{"id":2235,"date":"2010-02-11T16:06:39","date_gmt":"2010-02-11T15:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand_2235"},"modified":"2011-02-15T11:24:01","modified_gmt":"2011-02-15T10:24:01","slug":"krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/","title":{"rendered":"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2010\/02\/bandelow1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2239\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/files\/2010\/02\/bandelow-150x150.jpg\" alt=\"Nils Bandelow\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Umfragen scheinen der SPD nach den Wahldesastern von 2009 wieder ein wenig Hoffnung zu machen. Zwar liegen die Werte bei den meisten Meinungsforschungsinstituten nur knapp \u00fcber dem historischen Tiefstwert der letzten Bundestagswahl (23 Prozent), aber Regierungsbeteiligungen scheinen immerhin wieder m\u00f6glich (und ein Wahlsieg im Mai in NRW f\u00fcr die SPD greifbar). Dies liegt vor allem am Umfragetief der FDP und dem Hoch von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen. Jenseits dieser kurzfristigen Umfragetrends stellt sich die Frage, ob der seit 1998 anhaltende kontinuierliche Niedergang der ehemaligen Gro\u00dfpartei SPD noch aufzuhalten ist. Waren die W\u00e4hler- und Mitgliederverluste der deutschen Sozialdemokratie die Folge langfristig anhaltender Entwicklungen, oder dr\u00fccken sie kurzfristige situative Bedingungen, Stimmungen oder auch strategische Fehler der Partei aus?<br \/>\nUm diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick in das westeurop\u00e4ische Ausland. Dort finden sich Schwesterparteien der SPD, die mit \u00e4hnlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends konfrontiert sind \u2013 und mit unterschiedlichen inhaltlichen Strategien, Wahlkampfkonzepten und Spitzenkandidaten reagiert haben. Gerade im Hinblick auf die innerparteilichen Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe in der SPD ist es spannend, ob sich in den Nachbarl\u00e4ndern Hinweise f\u00fcr eine sozialdemokratische Erfolgsstrategie finden lassen.<br \/>\nDer Niedergang der Sozialdemokratie ist ein EU-weiter Trend. In den 1990er Jahren gelangten in vielen westeurop\u00e4ischen Demokratien sozialdemokratisch gef\u00fchrte Regierungen an die Macht. Fast \u00fcberall folgte ein bis heute anhaltender W\u00e4hler- und Mitgliederschwund. Gemessen an manchen Erkl\u00e4rungen liegen Erfolg und Misserfolg zeitlich zu eng beieinander. Daher k\u00f6nnen langfristige Entwicklungen wie die vielbeschworene Erosion des gewerkschaftlichen Arbeitermilieus den rasanten Stimmenverlust ebenso wenig allein erkl\u00e4ren wie wirtschaftliche Globalisierung oder demographische Ver\u00e4nderungen.<br \/>\n\u00dcberraschend ist, wie stark die sozialdemokratischen Erfolge und Misserfolge der westlichen EU-L\u00e4nder zeitlich korrelieren \u2013 obwohl sich die Ausgangslagen und Strategien deutlich unterscheiden. Die Entwicklung betrifft kontinentaleurop\u00e4ische L\u00e4nder wie Deutschland und Frankreich auf den ersten Blick gleicherma\u00dfen \u2013 obwohl die franz\u00f6sischen Sozialisten in dem Ruf stehen, als \u201eTraditionalisten\u201c eine weitaus gr\u00f6\u00dfere N\u00e4he zu ihrer Stammklientel bewahrt zu haben als die SPD. Auf der anderen Seite waren Vorzeigestaaten der \u201eModernisierer\u201c wie die Niederlande (trotz der j\u00fcngsten R\u00fcckkehr der Sozialdemokratie als Juniorpartner auf die Regierungsbank) von einem dramatischen Stimmenverlust betroffen. \u00c4hnliches steht der Labour Party in wenigen Monaten wahrscheinlich bevor. Selbst sozialdemokratisch gef\u00fchrte Regierungen in L\u00e4ndern mit (ehemals) ausgepr\u00e4gtem Wohlfahrtsstaat, starken Gewerkschaften und wirtschaftlichen Erfolgen wie D\u00e4nemark und Schweden haben erdrutschartige Niederlagen verkraften m\u00fcssen.