{"id":1640,"date":"2009-08-21T20:20:16","date_gmt":"2009-08-21T18:20:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/?p=1640"},"modified":"2011-02-15T12:22:43","modified_gmt":"2011-02-15T11:22:43","slug":"der-schroder-reflex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2009\/08\/21\/der-schroder-reflex\/","title":{"rendered":"Der Schr\u00f6der-Reflex"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"about#schober\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-273\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/03\/henrik1_023.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"72\" \/><\/a>Am Abend der Bundestagswahl 2005 wurde Fernsehdeutschland Zeuge einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen politischen Forderung. Gerhard Schr\u00f6der erhob ebenso lautstark wie kompromisslos den Anspruch, in der sich anbahnenden Gro\u00dfen Koalition Bundeskanzler zu bleiben, obwohl seine Partei knapp hinter der Union geblieben war. Auch wenn schlie\u00dflich alles etwas anders kam, war dies doch das erste Mal, dass ein ungeschriebenes Gesetz in Frage gestellt wurde: Dass n\u00e4mlich der st\u00e4rkste Koalitionspartner den Regierungschef stellt.<\/p>\n<p>Vier Jahre sp\u00e4ter nun kommen im Rahmen der anstehenden Landtagswahlen \u00e4hnliche\u00a0Gedankenspiele auf. Insbesondere in Th\u00fcringen wird dieser Tage offen diskutiert, ob m\u00f6gliche Linksb\u00fcndnisse von einem SPD-Ministerpr\u00e4sidenten gef\u00fchrt werden k\u00f6nnten, auch wenn die Linkspartei mehr Mandate als die SPD erringen sollte. Aus Sicht der SPD scheint dies die Antwort auf die hei\u00df diskutierte Frage zu sein, wie man die vorausgesagte linke Mehrheit nutzen k\u00f6nnte, ohne insbesondere der Bundespartei eine schwere B\u00fcrde f\u00fcr die Bundestagswahl aufzuladen. Nach zahlreichen Versicherungen aus den Reihen der SPD, man werde dem Linkspartei-Spitzenkandidaten Bodo Ramelow nicht ins Amt helfen, k\u00f6nnte ein Einknicken nach der Wahl einen Sturm entfesseln, der die hessische \u201eWortbruch&#8220;-Debatte an Heftigkeit noch \u00fcbertreffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Alternative aber w\u00e4re ein politischer Kulturbruch, f\u00fcr den es sehr gute Gr\u00fcnde geben m\u00fcsste. Die Argumente Schr\u00f6ders anno 2005 waren zum einen, dass die SPD gemessen an den Umfrageergebnissen im Wahlkampfendspurt m\u00e4chtig aufgeholt hatte, sodass sie die Union bei einem etwas sp\u00e4teren Wahltermin h\u00e4tte \u00fcberholen k\u00f6nnen. Zum anderen konnte er seine guten Pers\u00f6nlichkeitswerte in die Waagschale werfen und sich als eine Art \u201eVolkskanzler&#8220; darstellen.<\/p>\n<p>Ob die SPD in Th\u00fcringen in den verbleibenden zehn Tagen noch zum Endspurt ansetzen und die Linkspartei \u00fcberholen kann, ist ungewiss. Die Pers\u00f6nlichkeitswerte der beiden Kandidaten jedoch zeigen, dass Spitzenkandidat Christoph Matschie nicht deutlich vor Bodo Ramelow liegt. Gemessen an der so genannten Direktwahlfrage (in der die beiden jeweils Ministerpr\u00e4sident Dieter Althaus gegen\u00fcbergestellt wurden, siehe Abbildung) schneidet er kaum besser ab. Dazu wurde auch der direkte Vergleich zwischen Matschie und Ramelow erhoben &#8211; allerdings nicht in Form einer Direktwahlfrage, sondern anhand der Frage, ob die Linke ihren Kandidaten durchsetzen oder den SPD-Mann mitw\u00e4hlen solle. Auch hier gewinnt Matschie mit einer relativen Mehrheit von <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundeslaender\/thueringen\/laendertrend\/2009\/august-ii\/\" target=\"_blank\">42 zu 31 Prozent<\/a>. Allerdings sind diese Zahlen zum einen wegen der besonderen Fragestellung schwierig einzusch\u00e4tzen und zum anderen ebenfalls nicht so deutlich wie der Abstand zwischen Gerhard Schr\u00f6der und Angela Merkel vor der letzten Bundestagswahl.<\/p>\n<p style=\"padding-top: 30px\"><strong>Direktwahlfragen zu Th\u00fcringen 2009 und der Bundestagswahl 2005<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/08\/schroder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1641\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/08\/schroder.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/08\/schroder.jpg 371w, https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/08\/schroder-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quellen: <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundeslaender\/thueringen\/laendertrend\/2009\/august-ii\/\" target=\"_blank\">LanderTREND Th\u00fcringen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundesweit\/ard-deutschlandtrend\/2005\/september-ii-extra\/\" target=\"_blank\">ARD Deutschlandtrend<\/a>\u00a0von Infratest dimap<\/p>\n<p style=\"padding-top: 30px\">Mittlerweile ist klar, dass ein wahrgenommener Endspurt und gute Pers\u00f6nlichkeitswerte allein keine hinreichenden Kriterien daf\u00fcr sind, als \u201eJuniorpartner&#8220; das Amt des Regierungschefs \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen. Neben der Au\u00dfenwahrnehmung spielt auch die interne Atmosph\u00e4re eine wichtige Rolle,\u00a0und hier sind sich Matschie und Ramelow sicher n\u00e4her als Schr\u00f6der und Merkel es waren. Vieles spricht aber daf\u00fcr, dass nur alle diese Kriterien zusammen die absolut notwendige Grundlage f\u00fcr solch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Entscheidung bilden k\u00f6nnten. Denn ein unter diesen Gegebenheiten gew\u00e4hlter Ministerpr\u00e4sident br\u00e4uchte auch au\u00dferhalb seiner Koalition einen starken R\u00fcckhalt, um die Kritik an der Legitimit\u00e4t seiner Wahl entkr\u00e4ften zu k\u00f6nnen. Solange also die SPD und ihr Spitzenkandidat das linke Lager auch jenseits der klassischen \u201eSonntagsfrage&#8220; nicht dominieren, wird es zu dieser kleinen Revolution wohl nicht kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Abend der Bundestagswahl 2005 wurde Fernsehdeutschland Zeuge einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen politischen Forderung. 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