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Wandel im Stadtverkehr ist unaufhaltbar

 
Halfbike © Kolelinia
Halfbike © Kolelinia

Radfahren ist in. Selbst wer nicht gerne in die Pedale tritt, registriert die zunehmende Zahl an Radfahrern im Straßenverkehr. Selbstbewusst fordern sie mehr Platz auf der Straße und nerven damit gerne Verkehrsplaner. Doch derlei Verteilungskämpfe gehören schon fast zum Alltag, die meisten Menschen registrieren sie kaum. Anders ist das bei Kuratoren oder Kulturwissenschaftlern. Sie schenken dem Fahrrad in Ausstellungen inzwischen viel Aufmerksamkeit. Nach Wien, Portland, Tel Aviv und Hamburg stellt jetzt das Design Museum in London das Radfahren in den Mittelpunkt. Bis zum 30. Juni ist dort die Ausstellung Cycle Revolution zu sehen.

Ausstellung Cycle Revolution © James Harris
Ausstellung Cycle Revolution © James Harris

Für Fahrradliebhaber sind derartige Ausstellungen ein Traum. Wann sonst sieht man an einem Ort so viele unterschiedliche gut erhaltene Räder, darunter Raritäten, Kultobjekte und Siegerräder. Das ist auch in London so. Dort steht die Rennmaschine, auf der Eddy Merckx 1972 den Stundenweltrekord erzielt hat, das Siegerrad des britischen Ex-Profis Chris Boardman mit dem er 1992 die Olympiade in Barcelona gewann und natürlich das Pinarello, das Siegerrad der jüngsten Tour de France.

Cycle Revolution © James Harris
Cycle Revolution © James Harris

Diese Aufzählung kann man für andere Fahrradgattungen vom Mountainbike bis zum britischen Faltradklassiker weiterführen. In der Ausstellung wird die Kulturgeschichte des Fahrrads dargestellt. Die Kunst des Designs, die ergonomischen Finessen, das Fahrrad in seiner gesamten Entwicklungsgeschichte. Das ist für Liebhaber interessant. Damit eine Ausstellung mehr ist als ein Trendverstärker, muss sie die neue Freude am Radfahren gesellschaftlich einordnen. Dann wird sie auch für Nichtradfahrer relevant.

In der Londoner Ausstellung scheint das jedenfalls zum Teil zu passieren. Das zeigt bereits der Titel „Cycle Revolution“. Eine Revolution bezeichnet stets eine radikale Veränderung. Die zeichnet sich im Stadtverkehr zurzeit weltweit ab. Radfahrern wird mehr Platz zugebilligt. Sie werden mehr und mehr als ernsthafte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Sicher, vielerorts steckt diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen oder wird recht zögerlich voran getrieben. Aber selbst London, das nie eine Fahrradmetropole war, hat verstanden: So kann es nicht weitergehen.

In der britischen Hauptstadt fahren Autos im Schnitt gerade noch 19 km/h. Zur Hauptverkehrszeit sinkt die Geschwindigkeit nochmal auf nur noch 12 km/h. Das ist ein Witz. Da ist man man mit dem Rad bedeutend schneller unterwegs. Das ist nur einer der Gründe für das Revival der Räder in den Städten. Politiker wollen mit mehr Radverkehr die Lebensqualität erhöhen, also die Luftqualität  verbessern und die Belastung aller Menschen durch Autolärm vermindern.

Natürlich wird es immer Autoverkehr in den Städten geben. Aber die autogerechte Stadt der Gegenwart hat sich längst überholt. Viele Politiker und Verkehrsplaner stimmen dem zu. Sie planen und bauen aber anders. In der Regel fehlt der politische Wille.

Aber im Grunde ist es mit der autogerechten Stadt ein bisschen wie mit dem Rauchen. Vor Sommer 2008 war es in Deutschland selbstverständlich an öffentlichen Orten wie Restaurants, Sportstätten, Schulen und Einkaufszentren zu rauchen. Für Raucher war es unvorstellbar es nicht zu tun. Heute ist es genau umgekehrt. Rauchen an öffentlichen Plätzen ist die die Ausnahme, Nichtrauchen sind die Regel. Die Zahl der Raucher sinkt.

Ähnlich wird es irgendwann mit dem Autoverkehr sein. Es wird immer Menschen geben, die mit dem Auto unterwegs sind. Aber die Zahl derer, die Rad fahren oder andere nachhaltige Verkehrsmittel benutzen wird wachsen und bedeutend größer sein als heute. Trotzdem werden die Menschen weiterhin mobil sein. Warum auch nicht. Städte wie Amsterdam oder Kopenhagen machen vor, dass es gut geht.