<br \/>\nEin qualitativer Vergleich f\u00fchrt uns bei der Suche nach Erkl\u00e4rungen zu folgenden Thesen:<br \/>\n\u2022\tF\u00fcr den Wahlerfolg sozialdemokratischer Parteien ist der Zusammenhang zwischen dem nationalen Wahlrecht und der inhaltlichen Strategie wichtig: Zumindest kurzfristig beg\u00fcnstigt ein Mehrheitswahlrecht (wie in Gro\u00dfbritannien) Parteien, deren Strategie auf potentielle W\u00e4hler des wichtigsten Konkurrenten ausgerichtet ist. In L\u00e4ndern mit proportionalem Wahlrecht und daraus resultierenden Koalitionszw\u00e4ngen beg\u00fcnstigt diese Strategie (die Kern des \u201eDritten Wegs\u201c der sozialdemokratischen Modernisierer ist) dagegen Wahlerfolge kleiner Parteien.<br \/>\n\u2022\tModerne (nicht nur) sozialdemokratische Parteien setzen stark auf die Medienwirkung ihrer jeweiligen Spitzenkandidaten. Die Abh\u00e4ngigkeit von der Ausstrahlung eines Tony Blair, Gerhard Schr\u00f6der, Lionel Jospin, Wim Kok oder Poul Nyrup Rasmussen erschwert die Profilbildung m\u00f6glicher Nachfolger. Es ist kein Zufall, dass den Medienhelden oft blasse Technokraten wie Frank-Walter Steinmeier oder Gordon Brown gefolgt sind. Ebenso wenig zuf\u00e4llig ist es, dass diesen Vertretern der zweiten Garde durchg\u00e4ngig eine Fortsetzung der Wahlerfolge verwehrt bleibt. Die Wiederkehr sozialdemokratischer Regierungen setzt daher mittelfristig eine personelle Erneuerung voraus.<br \/>\n\u2022\tIn allen L\u00e4ndern hat die Sozialdemokratie ihre bisherige Problemdefinition ver\u00e4ndert. Im Keynesianismus der 1970er Jahre sollten der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und die Besserstellung unterer Verm\u00f6gens-, Einkommens- und Bildungsschichten Vorrang haben vor Inflationsbek\u00e4mpfung und Leistungsanreizen. Heute werden nicht mehr Arbeitslosigkeit und Inflation als Alternativen diskutiert. Politik vollzieht sich vielmehr als Suche nach L\u00f6sungen im magischen Dreieck von kurzfristiger Wachstumspolitik, langfristiger Infrastrukturpolitik (zu der vor allem Investitionen in die Bildungs- und Forschungsinfrastruktur zu z\u00e4hlen sind) und Begrenzung der Staatsverschuldung. Hauptproblem der Sozialdemokratie ist, dass ihr \u00fcberall inhaltliche Alleinstellungsmerkmale fehlen. Langfristig wird auch die Sozialdemokratie definieren m\u00fcssen, f\u00fcr welche eigenen Kern\u00fcberzeugungen sie stehen will. Dies ist kein einfacher Prozess, da \u00fcberall Konkurrenten lauern: Bei \u201eGerechtigkeit\u201c (Linke), \u201eUmwelt\u201c (Gr\u00fcne), \u201eWettbewerb\u201c (Liberale) und selbst \u201ePragmatismus\u201c (Christdemokraten\/Konservative\/Gaullisten etc.) kann man jeweils nur als Kopie auftreten.<br \/>\n\u2022\tAnders als fast alle anderen sozialdemokratischen Parteien verzeichnen ausgerechnet die vergleichsweise traditionalistischen franz\u00f6sischen Sozialisten keinen Stimmenverlust. Im Gegenteil: Bei Wahlen zur Nationalversammlung konnte die PS seit 1993 ihren Stimmenanteil sogar kontinuierlich geringf\u00fcgig steigern. Es bleibt Spekulation, wie die Lage der Partei aussehen w\u00fcrde, wenn 2002 der erste Wahlgang der Pr\u00e4sidentschaftswahlen nicht zum \u00fcberraschenden Ausscheiden von Jospin gef\u00fchrt h\u00e4tte. Bei der Interpretation der franz\u00f6sischer Wahlen bleibt auch wegen des speziellen Regierungs-, Wahl- und Parteiensystems Raum f\u00fcr unterschiedliche Interpretationen. Es dr\u00e4ngt sich aber die These auf, dass die PS davon profitiert hat, weniger eindringlich vorgebliche Sachzw\u00e4nge f\u00fcr einen Umbau des Sozialstaats argumentiert zu haben. Alle Parteien k\u00f6nnen daraus lernen, dass nicht nur ein eigener inhaltlicher Markenkern langfristig unverzichtbar ist. Notwendig ist auch eine Wahlkampfkommunikation, die aktiv um die Deutungshoheit in \u00dcbereinstimmung mit dem eigenen Programmkern bem\u00fcht ist. Der kurzfristige Kampf um Stimmen von W\u00e4hlern mit anderen \u00dcberzeugungen f\u00fchrt langfristig zur Verw\u00e4sserung der eigenen Identit\u00e4t.