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So modisch und farbenfroh kann Regenkleidung sein

 
© The Cambridge Raincoat Company
© The Cambridge Raincoat Company

Jeder kennt den Spruch: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Der Spruch ist wahr – das wissen alle, die viel mit dem Fahrrad unterwegs sind und mal nass werden. Gute Regenkleidung zahlt sich aus. Das Angebot ist glücklicherweise inzwischen recht vielseitig und reicht von der klassischen Outdoorbekleidung bis hin zum durchaus ansehnlichen Regenmantel. Modisch hat sich in den vergangenen Jahren wirklich viel getan.

Beim Radfahren denke ich eher praktisch. In der Regel trage ich jetzt im Herbst eine Outdoorjacke, die nach dem Zwiebelprinzip funktioniert. Die wattierte Innenjacke kann man herausnehmen, die äußere Jacke ist atmungsaktiv, wasser- und winddicht. Ich kaufe Jacken, die einer Wassersäule von 5.000 Millimeter standhalten. Meine Erfahrung zeigt: Dann bin ich auch nach einer Regenfahrt von einer Stunde und mehr noch nicht durchgeweicht. Außerdem gefallen mir Kapuzen mit einem kleinen Schirm, die den Regen etwas abhalten, sowie verstellbare Ärmelabschlüsse.

Im Schnitt kostet so eine Jacke zwischen 150 und 250 Euro und hält, wenn man sie viel nutzt, zwei bis drei Jahre. Dann sieht die Jacke zwar noch gut aus, aber das Material hält die Nässe nicht mehr so gut ab wie zuvor.

Aber nicht jeder, der in der Stadt mit dem Rad unterwegs ist, will in der Outdoorjacke durch die Gegend fahren. Muss man auch nicht. Inzwischen gibt es eine kleine Gruppe an Designern, die auch ausgefallene Radkleidung herstellen.

©
© The Cambridge Raincoat Company

Dazu zählt die britische Marke The Cambridge Raincoat Company. Sie bietet eine sehr schöne Kollektion an schicken klassischen Regenmänteln. Das besondere an diesen Mänteln ist: Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Schnitten, für Frauen ebenso wie für Männer, und sie werden bei Bedarf auch auf Maß angefertigt (siehe auch das Foto ganz oben).

Unterwegs im Regenrock

© Takaokami by Emma Jorn
© Takaokami by Emma Jorn
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© Takaokami by Emma Jorn

Die Designerin Emma Jorn hat Anfang dieses Jahres zunächst über die Plattform Kickstarter Geld für ihre sehr feminine Regenkleidung gesammelt. Ihre Kollektion kam gut an, und mittlerweile ist sie mit der „Queen“ der Regenkleidung, Ilse Jacobsen, im Geschäft. Unter deren Label verkauft sie bald die ersten Stücke aus ihrer Kollektion. Der Rock lässt sich übrigens sehr klein zusammenfalten, wie man in dem Video sieht.

Einen Regenrock verkauft seit Jahren auch die irische Unternehmerin Georgia aus Dublin. Sie hat neben dem Regenrock auch sehr auffällige Jacken im Angebot, außerdem schöne Regenschuhe, die sie Leggits nennt.

© Georgia in Dublin
© Georgia in Dublin

In diesem Kreis wirkt die ebenso modische wie sportliche Regenjacke von Nau fast schlicht. Mir gefällt sie sehr gut. Sie ist sowohl wind- und wasserdicht als auch atmungsaktiv. Es gibt sie in den Farben grün und blau.

 

© Nau
© Nau

Deutlich noch Bedarf besteht hingegen bei Regenhosen. Da ist es wie sonst auch beim Hosenkauf: Solange man nicht seine Marke gefunden hat, die perfekt passt, sind die Hosen entweder zu eng oder zu weit.

4 Kommentare

  1.   Waschbaeren

    Der Rock ist klasse! Allerdings wird’s dann an den Unterschenkeln schnell naß und kalt :-(
    Dann doch lieber gleich das gute alte Regencape; gibt’s in den Niederlanden sogar bei dem großen schwedischen Möbelhaus ganz billig…

  2.   dornfeld

    Ich als Mann habe natürlich keinen Regenrock, aber so einen Poncho der bis zur Hälfte des Oberschenkels geht. Bei Regen kann ich damit fahren ohne dass die Unterschenkel nass werden. Ein wenig vielleicht aber aus Zucker ist man ja auch nicht.
    Mir ist der Regen dann doch lieber als die Nässe die der Körper innerhalb des Regenteils selbst produziert.
    Ich empfehle meiner Dame mal den Regenrock.

  3.   Dick Hendrix

    Danke, fuer das beeindruckende Video, how to fold a rain shirt….
    Sorry, aber mutiert der Fahrradblog hier langsam zum Lifestyle od. Chichi Forum?

  4.   Elke in Pink

    Danke. Schöner Artikel.
    So gibt es auch weniger ‚Ausreden‘ gegen das Radfahren, wenns mal wieder regnet.
    Mir jedenfalls ist es recht wichtig bei Regen nicht so plump daher zu kommen. Womöglich noch mit ‚Warnweste‘ und Helm verunstaltet.