Hinweise auf die kleinen und großen Revolutionen im Stadtverkehr gibt die Ausstellung anhand von verschiedenen Beispielen aus der ganzen Welt. Die eben genannten Städte sind dabei, aber auch Sevilla, Montreal, Bogotá oder London.

© Porterlight Bicycle
Lastenrad: stark in der Stadt und auf Reisen © Porterlight Bicycle

Über Fahrradfahren kann man viel sprechen, aber eigentlich muss man es tun. Seine Vorzüge in der Stadt muss man im Wortsinne erfahren. Deshalb lohnt sich ein Besuch in der britischen Metropole im kommenden Jahr. Schließlich sollen dann die Fahrradhighways quer durch die Stadt fertig sein. Außerdem läuft die Ausstellung im Design Museum noch bis zum 30. Juni 2016.  Wenn man dort ist, sollte man das nicht verpassen.

10 Kommentare

  1.   Nur_mit_Muskelkraft

    „Aber die autogerechte Stadt der Gegenwart hat sich längst überholt. Viele Politiker und Verkehrsplaner stimmen dem zu. Sie planen und bauen aber anders. In der Regel fehlt der politische Wille.“

    Ich führe den Gedanken mal weiter:

    Der Wille fehlt, weil der Großteil des Wahlviehs Autofahrer sind. Und die wollen nun mal partout keinen Zentimeter „ihres“ Platzes abgeben – gefühlt ist ja sowieso immer zu wenig davon da: Immer, wenn eine Straße um eine Spur erweitert wurde oder ein Parkplatz hinzugekommen ist nahm der Verkehr im gleichen Maße zu und machte den Vorteil wieder zunichte. Wenn ich die Straße vor meinem Elternhaus heute mit von vor 30 Jahren vergleiche, stelle ich fest, dass die Anzahl der dort parkenden Autos sich mindestens verdoppelt hat – und das bei gleichgebliebener Bebauung und vermutlich auch Anwohnerzahl. Was wir also brauchen sind Politiker, die den Mut haben gegen den (Auto-)Strom zu schwimmen und wegweisende Entscheidungen zu treffen.

  2.   rofi

    Den Autoanteil in der Stadt zu kultivieren indem man mehr Parkplätze bereit stellt ist beinahe wie der Erhalt einer Spezies. Die definiert sich auch über die Nahrung.
    Je mehr Hasen es gibt, um so mehr Füchse gibt es die dann doch wieder Hunger haben. Gibt man dann noch mehr Hasen (Parkplätze) hinzu,
    werden sich die Füchse weiter vermehren.
    Man muss die Hasen natürlich reduzieren lassen, indem die Füchse sie fressen und dann aber ebenfalls eingehen werden weil es keine Nahrung (Parkplätze) mehr gibt.
    Sprich, wer einfach nie einen Parkplatz bekommt, wird da einfach nicht mehr hin fahren.

  3.   Elke in Pink

    Schon wärs!

    Die mir bekannten Prognosen sprechen eine ganz deutlich andere Sprache. Wir dürfen wohl getrost von einer Verdopplung des gegenwärtigen Autoverkehrs in den nächsten Jahrzehnten ausgehen.
    Auch in Deutschland wird aller Voraussicht nach der Autoverkehr weiter ganz erheblich ansteigen.
    Jüngst habe ich in die „Verkehrsverflechtungsprognose 2030 Schlussbericht Los3“ hineingeschaut.
    Selbst unter der Annahme sinkender Einwohnerschaft wird die MIV-Kilometerleistung in erheblichem Umfang weiter steigen.
    Von Trendumkehr keine Spur. Gar keine.
    Manchmal scheint mir, dass der mediale Fokus auf den ‚Fahrradboom‘ lediglich geschickt verscheiert, dass in Wirklichkeit gar keine Verlagerung vom Auto aufs Rad stattfindet, sondern bloß innerhlab des Umweltverbundes eine Umschichtung erfolgt.
    Fussgänger und ÖNV-NutzerInnen werden aufs Rad gebracht.
    Eine m.E. eher negative Entwicklung.

