{"id":2332,"date":"2010-05-05T18:22:45","date_gmt":"2010-05-05T16:22:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/?p=2332"},"modified":"2010-05-05T18:22:45","modified_gmt":"2010-05-05T16:22:45","slug":"im-falle-eines-falles-was-kame-nach-schwarz-gelb-in-nordrhein-westfalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/05\/05\/im-falle-eines-falles-was-kame-nach-schwarz-gelb-in-nordrhein-westfalen\/","title":{"rendered":"Im Falle eines Falles: Was k\u00e4me nach Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"about#debus\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-655\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/wahlen-nach-zahlen\/files\/2009\/04\/debus1.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"77\" \/><\/a>Das Spekulieren um die parteipolitische Zusammensetzung einer Regierung im Vorfeld einer Bundes- oder Landtagswahl geh\u00f6rt mittlerweile zum Standard der Medienberichterstattung. Eine ma\u00dfgebliche Ursache daf\u00fcr sind die in den letzten Jahren immer h\u00e4ufiger auftretenden \u201anegativen\u2019 Koalitionsaussagen: die Parteien teilen nicht nur mit, mit wem sie gerne nach der Wahl koalieren wollen, sondern auch, mit wem sie auf keinen Fall in eine Koalition eintreten m\u00f6chten. Dies ist auch im Fall der nordrhein-westf\u00e4lischen Landtagswahl am kommenden Sonntag nicht anders. So hat die dortige FDP erst am letzten Wochenende eine Koalition mit SPD oder Gr\u00fcnen mit der Begr\u00fcndung ausgeschlossen, dass beide Parteien nicht explizit eine Zusammenarbeit mit der Linken nach der Wahl ablehnen. Offenbar werden nun auch die B\u00fcndnisstrategien anderer parteipolitischer Wettbewerber als ein ma\u00dfgeblicher Grund daf\u00fcr herangezogen, dass man selbst bestimme Koalitionsm\u00f6glichkeiten von vorneherein ablehnt.<\/p>\n<p>Betrachtet man die j\u00fcngsten Umfrageergebnisse f\u00fcr die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai, dann erreichen die beiden \u201eWunschkoalitionen\u201c aus CDU und FDP einerseits sowie SPD und Gr\u00fcnen andererseits sehr wahrscheinlich keine Mehrheit im Parlament. W\u00fcrde auch ein \u201eschwarz-gr\u00fcnes\u201c B\u00fcndnis keine Mandatsmehrheit im D\u00fcsseldorfer Landtag erreichen, wie es die Ergebnisse des ZDF-Politbarometers vom 30. April vermuten lassen, dann w\u00e4ren neben einer \u201egro\u00dfen Koalition\u201c aus Christ- und Sozialdemokraten nur B\u00fcndnisse aus drei Parteien mit einer parlamentarischen Mehrheit ausgestattet. Zwei der drei bekanntesten \u201eDreier-Kombinationen\u201c \u2013 die \u201eAmpel\u201c aus SPD, FDP und Gr\u00fcnen sowie eine \u201eJamaika\u201c-Koalition aus CDU, Liberalen und Gr\u00fcnen \u2013 haben die Freidemokraten an Rhein und Ruhr mit ihrem auf dem Aachener Landesparteitag verabschiedeten Wahlaufruf bereits ausgeschlossen. Eine etwaige Koalition aus Sozialdemokraten, Gr\u00fcnen und Linken wird zwar weder von Rot noch von Gr\u00fcn gew\u00fcnscht, offiziell ausgeschlossen ist sie jedoch nicht.<\/p>\n<p>Wie wahrscheinlich sind nun die verschiedenen Koalitionsoptionen in NRW, wenn man g\u00e4ngige Theorien der Regierungsbildung zugrunde legt und diese empirisch testet? Auf der Grundlage aller Regierungsbildungen in Bund und L\u00e4ndern seit 1990 lassen sich mit Hilfe multivariater statistischer Analysen die Determinanten der Koalitionsbildung in Deutschland ermitteln und auf dieser Basis auch die Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr alle potentiell m\u00f6glichen Koalitionen berechnen. In die Berechnung flie\u00dfen die St\u00e4rke der Parteien im Parlament, ihre programmatischen Positionen, die anhand einer Analyse der Landtagswahlprogramme gewonnen werden, die Koalitionsaussagen der Parteien sowie die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Bundesrat ein. F\u00fcr Nordrhein-Westfalen wird die Sitzverteilung im neuen Landtag anhand der Ergebnisse des ZDF-Politbarometers vom 30. April, wo ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis keine Mehrheit h\u00e4tte, sowie von Forsa vom 28. April, nach der eine Koalition aus CDU und Gr\u00fcnen hingegen \u00fcber eine Mehrheit der Sitze im Landtag verf\u00fcgen w\u00fcrde, berechnet.