{"id":1409,"date":"2009-07-01T18:09:08","date_gmt":"2009-07-01T16:09:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/?p=1409"},"modified":"2009-07-01T18:09:08","modified_gmt":"2009-07-01T16:09:08","slug":"keine-lust-auf-dreier-zu-aktuellen-koalitionspraferenzen-und-erwartungen-der-parteianhanger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2009\/07\/01\/keine-lust-auf-dreier-zu-aktuellen-koalitionspraferenzen-und-erwartungen-der-parteianhanger\/","title":{"rendered":"Keine Lust auf Dreier: Zu aktuellen Koalitionspr\u00e4ferenzen und -erwartungen der Parteianh\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"about#schmittbeck\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-96\" src=\"http:\/\/altesblog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/schmitt-beck1-300x217.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"72\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/03\/schmitt-beck1-300x217.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/03\/schmitt-beck1.jpg 885w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><\/a>Zum \u00dcbergang der &#8222;alten&#8220; Bundesrepublik in die wiedervereinigte &#8222;Berliner Republik&#8220; geh\u00f6rte auch ein konsequenzenreicher Wandel des Parteiensystems. Im westdeutschen Zweieinhalb-, sp\u00e4ter dann &#8222;Zweizweihalbe&#8220;-Parteiensystem hatten sich Parteien und B\u00fcrger \u00fcber Jahrzehnte daran gew\u00f6hnt, dass durch Kooperation einer gro\u00dfen mit einer kleinen, politisch benachbarten Partei auf unproblematische Weise stabile, durch Mehrheiten im Bundestag abgesicherte Bundesregierungen gebildet werden konnten. Das \u00e4nderte sich durch die Auff\u00e4cherung des Parteiensystems infolge des Hinzutretens der PDS. Seit der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl waren die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Bundestag stets mehr oder weniger prek\u00e4r. Nur fiel das zun\u00e4chst nicht weiter auf, weil die Wahlen bis 2002 dennoch \u2013 wenngleich \u00fcberwiegend knapp \u2013 Mehrheiten produzierten, die f\u00fcr eine Regierungsbildung nach bew\u00e4hrtem Muster ausreichten. Mit der Bundestagswahl 2005 \u00e4nderte sich das. Weder die schwarz-gelbe noch die rot-gr\u00fcne Parteienkombination erreichte gen\u00fcgend Stimmen, um gemeinsam regieren zu k\u00f6nnen. Nach der Wahl machte sich die Republik einige bewegte Wochen lang Gedanken \u00fcber unorthodoxe, bislang nie praktizierte Modelle der Regierungszusammenarbeit von drei Parteien (bzw. teilweise sogar vier, wenn man die CSU separat z\u00e4hlt). Doch am Ende entschieden sich die schwarzen und roten Parteif\u00fchrer f\u00fcr jene Gro\u00dfe Koalition, die sie heute \u2013 glaubt man ihrer Rhetorik \u2013 am liebsten umgehend beerdigen w\u00fcrden. Freilich ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass das Wahlergebnis auch 2009 eine Auseinandersetzung mit Varianten der Regierungszusammenarbeit jenseits der hergebrachten, lagerinternen Zweiparteienb\u00fcndnisse erzwingen wird.<\/p>\n<p>Wie gut sind die B\u00fcrger auf eine solche Situation vorbereitet? Wie bewerten sie die verschiedenen M\u00f6glichkeiten parteipolitischer Zusammenarbeit? Und welche Koalitionskonstellation erwarten sie derzeit als Resultat der Bundestagswahl? Hiervon vermittelt eine Umfrage einen Eindruck, die Anfang Juni 2009 im Rahmen der &#8222;<a href=\"http:\/\/dgfw.info\/gles.php\">German Longitudinal Election Study 2009 (GLES)<\/a>&#8220; bei 1071 wahlberechtigten Personen durchgef\u00fchrt wurde. Die Untersuchung wurde \u00fcber das Internet durchgef\u00fchrt