{"id":3240,"date":"2011-12-28T18:38:32","date_gmt":"2011-12-28T17:38:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/?p=3240"},"modified":"2012-02-11T10:44:36","modified_gmt":"2012-02-11T09:44:36","slug":"christian-wulff-und-die-wahlforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2011\/12\/28\/christian-wulff-und-die-wahlforschung\/","title":{"rendered":"Christian Wulff und die Wahlforschung"},"content":{"rendered":"<p>Die Rolle und das Amt des Bundespr\u00e4sidenten werden in der empirischen Sozialforschung kaum beachtet; zu gering ist sein Einfluss, auch wird er nicht direkt gew\u00e4hlt. Dementsprechend wird das Amt auch in der Diskussion um die <em>Personalisierung von Politik<\/em> nicht beachtet. Dennoch sollen hier einige der wesentlichen und empirisch fundierten Erkenntnisse der empirischen Wahlforschung pr\u00e4sentiert werden, die sich auf die momentane Debatte um Christian Wulff \u00fcbertragen lassen.<\/p>\n<p>Die Personalisierung der Politik bzw. des Politischen wird in der Politischen Kommunikationsforschung und in der Wahlforschung schon seit geraumer Zeit erforscht. In anderen Worten: Man stellt sich der Frage, wie sehr politische Richtungsentscheidungen mit den Personen verbunden sind, welche sie vertreten. Unterscheiden lassen sich drei Dimensionen: a) die Personalisierung der Wahlkampff\u00fchrung, b) die Personalisierung der Medienberichterstattung und c) die Personalisierung der Wahlentscheidung.<\/p>\n<p>Wenn wir uns die Entwicklung der drei Dimensionen im internationalen Vergleich anschauen, l\u00e4sst sich feststellen, dass die Personalisierung der Wahlkampff\u00fchrung kein neues Ph\u00e4nomen ist, im Gegenteil: Parteien haben ihren Wahlkampf schon immer auf den Spitzenkandidaten ausgerichtet, die Dramaturgie der Wahlk\u00e4mpfe, die \u201eDrehb\u00fccher\u201c, hatten schon immer einen Hauptdarsteller. Anders gelagert ist die Personalisierung der Medienberichterstattung. Hier lassen sich klare Ver\u00e4nderungen im Zeitverlauf festmachen: Mit dem Einzug des Fernsehens hielten nicht nur neue Formate wie z.B. TV-Duelle, Talkrunden etc. Einzug in das Politische \u2013 auch die Konzentration der Medien auf Personen nahm zu. Zwar sind nicht immer ausschlie\u00dflich die Spitzenkandidaten im Fokus, aber Politiker per se stehen mehr und mehr im Rampenlicht.<\/p>\n<p>Und nun kommen wir zur dritten Dimension, der <em>Personalisierung des W\u00e4hlerverhaltens<\/em>. Diese l\u00e4sst sich wiederum differenzieren in politische und unpolitische Eigenschaften \u2013 oder auch: rollennahe und rollenferne Eigenschaften &#8211; eines Kandidaten. Mit letzteren sind pers\u00f6nliche Integrit\u00e4t, physische Attraktivit\u00e4t und das Privatleben gemeint. Grunds\u00e4tzlich festzuhalten ist, dass diese Eigenschaften eine immer wichtigere Rolle spielen: B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger richten ihre Wahlentscheidung mehr und mehr an den Kandidaten als an Parteien aus. Das Ph\u00e4nomen des personalisierten W\u00e4hlerverhaltens ist uns aus pr\u00e4sidentiellen Systemen wohlbekannt, im US-amerikanischen Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf etwa ist der Faktor Pers\u00f6nlichkeit schon lange ein Kernelement, dass strategisch genutzt wird: Die Frage, ob ein Kandidat \u201epr\u00e4sidiabel\u201c ist, ist f\u00fcr die W\u00e4hler zentral, und Wahlkampfstrategen setzen scheinbar unpolitische Eigenschaften aus dem Privatleben der Kandidaten ebenso in Szene, wie ihre Familienmitglieder oder pers\u00f6nlichen Freunde. Vergleichsweise neu ist, dass solche Entwicklungen auch in der Parteiendemokratie erkennbar sind. Allerdings zeigt die empirische Forschung deutlich, dass auch dort, wo Parteien und nicht Personen gew\u00e4hlt werden, Wahlentscheidungen vermehrt an der Person des Spitzenkandidaten ausgerichtet werden.<\/p>\n<p>Und es sind vor allem die unpolitischen, rollenfernen Eigenschaften, die dabei ins Gewicht fallen. Die Logik, der dieses Ph\u00e4nomen zugeschrieben wird, \u00fcberzeugt: Politische Inhalte werden immer komplexer und B\u00fcrger haben immer weniger Zeit, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Daher w\u00e4hlen sie sogenannte \u201ekognitive Abk\u00fcrzungen\u201c. Sie leiten aus den unpolitischen Eigenschaften, \u00fcber die sie sich schnell ein Urteil bilden k\u00f6nnen, ihre Einsch\u00e4tzung \u00fcber die Kandidaten ab. Hier weist sich vor allem die <em>Integrit\u00e4t der Kandidaten<\/em> als wichtiger gegen\u00fcber den anderen unpolitischen Eigenschaften aus.<\/p>\n<p>Was bedeutet dies nun f\u00fcr unsere Debatte um den Bundespr\u00e4sidenten? Nat\u00fcrlich, er wird nicht direkt gew\u00e4hlt \u2013 dennoch wird er aber als prominenter Vertreter des Volkes wahrgenommen. Seine Autorit\u00e4t und seine Daseinsberechtigung in unserem politischen System sind in erster Linie darauf begr\u00fcndet, dass hier jemand jenseits der Grenzen der Parteienpolitik mit Vernunft, Moral und Augenma\u00df auf die politischen Entwicklungen im Land blickt, positive Entwicklungen f\u00f6rdert und negative offen anspricht. Dadurch wird dieses Amt zu demjenigen, welches am allerst\u00e4rksten auf unpolitischen Eigenschaften beruht. Wenn diese nun aber schwinden, da die Integrit\u00e4t des Bundespr\u00e4sidenten in Frage steht, liegt gem\u00e4\u00df den Ergebnissen der Sozialforschung nahe, dass der R\u00fcckhalt in der Bev\u00f6lkerung rapide sinken wird. Viel mehr noch, als wenn es sich um einen Minister oder Parteivorsitzenden handeln w\u00fcrde, f\u00fcr den sich eine gewisse durch Tricks und Kniffe unter Beweis gestellte Cleverness sogar positiv auswirken k\u00f6nnte. Man k\u00f6nnte auch sagen: Auf kein Amt wirkt sich ein Skandal potenziell so sch\u00e4digend aus, wie auf das des Bundespr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Literaturhinweise:<\/p>\n<p>Aarts, Cees\/Blais, Andr\u00e9\/Schmitt, Hermann (Hrsg.) ( 2011): Political Leaders and Democratic Elections. Oxford: OUP.<\/p>\n<p>Klein, Markus\/Ohr, Dieter (2000): Gerhard oder Helmut? Unpolitische Kandidateneigenschaften und ihr Einfluss auf die Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl 1998, in: PVS 41, 2, 199-224.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rolle und das Amt des Bundespr\u00e4sidenten werden in der empirischen Sozialforschung kaum beachtet; zu gering ist sein Einfluss, auch wird er nicht direkt gew\u00e4hlt. Dementsprechend wird das Amt auch in der Diskussion um die Personalisierung von Politik nicht beachtet. 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