e4ude zu filmen, aber es ist passiert. Das ist ja in Deutschland auch nicht anders, Botschaften etwa darf man nicht filmen. Man hat mich gleich mitgenommen und gefragt, was ich mache \u2013 ich muss sagen, die M\u00e4nner waren eigentlich nett. Sie haben mir dann nicht die Kamera oder die Kassette \u2013 ich hatte damals noch so Mini-TV-B\u00e4nder \u2013 weggenommen, sondern das Band wurde zur\u00fcckgespult und der Teil, den sie f\u00fcr unangebracht hielten, wurde mit der Aufnahme eine wei\u00dfen Wand \u00fcberspielt. 27 Sekunden lang sieht man eine wei\u00dfe Wand. Klingt langweilig, aber die H\u00f6rebene ist sehr interessant, man h\u00f6rt ein Funkger\u00e4t, Leute sprechen Farsi und r\u00fchren ihren Kaffee um. Man hat also wieder eine Assoziation dazu, wo man sein k\u00f6nnte, auch wenn sie abstrakt bleibt. Die wei\u00dfe Wand ist eine perfekte Assoziations- und Projektionsfl\u00e4che \u2013 sie zeigt nichts, aber dann doch wieder sehr viel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Ihre\u00a0Werke haben oft eine indirekte gesellschaftspolitische Botschaft. Erreicht Sie die Menschen oder ist das zu subtil?<br \/>\n<\/strong><b>Razmi:\u00a0<\/b>Ich finde, gerade wenn wir \u00fcber den Iran sprechen, gibt es sehr viel Bilder oder Medien, die stark in eine Richtung lenken. Aber sobald man mit diesen Bildern in den Iran f\u00e4hrt, sieht man, dass etwas nicht stimmt. Ich versuche einen Abgleich dieser Bilder zu machen, man sieht dann, ob das irgendwie passt, ob es irgendwo \u00dcberschneidungen gibt oder ob sie miteinander kollidieren. Ich arbeite mit Projekten und Situationen, die bestehende Bilder hinterfragen. Oder ich stelle Bilder in Beziehungen und sehe was passiert. Wenn dann Leute den Weg ein bisschen verfolgen und vielleicht auch ihre eigenen Bilder ein bisschen hinterfragen, bin ich zufrieden. Viele meiner Werke haben auch einen gewissen Humor \u2013 also es ist nicht alles schrecklich, gef\u00e4hrlich und politisch aufgeladen. Es geht nicht direkt um eine politische Botschaft, sondern eher darum, von diesem Kulturkitsch, der in Deutschland vorherrscht, etwas wegzukommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: F\u00fcr ein Projekt haben Sie sich gefilmt, w\u00e4hrend Sie in 45 Minuten eine Flasche Wodka leeren und auf St\u00f6ckelschuhen auf und ab laufen \u2013 das war weniger subtil. Trotzdem fragt man sich ein wenig, was der Sinn der Sache ist?<br \/>\nRazmi:<\/strong> Ja, das war ein sehr direktes Projekt. Zu dem Video gibt es aber auch eine Fotografie als Referenz, die mit ausgestellt wird. Das Projekt bezieht sich auf einen Monoprint von Tracey Emin \u201eWalking Drunk in High Shoes\u201c. Sie tr\u00e4gt Highheels und h\u00e4lt sich an einem Stuhl fest. F\u00fcr mich ist es eine Relation zu einer anderen K\u00fcnstlerin, wie bei meiner \u201eRoof Piece Tehran\u201c-Arbeit nach Trisha Brown. Ich finde, sobald man diese Relation hat, wird aus dem Betrinken wieder etwas anderes. Ich nehme dieses Bild und \u00e4ndere das Medium, ich \u00e4ndere also eine kleine Sache und sehe dann, was passiert. Die Direktheit des Videos bleibt, aber f\u00fcr mich ist das fast wie ein Testlauf, um zu verstehen, was mit dem bestehenden Bild durch diesen Transfer passiert. Tracey Emin ist eine K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeit, die ihr eigenes Leben und ihre eigenen Erfahrungen sehr stark thematisiert. Wenn ich mich dann darauf beziehe, ist es nicht mehr pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p><strong>ZEITmagazin: Wie ging es Ihnen am n\u00e4chsten Tag?<\/strong><br \/>\n<strong>Razmi:<\/strong> Oh, fragen Sie lieber nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15221 alignnone\" alt=\"Carbon12Dubai-Anahita Razmi,'Walking drunk in high shoes',video loop,47minutes 23seconds,2010\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zeitmagazin\/files\/2013\/02\/Carbon12Dubai-Anahita-RazmiWalking-drunk-in-high-shoesvideo-loop47minutes-23seconds20101.jpg\" width=\"502\" height=\"287\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ZEITmagazin: Eine der vier Ausstellungen, in denen Ihre Werke gerade zu sehen sind, findet in Dubai statt. Diese Stadt ist sehr international und eher losgel\u00f6st vom arabischen Raum, trotzdem gibt es Zensur. K\u00f6nnen Sie da ohne Probleme ausstellen?<\/strong><br \/>\n<strong>Razmi:\u00a0<\/strong>Meine Ausstellung findet in der Galerie <a href=\"http:\/\/carbon12dubai.com\/\">Carbon 12<\/a> statt, dort ist das m\u00f6glich. In \u00f6ffentlicheren R\u00e4umen oder auf der &#8222;Art Dubai&#8220; w\u00e4re zum Beispiel \u201eWalking Drunk in High Shoes\u201c eher ein Problem, weil es um Alkohol geht.\u00a0Ich habe auch einige St\u00fccke, bei denen es um den weiblichen K\u00f6rper geht, aber ich habe das Gef\u00fchl, solange nicht pure Nacktheit gezeigt wird, ist es nicht so schlimm. Ich finde es spannend zu sehen, wie das dort aufgenommen wird, Dubai hat einen speziellen Standpunkt in dieser Region. Wenn ich in Deutschland ein Video zeige, in dem eine Frau Wodka trinkt \u2013 der Alkohol an sich tangiert hier ja keinen. Es ist interessant, wie ein Projekt in einem anderen Kontext an Bedeutung gewinnt. Vielleicht spielt das gut in meine Arbeit hinein, dass ich da ausstellen kann. In vielen meiner Projekte geht es genau um diese unterschiedlichen Wahrnehmungen.<\/p>\n<p>Die Fragen stellte <strong>Saskia H\u00f6dl<\/strong><\/p>\n<p>(c) Anahita Razmi \/ Courtesy of Carbon12<\/p>\n<p><em>Automatic Assembly Actions<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/carbon12dubai.com\/\"><em>Carbon 12 Dubai<\/em><\/a><br \/>\n<em>14.01. &#8211; 14.03. 2013<\/em><\/p>\n<p><em>Frischzelle_ 17: Anahita Razmi<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kunstmuseum-stuttgart.com\/\"><em>Kunstmuseum Stuttgart<\/em><\/a><br \/>\n<em>15.12. &#8211; 03.03. 2013<\/em><\/p>\n<p><em>Present Tense Future Perfect<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.feldbuschwiesner.de\/\"><em>FELDBUSCHWIESNER<\/em><\/a><em> Berlin<\/em><br \/>\n<em>12.01. &#8211; 09.03. 2013<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-hannover.de\/ausstellungen\/2013\/stipendiaten.html\">Kunstverein Hannover<\/a><\/em><br \/>\n<em>16.02. &#8211; 31.03. 2013<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer f\u00e4hrt schon freiwillig in den Iran, das ist doch viel zu gef\u00e4hrlich. 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