<br \/>\n\u2022\tWahlsieger waren in fast allen L\u00e4ndern rechtsliberale Parteien, linke Konkurrenten der Sozialdemokratie und Rechtspopulisten. Die Besonderheit Deutschlands liegt daher bisher nicht in den sozialdemokratischen Wahlergebnissen, sondern im Ausbleiben gr\u00f6\u00dferer Erfolge rechtsradikaler Parteien. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung liegt in den Wahlkampfthemen: Moderne sozialdemokratische Parteien haben in vielen EU-L\u00e4ndern nicht nur Konflikte in der Sozial-, Wirtschafts- und Milit\u00e4rpolitik zu bew\u00e4ltigen. Auch die Europapolitik und die Einwanderungspolitik sind zentrale Konfliktfelder. Diese Themen sind im deutschen Parteienwettbewerb (noch) vergleichsweise tabuisiert. Sollte sich das \u00e4ndern, k\u00f6nnte auch hierzulande das Risiko rechtspopulistischer Wahlerfolge wachsen.<br \/>\nFazit: Mit personeller Erneuerung und attraktiven neuen Spitzenkandidaten werden mittelfristig sozialdemokratische Wahlerfolge wieder wahrscheinlicher. F\u00fcr eine langfristige Etablierung sozialdemokratischer Parteien ist aber mehr notwendig als mediengerechte Wahlk\u00e4mpfer oder die Kopie inhaltlicher Strategien anderer Parteien. Die Herausforderung besteht in der Entwicklung eines eigenen inhaltlichen Kerns und der widerspruchsfreien Orientierung von Mitgliederschaft, Parteistruktur und Wahlkampf auf diesen Kern. Bisher ist allerdings nicht absehbar, worin dieser neue Markenkern bestehen k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngsten Umfragen scheinen der SPD nach den Wahldesastern von 2009 wieder ein wenig Hoffnung zu machen. Zwar liegen die Werte bei den meisten Meinungsforschungsinstituten nur knapp \u00fcber dem historischen Tiefstwert der letzten Bundestagswahl (23 Prozent), aber Regierungsbeteiligungen scheinen immerhin wieder m\u00f6glich (und ein Wahlsieg im Mai in NRW f\u00fcr die SPD greifbar). Dies liegt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":214,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1290,7131,7112],"tags":[],"class_list":["post-2235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-internationaler-vergleich","category-spd-parteien","category-wahlen-nach-zahlen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die j\u00fcngsten Umfragen scheinen der SPD nach den Wahldesastern von 2009 wieder ein wenig Hoffnung zu machen. Zwar liegen die Werte bei den meisten Meinungsforschungsinstituten nur knapp \u00fcber dem historischen Tiefstwert der letzten Bundestagswahl (23 Prozent), aber Regierungsbeteiligungen scheinen immerhin wieder m\u00f6glich (und ein Wahlsieg im Mai in NRW f\u00fcr die SPD greifbar). Dies liegt [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Zweitstimme\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-02-11T15:06:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-02-15T10:24:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/files\/2010\/02\/bandelow-150x150.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Nils Bandelow\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Nils Bandelow\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/\",\"name\":\"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-02-11T15:06:39+00:00\",\"dateModified\":\"2011-02-15T10:24:01+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/2a4da54923a33591f768ea67221b5d64\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/\",\"name\":\"Zweitstimme\",\"description\":\"Das Politik-Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/2a4da54923a33591f768ea67221b5d64\",\"name\":\"Nils Bandelow\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/15b7d7cc75c1be9074c4c195834b22d8894a7f795cc32582357707a95eb1f22d?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/15b7d7cc75c1be9074c4c195834b22d8894a7f795cc32582357707a95eb1f22d?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Nils Bandelow\"},\"description\":\"Nils Bandelow ist Professor f\u00fcr Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Innenpolitik an der TU Braunschweig. Er hat zuvor unter anderem an den Universit\u00e4ten in Bochum, D\u00fcsseldorf und Birmingham gearbeitet. Nils Bandelow ist Mitherausgeber der Zeitschrift German Policy Studies (www.spaef.com\/gps.php). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Vergleichende Analyse der Politik in westlichen Demokratien, Politikberatung und politisches Lernen sowie Politikproduktion in staatsnahen Politikfeldern (aktuell Verkehr, Gesundheit und Bildung). Redaktionelle Offenlegung zu Beratungst\u00e4tigkeiten f\u00fcr Parteien, parteinahe Stiftungen und Kandidaten: keine Weitere Informationen: Homepage des Lehrstuhls f\u00fcr Innenpolitik an der TU Braunschweig\",\"sameAs\":[\"http:\/\/www.tu-braunschweig.de\/innenpolitik\"],\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/author\/nils-bandelow\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme","og_description":"Die j\u00fcngsten Umfragen scheinen der SPD nach den Wahldesastern von 2009 wieder ein wenig Hoffnung zu machen. Zwar liegen die Werte bei den meisten Meinungsforschungsinstituten nur knapp \u00fcber dem historischen Tiefstwert der letzten Bundestagswahl (23 Prozent), aber Regierungsbeteiligungen scheinen immerhin wieder m\u00f6glich (und ein Wahlsieg im Mai in NRW f\u00fcr die SPD greifbar). Dies liegt [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/","og_site_name":"Zweitstimme","article_published_time":"2010-02-11T15:06:39+00:00","article_modified_time":"2011-02-15T10:24:01+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/files\/2010\/02\/bandelow-150x150.jpg"}],"author":"Nils Bandelow","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Nils Bandelow","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/","name":"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand - Zweitstimme","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#website"},"datePublished":"2010-02-11T15:06:39+00:00","dateModified":"2011-02-15T10:24:01+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/2a4da54923a33591f768ea67221b5d64"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/02\/11\/krise-oder-niedergang-der-sozialdemokratie-ein-blick-uber-den-nationalen-tellerrand\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Krise oder Niedergang der Sozialdemokratie? Ein Blick \u00fcber den nationalen Tellerrand"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/","name":"Zweitstimme","description":"Das Politik-Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/2a4da54923a33591f768ea67221b5d64","name":"Nils Bandelow","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/15b7d7cc75c1be9074c4c195834b22d8894a7f795cc32582357707a95eb1f22d?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/15b7d7cc75c1be9074c4c195834b22d8894a7f795cc32582357707a95eb1f22d?s=96&d=mm&r=g","caption":"Nils Bandelow"},"description":"Nils Bandelow ist Professor f\u00fcr Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Innenpolitik an der TU Braunschweig. Er hat zuvor unter anderem an den Universit\u00e4ten in Bochum, D\u00fcsseldorf und Birmingham gearbeitet. Nils Bandelow ist Mitherausgeber der Zeitschrift German Policy Studies (www.spaef.com\/gps.php). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Vergleichende Analyse der Politik in westlichen Demokratien, Politikberatung und politisches Lernen sowie Politikproduktion in staatsnahen Politikfeldern (aktuell Verkehr, Gesundheit und Bildung). Redaktionelle Offenlegung zu Beratungst\u00e4tigkeiten f\u00fcr Parteien, parteinahe Stiftungen und Kandidaten: keine Weitere Informationen: Homepage des Lehrstuhls f\u00fcr Innenpolitik an der TU Braunschweig","sameAs":["http:\/\/www.tu-braunschweig.de\/innenpolitik"],"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/author\/nils-bandelow\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/users\/214"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2235"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2865,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2235\/revisions\/2865"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}