und ist nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die wahlberechtigte Bev\u00f6lkerung. Sie erm\u00f6glicht aber einen aufschlussreichen Vergleich der Kernanh\u00e4nger der verschiedenen Parteien \u2013 derjenigen W\u00e4hler also, die sich den Parteien gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig auf Dauer verbunden f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Parteigebundene W\u00e4hler orientieren sich in ihren Einstellungen oft an den Positionen ihrer Parteif\u00fchrungen. Verfolgt man die \u00f6ffentlichen Stellungnahmen der Parteien, gewinnt man den Eindruck, dass diese sich nur ungern mit der Perspektive eines Wahlergebnisses auseinander setzen, das \u00e4hnlich unklar ausfallen k\u00f6nnte wie bei der Vorwahl. Lieber unterstellen sie weiterhin geordnete Verh\u00e4ltnisse und setzen auf die gewohnten Modelle der Zusammenarbeit, vor allem auf der b\u00fcrgerlichen Seite des Parteienspektrums. Wer sich zu weit vorwagt und anregt, auch die M\u00f6glichkeit bislang (auf Bundesebene) unerprobter Kooperationen offenzuhalten, wird prompt zur\u00fcckgepfiffen. Eine Ausnahme bildet lediglich die SPD mit ihren Gedankenspielen \u00fcber eine &#8222;Ampel&#8220;-Regierung mit Gr\u00fcnen und FDP.<\/p>\n<p><strong>Koalitionspr\u00e4ferenzen parteigebundener W\u00e4hler<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/07\/kpref_2final.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1410\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/07\/kpref_2final.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/07\/kpref_2final.jpg 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/07\/kpref_2final-264x300.jpg 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anh\u00e4nger der CDU\/CSU und der FDP favorisieren klar das von ihren Parteien angestrebte schwarz-gelbe B\u00fcndnis. Alle anderen Kombinationen, die Christdemokraten bzw. Liberale einschlie\u00dfen, werden neutral oder sogar leicht negativ bewertet. Korrespondierend hierzu geben auch der SPD und den Gr\u00fcnen zuneigende W\u00e4hler einer Neuauflage ihrer lagergebundenen Zusammenarbeit eindeutig den Vorzug, wenngleich weniger enthusiastisch. Der Gro\u00dfen Koalition stehen schwarze wie rote W\u00e4hler indifferent gegen\u00fcber \u2013 nicht positiv, aber auch nicht sonderlich negativ. Dreierb\u00fcndnisse werden durchweg nicht positiv gesehen. Das gilt auch f\u00fcr die Haltung der SPD-Anh\u00e4nger gegen\u00fcber der &#8222;Ampel&#8220;, die sie \u00e4hnlich bewerten wie die Gro\u00dfe Koalition. Lediglich die Anh\u00e4nger der Linken weichen von diesem Muster ab \u2013 sie favorisieren eine rot-rot-gr\u00fcne Zusammenarbeit. Die Koalitionspr\u00e4ferenzen der parteigebundenen W\u00e4hler erscheinen somit tats\u00e4chlich als Echo der Vorgaben ihrer Parteien \u2013 und deren Rhetorik bewegt sich bislang \u00fcberwiegend in den hergebrachten Bahnen, in denen Dreikoalitionen keine Rolle spielen.<\/p>\n<p><strong>Koalitionserwartungen parteigebundener W\u00e4hler<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/07\/kexp_2-final.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1411\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/07\/kexp_2-final.