{"id":1780,"date":"2009-09-04T11:08:06","date_gmt":"2009-09-04T09:08:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/?p=1780"},"modified":"2011-02-15T12:31:55","modified_gmt":"2011-02-15T11:31:55","slug":"dieser-twitter-und-die-arroganz-der-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2009\/09\/04\/dieser-twitter-und-die-arroganz-der-macht\/","title":{"rendered":"Dieser Twitter und die Arroganz der Macht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"about#arzheimer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-73\" src=\"http:\/\/altesblog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/kai-arzheimer-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"70\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/03\/kai-arzheimer-300x209.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2009\/03\/kai-arzheimer.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><\/a>Schon lange war sich die gro\u00dfe Koalition nicht mehr so einig wie nach der Verbreitung angeblicher exit poll-Ergebnisse \u00fcber diesen twitter . Die CSU mahnt die  Meinungsforscher zur Geheimhaltung, weil sonst Wahltagsbefragungen nicht l\u00e4nger erlaubt w\u00fcrden, w\u00e4hrend die CDU mit sch\u00e4rferen Sanktionen gegen twitter vorgehen m\u00f6chte. Und Frau Zypries von der SPD befindet, da\u00df es &#8222;kein Schaden f\u00fcr die Demokratie&#8220; w\u00e4re, wenn durch eine Versch\u00e4rfung des Bundewahlgesetzes das Instrument der Wahltagsbefragung schlichtweg abgeschafft w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da\u00df sich gerade die Bundesjustizministerin in dieser Weise \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfert, entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, da hier gleich drei von Artikel 5 des Grundgesetzes garantierte Grundrechte zur Disposition stehen: das Recht, sich in Wort, Schrift und Bild frei zu \u00e4u\u00dfern, das Recht, sich aus allgemein zug\u00e4nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten sowie die Freiheit von Forschung und Wissenschaft, die nach den Vorschl\u00e4gen der Koalition durch einfachgesetzliche Verbote noch weiter beschr\u00e4nkt werden sollen.<\/p>\n<p>Da\u00df die Kenntnis von Wahltagsbefragungen bzw. Wahlergebnissen (in den USA) vermutlich keinen Einflu\u00df auf das Wahlverhalten hat, wurde <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/2009\/09\/03\/uber-schaden-und-nutzen-von-exit-polls_1747\">in diesem Blog<\/a> schon <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/2009\/06\/30\/nur-arger-mit-diesem-twitter-oder_1396\">h\u00e4ufiger<\/a> erw\u00e4hnt. Aber selbst wenn es solche Effekte g\u00e4be: Mit welchem Recht sollte man rationalen W\u00e4hlern Informationen \u00fcber den bisherigen Verlauf der Wahl vorenthalten? Warum  sollen freie B\u00fcrger nicht taktisch w\u00e4hlen d\u00fcrfen, wenn sie dies wollen?<\/p>\n<p>Dazu gibt es sogar einige Zahlen: Eine Umfrage im Vorfeld der Bundestagswahl 2005, die von der Forschungsgruppe Wahlen durchgef\u00fchrt wurden, zeigt dazu, dass damals rund 40 Prozent der Befragten angaben, sich &#8222;sehr stark&#8220; oder &#8222;stark&#8220; f\u00fcr Meinungsumfragen zur Bundestagswahl zu interessieren. Rund 60 Prozent taten dies nach eigenen Angaben &#8222;weniger stark&#8220; oder &#8222;\u00fcberhaupt nicht&#8220;. Von den Befragten, die sich zumindest ein wenig f\u00fcr die Umfragen interessieren, sagen dann \u00fcber 80 Prozent, dass diese keinen Einfluss auf ihre Entscheidungen nehmen, f\u00fcr knapp 15 Prozent spielen Umfragen &#8222;eine gewisse&#8220;, f\u00fcr rund f\u00fcnf Prozent sogar eine &#8222;gro\u00dfe Rolle&#8220;. Und das sind h\u00e4ufig Anh\u00e4nger kleiner Parteien, die in der versuchen, &#8222;taktisch&#8220; zu w\u00e4hlen. So viel zu den Zahlen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das im Bundeswahlgesetz enthaltene Verbot der Ver\u00f6ffentlichung von Wahltagsbefragungen gibt es eine einzige scheinbar plausible Begr\u00fcndung: Gef\u00e4lschte Wahltagsbefragungen k\u00f6nnten genutzt werden, um das Verhalten der W\u00e4hler gezielt zu manipulieren. Bei n\u00e4herer Betrachtung ist jedoch auch dieses Argument wenig stichhaltig: Seri\u00f6se Umfrageunternehmen haben ein intrinsisches Interesse daran, m\u00f6glichst akurate Prognosen zu publizieren, weil ihr guter Ruf ihr wichtigstes Kapital ist, und weisen stets auf den unvermeidlichen Stichprobenfehler und andere Fehlerquellen hin. Und B\u00fcrger, denen man zubilligt, da\u00df sie erwachsen genug sind, um an der Wahlurne \u00fcber das Schicksal des Landes zu entscheiden, werden sich nicht von frei erfundenen Meldungen aus dubiosen Quellen beeinflussen lassen.<\/p>\n<p>Das Ver\u00f6ffentlichungsverbot f\u00fcr Wahltagsbefragungen sollte deshalb g\u00e4nzlich abgeschafft werden. In seiner jetzigen Form schr\u00e4nkt es die Informationsfreiheit der B\u00fcrger ein und dient prim\u00e4r dazu, den<br \/>\nInformationsvorsprung zu sch\u00fctzen, den ausgew\u00e4hlte Journalisten und Spitzenpolitiker am Wahltag haben. Da\u00df letztere Gruppe das Ver\u00f6ffentlichungsverbot nun versch\u00e4rfen m\u00f6chte, wirft ein Schlaglicht<br \/>\nauf deren Demokratieverst\u00e4ndnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon lange war sich die gro\u00dfe Koalition nicht mehr so einig wie nach der Verbreitung angeblicher exit poll-Ergebnisse \u00fcber diesen twitter . Die CSU mahnt die Meinungsforscher zur Geheimhaltung, weil sonst Wahltagsbefragungen nicht l\u00e4nger erlaubt w\u00fcrden, w\u00e4hrend die CDU mit sch\u00e4rferen Sanktionen gegen twitter vorgehen m\u00f6chte. 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