{"id":3466,"date":"2012-02-10T18:52:24","date_gmt":"2012-02-10T17:52:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/?p=3466"},"modified":"2012-02-10T18:52:24","modified_gmt":"2012-02-10T17:52:24","slug":"die-30-millionen-dollar-rede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2012\/02\/10\/die-30-millionen-dollar-rede\/","title":{"rendered":"Die 30-Millionen-Dollar-Rede"},"content":{"rendered":"<p>Endlich Ruhe. Nach sieben Vorwahlen sowie sage und schreibe neunzehn TV-Debatten, die zeitweise nur durch unfreiwillige Komik begeistern konnten, g\u00f6nnt die Republikanische Partei sich und der amerikanischen Bev\u00f6lkerung einen Moment des Durchatmens. Morgen wird noch ein vorl\u00e4ufiges Ergebnis der Caucuses im US-Bundesstaat Maine ver\u00f6ffentlicht (dort erstrecken sich die Vorwahlen \u00fcber mehrere Wochen, daher ist es kein Endergebnis). Danach ist zweieinhalb Wochen Pause \u2013 die l\u00e4ngste im <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/zweitstimme\/2012\/01\/03\/mogen-die-spiele-beginnen\/\">gro\u00dfen, bunten Vorwahlzirkus<\/a>.<\/p>\n<p>Endlich Ruhe? Mitnichten! Die Vorwahlen in den USA sind in ihrer entscheidenden Phase. Und zwar gerade, weil derzeit scheinbar nicht viel passiert. Es sind keine <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/US-Vorwahlen\">Delegiertenstimmen zu holen<\/a> und das Medienecho ebbt ein wenig ab. Genau darin besteht aber die gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Kandidaten: Sie m\u00fcssen pr\u00e4sent bleiben, sich im Spiel halten. Denn nach der Pause folgen zwei Vorwahlen am 28.2., eine weitere am 3.3. und am 6.3. dann der \u201eSuper Tuesday\u201c mit Abstimmungen in elf Staaten. An diesem Tag, so sch\u00e4tzen viele, werden entscheidende Weichen gestellt. Schw\u00e4chen kann sich hier niemand erlauben.<\/p>\n<p>Die Kandidaten sprechen dieser Tage \u2013 je nach Ausgangsposition \u2013 davon, \u201eMomentum\u201c generieren oder erhalten zu wollen. Das geht nur mit Werbung. Und daf\u00fcr kommt es ganz entscheidend auf finanzielle Ressourcen an. Jeder Dollar, der in TV-Spots etc. investiert wird, kann sich auszahlen. In der Zeit kurz vor den ersten Vorwahlen beispielsweise haben Unterst\u00fctzer von Mitt Romney dessen sch\u00e4rfsten Konkurrenten Newt Gingrich mittels negativer Kampagnen massiv angegriffen; der Effekt war anhand Gingrichs sinkender Umfragewerte klar erkennbar.<\/p>\n<p>Diese Materialschlacht dominiert den Wahlkampf. Und wer sie gewinnt, scheint klar zu sein. Die Federal Election Commission hat unl\u00e4ngst offengelegt, wie viel <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2012\/01\/31\/us\/politics\/super-pac-donors.html\">Spendengeld die Unterst\u00fctzerorganisationen<\/a> der einzelnen Kandidaten im Jahr 2011 erhalten haben. Diese Zuwendungen sind im Gegensatz zu direkten Spenden an die Kandidaten nicht reguliert und so \u00fcbersteigen die Ressourcen dieser formal unabh\u00e4ngigen Gruppierungen jene der Kandidaten bei weitem \u2013 kurz gesagt: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-01\/usa-wahl-superpac\">Hier spielt die Musik<\/a>.<\/p>\n<p>Das Ergebnis war zu erwarten und ist deutlich. Die Gruppe um Mitt Romney hatte Ende 2011 mit Abstand am meisten Geld zur Verf\u00fcgung, \u00fcber 30 Millionen Dollar; Newt Gingrichs Komitee lag bei zwei Millionen (hat aber nach Ende der Berichtsperiode eine gro\u00dfe Einzelspende erhalten), diejenigen von Rick Santorum und Ron Paul konnten jeweils rund eine Million zusammenkratzen.<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich solch ein Vorsprung kompensieren? Das einzige verbleibende demokratische Korrektiv im Bereich der Medien ist ausgerechnet die TV-Debatte. Hier herrscht Waffengleichheit, die Kandidaten begegnen sich auf Augenh\u00f6he. So konnte sich beispielsweise Newt Gingrich mit \u00fcberzeugenden Auftritten gegen die Attacken aus dem Romney-Lager zur Wehr setzen und prompt wieder an Zustimmung gewinnen.<\/p>\n<p>Die schlechte Nachricht f\u00fcr Romneys finanziell minderbemittelte Herausforderer ist allerdings, dass es in der anstehenden Vorwahl-Pause bis Ende Februar nur eine Fernsehdebatte geben wird. Diese Chance m\u00fcssen sie nutzen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Fernsehzuschauer angesichts der mittlerweile zwanzigsten Debatte mehr und mehr erm\u00fcden. Aber es hilft nichts: Wer gewinnen m\u00f6chte, muss am 22.2. live auf CNN eine flammende Rede abliefern, die rund 30 Millionen Dollar wert ist\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich Ruhe. Nach sieben Vorwahlen sowie sage und schreibe neunzehn TV-Debatten, die zeitweise nur durch unfreiwillige Komik begeistern konnten, g\u00f6nnt die Republikanische Partei sich und der amerikanischen Bev\u00f6lkerung einen Moment des Durchatmens. 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