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/07\/kexp_2-final.jpg 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/07\/kexp_2-final-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch die Erwartungen der Parteianh\u00e4nger hinsichtlich des Wahlergebnisses verlassen kaum den Rahmen des Gewohnten. Eine Dreierkoalition halten nur sehr wenige Befragte f\u00fcr wahrscheinlich. Leicht eingef\u00e4rbt durch ein Quantum Wunschdenken, das die eigene Seite stets im Vorteil sieht, sind die aktuellen Ergebnisse von Meinungsumfragen die wichtigste Quelle dieser Einsch\u00e4tzungen. An Union oder FDP gebundene W\u00e4hler sind mehrheitlich zuversichtlich, dass die Bundestagswahl in ihrem Sinne ausgehen wird. Der SPD, den Gr\u00fcnen und der Linken nahe stehende W\u00e4hler rechnen hingegen deutlich eher mit einer Fortsetzung der Gro\u00dfen Koalition. \u00c4hnlich verbreitet ist unter ihnen aber auch die Erwartung, dass Schwarz-gelb die Nase vorn haben wird. Mit einer Realisierung der eigenen Wunschkoalition rechnen nur geringe Anteile dieser W\u00e4hler.<\/p>\n<p>Doch was geschieht, wenn der demoskopisch ermittelte schwarz-gelbe Vorsprung in den Umfragen in den kommenden Wochen schwindet? Es sei daran erinnert, dass 2005 in \u00e4hnlichem zeitlichem Abstand von der Bundestagswahl sogar noch eine Alleinregierung der Union f\u00fcr m\u00f6glich gehalten wurde. Wie erinnerlich, hat das dann doch nicht geklappt. Bis zum Wahltag kam es zu so starken Verschiebungen der Wahlabsichten, dass sich am Ende nicht einmal das angestrebte b\u00fcrgerliche B\u00fcndnis der CDU\/CSU mit der FDP realisieren lie\u00df. Dass es diesmal wieder so kommt, kann niemand ausschlie\u00dfen. Die deutschen W\u00e4hler werden immer wankelm\u00fctiger und treffen ihre Entscheidungen immer sp\u00e4ter, viele (bei der Bundestagswahl 2005 immerhin fast jeder Zehnte!) sogar erst am Wahltag selbst.<br \/>\nVieles wird davon abh\u00e4ngen, ob und wie sich die Parteien im Wahlkampf auf eine solcherart ge\u00e4nderte Erwartungslage einstellen. Wenn sie sich jetzt durch fr\u00fchzeitige Festlegungen eingraben, wird es ihnen sp\u00e4ter schwer fallen, ohne Glaubw\u00fcrdigkeitsverluste neue koalitionspolitische Zielvorgaben zu formulieren. \u00dcberdies wirkt eine Polarisierungsstrategie, die der Lagerlogik verhaftet bleibt, mobilisierend und bringt dadurch W\u00e4hlerstimmen. Sie ist also f\u00fcr die Parteien attraktiv. Es erscheint daher wenig wahrscheinlich, dass sich die Parteien w\u00e4hrend des Wahlkampfes von der hergebrachten Blocklogik l\u00f6sen und sich f\u00fcr Planspiele mit neuen Koalitionsformen \u00f6ffnen werden. Die W\u00e4hler, die ja auf die Signale der Parteien reagieren und sich an deren Vorgaben orientieren, werden sich infolgedessen nicht mit Alternativoptionen auseinandersetzen und anfreunden. Am Ende eines solchen Szenarios steht freilich die Gefahr einer (ohnehin jeglicher Koalitionspolitik inh\u00e4renten, dann aber besonders ausgepr\u00e4gten) Losl\u00f6sung der Regierungsbildung vom W\u00e4hlerwillen, mit potenziell ung\u00fcnstigen Folgen f\u00fcr die Legitimit\u00e4t der neuen Regierung.<\/p>\n<p><strong>Lekt\u00fcreempfehlungen<\/strong><br \/>\nFaas, Thorsten\/R\u00fcdiger Schmitt-Beck. 2007. \u201cWahrnehmung und Wirkungen politischer Meinungsumfragen. Eine Exploration zur Bundestagswahl 2005.\u201d in: Frank Brettschneider\/Oskar Niedermayer\/Bernhard We\u00dfels (Hg.). Die Bundestagswahl 2005. Analysen des Wahlkampfes und der Wahlergebnisse. Wiesbaden: VS-Verlag: 233-267.<\/p>\n<p>Franz Urban Pappi, Regierungsbildung im deutschen F\u00fcnf-Parteiensystem, in: Politische Vierteljahresschrift 50:2 (2009), 187-202.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum \u00dcbergang der &#8222;alten&#8220; Bundesrepublik in die wiedervereinigte &#8222;Berliner Republik&#8220; geh\u00f6rte auch ein konsequenzenreicher Wandel des Parteiensystems. 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