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Blogs wurde dieses Verfahren bereits f\u00fcr die Landtagswahlen in Brandenburg, dem Saarland und in Th\u00fcringen im letzten Herbst mit Erfolg durchgef\u00fchrt: die schlie\u00dflich gebildeten Koalitionen wiesen in zwei der drei Bundesl\u00e4nder \u2013 in Th\u00fcringen und dem Saarland \u2013 die h\u00f6chste Wahrscheinlichkeit auf (vgl. Br\u00e4uninger &amp; Debus 2009). F\u00fcr Nordrhein-Westfalen ergibt sich das in der folgenden Tabelle abgetragene Bild.<\/p>\n<p><strong>Tabelle 1: \tWahrscheinlichkeiten ausgew\u00e4hlter Koalitionsoptionen in Nordrhein-Westfalen <\/strong><\/p>\n<table>\n<tr>\n<th>Koalitionsoption<\/th>\n<th>Berechnete Sitzverteilung auf Grundlage der Ergebnisse von Forsa vom 28. April<\/th>\n<th>Berechnete Sitzverteilung auf Grundlage der Ergebnisse des Politbarometers vom 30. April<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CDU und Gr\u00fcne<\/td>\n<td>65,3%<\/td>\n<td>0,5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CDU und SPD<\/td>\n<td>29,9%<\/td>\n<td>85,9%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>SPD, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und Linke<\/td>\n<td>2,8%<\/td>\n<td>7,9%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Ergebnissen zufolge w\u00e4re \u2013 f\u00fcr den Fall, dass Union und FDP eine Mehrheit im Landtag verfehlen w\u00fcrden und eine parlamentarische Mehrheit f\u00fcr ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis best\u00fcnde \u2013 eine Koalition aus CDU und Gr\u00fcnen die mit Abstand wahrscheinlichste Koalitionsoption (65,3%). Ein B\u00fcndnis der beiden gro\u00dfen Parteien CDU und SPD w\u00fcrde auf Platz 2 mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 30% landen, w\u00e4hrend ein Linksb\u00fcndnis mit 2,8% \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich sind. Sollte das Wahlergebnis so aussehen, dass im n\u00e4chsten Landtag auch CDU und Gr\u00fcne \u00fcber keine Mehrheit verf\u00fcgen w\u00fcrden, dann ist ein B\u00fcndnis der beiden gro\u00dfen Parteien der sehr wahrscheinliche Ausgang des Regierungsbildungsprozesses.<\/p>\n<p>Wieso erreicht schwarz-gr\u00fcn eine so hohe Wahrscheinlichkeit? Zum einen bevorzugt eine gro\u00dfe Partei in der Regel eine Koalition mit einer kleineren parlamentarisch vertretenen Kraft, um so bei der Besetzung der Kabinettsposten, die in der Regel den Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen innerhalb der Koalition entspricht und somit proportional erfolgt, einen m\u00f6glichst hohen Anteil an \u00c4mtern zu gewinnen. Zum anderen zeigt die Analyse der Wahlprogramme der nordrhein-westf\u00e4lischen Landesparteien, dass die Christdemokraten an Rhein und Ruhr in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sehr moderat und nicht wirtschaftsliberal ausgerichtet sind, so dass die \u00dcbereinstimmung mit Gr\u00fcnen oder SPD in diesem Politikfeld recht gro\u00df ist. Sollte also schwarz-gelb in D\u00fcsseldorf keine Mehrheit erreichen, dann k\u00f6nnte NRW nach Hamburg das zweite Bundesland werden, in dem CDU und Gr\u00fcne gemeinsam die Regierung stellen. Wenn Christdemokraten und\/oder Gr\u00fcne jedoch schw\u00e4cher abschneiden und keine gemeinsame Mehrheit im Landtag erreichen, dann stehen die Zeichen auf Bildung einer \u201egro\u00dfen Koalition\u201c.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Br\u00e4uninger, Thomas &amp; Marc Debus (2009): Schwarz-Gelb, Schwarz-Rot, Jamaika oder die Ampel? Koalitionsbildungen in Bund und L\u00e4ndern im Superwahljahr 2009. Zeitschrift f\u00fcr Politikberatung 2: 3, 563-567. [http:\/\/dx.doi.org\/10.1007\/s12392-009-0215-2]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Spekulieren um die parteipolitische Zusammensetzung einer Regierung im Vorfeld einer Bundes- oder Landtagswahl geh\u00f6rt mittlerweile zum Standard der Medienberichterstattung. 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