{"id":2498,"date":"2010-09-02T12:23:31","date_gmt":"2010-09-02T10:23:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/politik-nach-zahlen\/?p=2498"},"modified":"2011-03-04T11:13:38","modified_gmt":"2011-03-04T10:13:38","slug":"kann-man-die-verstandlichkeit-von-politikern-objektiv-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2010\/09\/02\/kann-man-die-verstandlichkeit-von-politikern-objektiv-messen\/","title":{"rendered":"Kann man die Verst\u00e4ndlichkeit von Politikern objektiv messen?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/komm.uni-hohenheim.de\/index.php?id=60188\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2976\" title=\"Jan Kercher\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/files\/2011\/03\/jan_kercher.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"78\" \/><\/a>Die Verst\u00e4ndlichkeit deutscher Spitzenpolitiker ist nicht erst seit den ber\u00fchmten <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f7TboWvVERU\">sprachlichen Entgleisungen des einstigen bayrischen Ministerpr\u00e4sidenten Edmund Stoiber<\/a> Anlass f\u00fcr \u00f6ffentliche und wissenschaftliche Kritik. So berechtigt diese Kritik auf den ersten Blick erscheint: Die Ergebnisse der Verstehens- und Verst\u00e4ndlichkeitsforschung belegen, dass die Verst\u00e4ndlichkeit von geschriebenen oder gesprochenen Texten stark von den individuellen Verst\u00e4ndnisvoraussetzungen des jeweiligen Lesers bzw. Zuh\u00f6rers bestimmt werden (z.B. Bildung, Vorwissen).<br \/>\nAns\u00e4tze f\u00fcr eine \u00dcberwindung dieser Problematik bieten die Messinstrumente der Lesbarkeitsforschung, die urspr\u00fcnglich entwickelt wurden, um die Lesbarkeit von Schulb\u00fcchern \u00f6konomisch erfassbar zu machen. Hierf\u00fcr wurden sogenannte \u201eLesbarkeitsformeln\u201c entwickelt, die auf objektiv messbaren Textmerkmalen basieren, f\u00fcr die zudem eine leser\u00fcbergreifende Relevanz f\u00fcr die Lesbarkeit eines Textes nachgewiesen werden konnte. Hierzu z\u00e4hlen insbesondere die durchschnittliche Wortschwierigkeit und Satzkomplexit\u00e4t.<br \/>\nDie bekannteste und am h\u00e4ufigsten verwendete Lesbarkeitsformel ist der Reading Ease Index von Rudolf Flesch (h\u00e4ufig auch als \u201eFlesch-Formel\u201c bezeichnet). Sie basiert auf der durchschnittlichen Satzl\u00e4nge in W\u00f6rtern und der durchschnittlichen Wortl\u00e4nge in Silben und ermittelt Werte von 0 (kaum verst\u00e4ndlich) bis 100 (sehr leicht verst\u00e4ndlich). F\u00fcr die englische Sprache wurden seit Ende der 1920er Jahre mehrere hundert solcher Formeln entwickelt, die ab Ende der 1960er Jahre auch als Grundlage f\u00fcr die Entwicklung deutscher Formeln dienten.<br \/>\nDamit zur\u00fcck zur eigentlichen Fragestellung: Kann man die Verst\u00e4ndlichkeit von Politikern anhand dieser Formeln objektiv messen? Eine aktuelle Untersuchung der Universit\u00e4t Hohenheim hat nun erstmals anhand einer experimentellen Untersuchung \u00fcberpr\u00fcft, ob Lesbarkeitsformeln dazu geeignet sind, die Verst\u00e4ndlichkeitsbewertungen und Verst\u00e4ndnistestergebnisse von unterschiedlichen Rezipientengruppen f\u00fcr Politikerreden vorherzusagen. Als Untersuchungsobjekte dienten hierbei Video-Podcasts von Angela Merkel sowie eine Weihnachtsansprache von Horst K\u00f6hler.<br \/>\nDas Fazit der Untersuchung: \u201eZusammenfassend ergeben sich [\u2026] eine ganze Reihe von Indizien, die daf\u00fcr sprechen, dass objektiv messbare Textmerkmale, wie sie von den Formeln erfasst werden, tats\u00e4chlich f\u00fcr eine Messung der Politikerverst\u00e4ndlichkeit geeignet sind. [\u2026] Dass alle Stimuli im Rahmen der vorliegenden Untersuchungen audiovisuell rezipiert wurden, best\u00e4tigt die wenigen bislang vorhandenen Belege f\u00fcr solch eine \u00dcbertragbarkeit der Prognoseinstrumente der Lesbarkeitsforschung\u201c (Kercher 2010: 115).<br \/>\nWie kann man diese beachtliche Prognosekraft eines schlichten Instruments wie der Lesbarkeitsformeln angesichts der Komplexit\u00e4t des Ph\u00e4nomens Verst\u00e4ndlichkeit erkl\u00e4ren? Aus fr\u00fcheren Untersuchungen l\u00e4sst sich ableiten, dass die Formeln aufgrund der vielen Interaktionen und Zusammenh\u00e4nge zwischen unterschiedlichen Textmerkmalen indirekt wesentlich mehr messen, als in den Formeln direkt enthalten ist: \u201eDies d\u00fcrfte das eigentliche Geheimnis f\u00fcr den Erfolg der Lesbarkeitsformeln sein\u201c (Best 2006: 28).<\/p>\n<p>Quellenverweise:<\/p>\n<ol>\n<li>Best, Karl-Heinz (2006): Sind Wort- und Satzl\u00e4nge brauchbare Kriterien zur Bestimmung der Lesbarkeit von Texten?. In: Wichter, Sigurd \/ Busch, Albert (Hrsg.): Wissenstransfer \u2013 Erfolgskontrolle und R\u00fcckmeldungen aus der Praxis. Frankfurt a.M.: Peter Lang, S. 21-31.<\/li>\n<li>Kercher, Jan (2010): Zur Messung der Verst\u00e4ndlichkeit deutscher Spitzenpolitiker anhand quantitativer Textmerkmale. In: Faas, Thorsten \/ Arzheimer, Kai \/ Ro\u00dfteutscher, Sigrid (Hrsg.): Information \u2013 Wahrnehmung \u2013 Emotion: Politische Psychologie in der Wahl- und Einstellungsforschung. Wiesbaden: VS Verlag, S. 97-121.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verst\u00e4ndlichkeit deutscher Spitzenpolitiker ist nicht erst seit den ber\u00fchmten sprachlichen Entgleisungen des einstigen bayrischen Ministerpr\u00e4sidenten Edmund Stoiber Anlass f\u00fcr \u00f6ffentliche und wissenschaftliche Kritik. 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