    Von einer Trendumkehr im Bereich des MIV-Wachstums kann wirklich keine Rede sein, auch wenn in einigen Metropolregionen bei einigen Altersgruppen und Milieus in geringem Umfang zu Recht vom ‚Verlust des Statussymbols Auto‘ gesprochen wird.
    Der Umfang dieses Fahrradhipstertums ist winzig, und die ‚urbanen Fahrradaffinen‘ werden ja bereits recht erfolgreich mit Car-charing-Angeboten zurück in den ’sicheren‘ Hafen der automobilen Gesellschaft zurückgeholt.
    Als nächstes kommt dann die „Braunkohle Mobilität“, die mit Quersubventionierung, Parkerleichterung und Reisezeitvorteilen durch Umweltspur-Freigaben die Anschaffung des Elektro-Drittwagens für Besserverdienende attraktiv machen soll.

    Ja: es gibt einen Fahrradboom
    und
    Nein: die automobile Gesellschaft ist mitnichten auf dem Rückzug
    Ganz im Gegenteil.

  4.   HH1960

    @Elke in Pink

    Das unterschreibe ich so nicht. Vielleicht sollte man zwischen Fläche und Stadt trennen. In den Städten wird es zwangsläufig zu weniger Autoverkehr kommen. Der ÖPNV wird weiter ausgebaut, die Radinfrastruktur ebenso. Beides geht zu Lasten des Kfz und irgendwann wird es die Mehrheit einfach normal finden nicht das Auto zu nehmen und sich wundern warum man nicht schon früher das Rad genommen hat. Klar gehört dazu eine vernünftige Infrastruktur, aber diese entsteht zzt. Für meinen Geschmack zu langsam und oft zu mutlos, aber sie entsteht.

    Ich bin für dieses Entwicklung ein lebendes Beispiel: Das Rad neu entdeckt habe ich erst vor gut sechs Jahren, seitdem sind die Strecken, welche ich mit dem Rad zurücklege, immer länger geworden. Heute fahre ich ganz selbstverständlich bei jedem Wetter auch die 15-18km in die City mit dem Rad. Und auch zurück. Ich geniesse die Flexibilität, die Bewegung und die Abwesenheit von Stress.

    Voraussetzung ist, wie im Artikel geschrieben, das Mensch erstmal das Rad neu entdeckt. Und das geschieht gerade!

  5.   Elke in Pink

    @HH1960
    Das finde ich ja spannend, und es wäre ja schön, wenn es so ist.

    Gibt es denn irgendwo eine Quelle, oder auch nur Hinweise, die begründet in die Richtung weisen dass der MIV in Deutschland (KM-Leistung) zurückgehen wird?
    Ich lese eigentlich immer nur das Gegenteil, wenn ich mal auf das Thema stoße. Auf eine fundierte Prognose habe ich ja oben verlinkt.
    Auch weltweit habe ich noch nie irgendwelche Infos gefunden, die davon ausgehen, dass der MIV sinkt.
    I.d.R. wird doch eher mindestens von einer Verdopplung ausgegangen?
    Irre ich da?
    Im Übrigen kann ich versichern, dass auch (oder gerade?)in der Fahrradhauptstadt Münster der MIV ungebrochen weiter zunimmt.
    Trotz (oder wegen?) des großzügigen weiteren Aus- und Neubaus von Autostrassen nehmen MIV und MIV-Dauerstau ganz erheblich zu.
    Tendenz: weiter steigend.
    Sogar erheblich steigend.

  6.   Quirinus

    Wir sind an einem kritischen Punkt angekommen. Der Kampf um den öffentlichen Raum steht bevor. Um den Radverkehr über die 15%-Hürde zu hieven, muss die Infrastruktur erweitert werden. Der Platz dazu fehlt auf der Straße…solange man dem Autoverkehr nichts wegnimmt.

    Hier in Nürnberg gibt es viele Lippenbekenntnisse zum Radverkehr, aber keine der großen politischen Instanzen traut sich als Botschafter des Radverkehrs zu postitionieren. Für Radverkehr zu sein bedeutet in den Köpfen vieler Bürger gegen Autos zu sein. Und das ist im überwiegend stockkonservativen Bayern der Genickschlag für jede Gruppierung, die an die Macht will. So ist die CSU grundsätzlich sehr ablehnend und die SPD versucht einen Eiertanz, der nur hin und wieder Lichtblicke vermuten lässt. Der Oberbürgermeister Maly (SPD) ist ein verkehrspolitischer Zwitter und merkelt sich durch alle Diskussionen hindurch.

    Und so stehen täglich tausende Pendler im Stau. Einige mutige Radfahrer trauen sich auf die Straßen. Die anderen wollen nicht oder haben einfach Angst sich als Radfahrer in diesen Straßenkampf zu begeben. Weiter so, das wird bestimmt alles von alleine gut!!!

