Das Fahrrad-Blog

Schneeketten fürs Rad

Von 28. Januar 2013 um 10:08 Uhr

Mit Spikereifen oder Mänteln mit gutem Profil ist man im Winter auf dem Rad gut unterwegs. Gelegenheitsradler, die sich wenig um das Winterprofil ihrer Laufräder kümmern und bei Eis und Schnee trotzdem nicht aufs Velo verzichten möchten, haben vielleicht bald eine nützliche Alternative: Schneeketten fürs Fahrrad.

Fotos zum oben stehenden Video entdeckte ich kürzlich im Kölner Stadtanzeiger. Der niederländische Designer Cesar van Rongen hat die Schneeketten entworfen.

In diesem Video sieht man, wie schnell und unkompliziert sie aufgezogen werden können und dass sie auf Eis wie Schnee anscheinend gut greifen. Wenn sie wirklich so gut funktionieren, wie es in dem Film erscheint, haben die Bike Spikes gute Chancen, viele Abnehmer zu finden. Die Frage ist aber, ob sie tatsächlich über lange Distanzen stabil auf dem Mantel haften und sich nicht lösen.

Kategorien: Fahrradteile
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Sieht schon toll aus. Als Nothilfe sicher geeignet. Habe jedoch meine Zweifel, ob die Dinger bei zügiger Fahrt, besonders auf kurvigen Strecken auf dem Reifen bleiben. Außerdem spielt die Reifenfreiheit unter dem Schutzblech eine Rolle. Wie beschrieben, wohl eher etwas für gelegentliche Winterfahrer. Mir sind da meine Spikereifen lieber.
    Gruß.
    Günther

    • 28. Januar 2013 um 18:19 Uhr
    • Havenith Günther
  2. 2.

    Cool! Für die drei Tage Winter reicht das doch völlig aus.
    Gibt es schon Info für welche Reifengröszen die Schneeketten verfügbar sein werden? Wie teuer und wo erhältlich?

    Greetz, Uwe

    • 29. Januar 2013 um 15:40 Uhr
    • onefuckinggear
  3. 3.

    Die Frage ist, wo man sowas kaufen kann. Was mich am Radfahren täglich wundert: Warum sind die einfachen Lösungen immer noch Science Fiction? Was es beim Auto seit Jahrzehnten gibt (brauchbare Beleuchtung, Winterreifen, Bremsen, Getriebe, Stauraum, Fahrspuren) wird jetzt so nach und nach fürs Fahrrad entworfen. Hätte mit zwölf niemals gedacht dass ich mit über 30 immer noch zur Avantgarde gehöre, nur weil ich die drei Kilometer zur Arbeit mit dem Rad fahre. Irgendwie schön aber traurig zugleich.

    • 29. Januar 2013 um 15:41 Uhr
    • Martin
  4. 4.

    @ Greetz, Uwe
    Leider nicht. Auf meine Anfrage hat Cesar van Rongen nicht geantwortet.

    • 30. Januar 2013 um 06:18 Uhr
    • Andrea Reidl
  5. 5.

    Vom Prinzip eine gute Idee, die m.E. von einem Reifenhersteller passend zu den gängigsten Modellen gut umgesetzt werden könnte, nur müsste das Spannsystem wohl noch verbessert werden.

    Im Viedes sieht man ab etwa 2:30, dass die “Schneeketten” schon verrutschen. Aber die Idee finde ich gut, da ich aus Gründen der Faulheit bisher Reifenwechsel nicht nach Tageswitterung vornehme. Ein komplettes Winterrad oder wechselnde Laufräder sind für mich mittelfristig bisher geeignetere Optionen.

    • 30. Januar 2013 um 18:38 Uhr
    • Rad-Recht
  6. 6.

    Einen Vorteil haben die Dinger auch noch. Sie machen einen Krach als würde man einen Plastikkorb hinter sich herziehen. Da wird man sicherlich nicht überhört.

    • 17. Februar 2013 um 00:53 Uhr
    • Simdlx
  7. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)