  7.   macbookmatthes

    Es ist zumeist,

    die nackte Not, die die Städte in Europa dazu bringt, mehr Radverkehr auf die Strassen zu bringen. Ansonsten ist bald niemand mehr mobil und die Luft kann man tatsächlich mit dem Messer in Stücke schneiden.
    Ganz einfach wird das keineswegs mit der schönen neuen Welt, da darf man sich keinen Illusionen hergeben…

    http://tinyurl.com/pc6ubzv

  8.   HH1960

    @Elke in Pink

    Hier findet man z.B. interessante Graphiken der Behörde f. Wirtschaft und Verkehr für Hamburg aus 2012.

    War mir auch so, dass der Anteil der zurückgelegten Wegstrecken mit dem Kfz. sinkt und der Anteil der Radfahrer steigt.Der HVV gibt jedes Jahr höhere Fahrgastzahlen bekannt. Mittlerweile merkt man es auch am Ausbau der Radinfrastruktur in Hamburg – es tut sich etwas. Es gibt immer mehr Schutzstreifen, Radwege werden grundsaniert und zumindest gestern haben die Autofahrer sogar auf der noch nicht mit Schutzstreifen versehenen Weidenallee Rücksicht genommen. Sogar die Fuhle war bis auf einen Kampfparker frei. Bald ist zudem die Rennstrecke über Alte Landstrasse / Brombeerweg fertig und wird natürlich dem Vergleich mit der Strecke über den Ohlsdorfer Friedhof unterzogen…. Das Angebot verbessert sich und wird damit zu einem steigendem Radverkehrsanteil führen.

    Ich bin insofern vorsichtig optimistisch.

    http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj3_Luftschadstoffe/Vortraege_Fachtagung/Wagner.pdf

  9.   Ralf

    @HH1960 Ich bin da ganz Ihrer Meinung. Je mehr sich der Mensch, vor allem im Büroalltag, immer weniger bewegt, desto größer sind auch die körperlichen Beschwerden. Ich zähle die Auswirkungen von Stress jetzt mal direkt dazu.

    Ich unterrichte z.B. an mehreren Institutionen vorwiegend am PC und versuche schon vor Ort ganz bewusst hin und wieder aufzustehen. Um mich selbst dahingehend zu motivieren fit zu bleiben, habe ich einfach ein kleines Projekt für Gleichgesinnte (http://fitness-bikes.net) aufgebaut. So erinnere ich mich selbst daran, dass es zwar gemütlicher wäre jetzt mit dem Auto zu fahren, aber dann gibts keine Berichte für die (noch sehr kleine) Community ;)

    Überdachte Fahrradtrassen wären u.a. auch eine Möglichkeit mehr Menschen zum Radeln zu bewegen, da bin ich mir ziemlich sicher.

  10.   kleinelch

    Der Guardian schrieb im April d.J. „Have we really reached ‚peak car‘? “
    http://www.theguardian.com/cities/2015/apr/30/have-we-really-reached-peak-car

    Die 2. Grafik gibt einen Einblick in die Entwicklung der Personenkilometer PKW in Deutschland, Frankreich, Australien, GB und USA zwischen 1990 und 2009.
    (Bei der Kurve für Deutschland muss man wohl Einheitseffekte herausrechnen.)
    Interessanter Artikel.

    Los Angeles, für viele die MIV-Hölle schlechthin, hat ein Stadtentwicklungsprogramm Verkehr beschlossen:
    „Auf dem Programm stehen ein mit 40 Milliarden Dollar finanzierter Ausbau des Straßenbahn- und U-Bahnnetzes sowie neue Radwege und Carsharing für arme Stadtteile.“
    http://www.brandeins.de/archiv/2015/immobilien/stadtentwicklung-los-angeles-alles-im-fluss/

    Damit ist LA diese zweite US-Riesenmetropole nach NY, die ihren Verkehr umbaut. Das wird eine Sogwirkung auf viele US-Städte entfalten, weil sie alle konkurrieren und zwar ganz besonders mit NY und LA.

    Deutschland droht diese Entwicklung zu verschlafen.

    Es ist so, wie Quirinus #6 erklärt: Ab 15 – 20% Radanteil geht es mit Mischverkehr/Streifen nicht weiter. Deutsche Städte sind die einzigen auf der Welt, die auf ungeschützten Radverkehr setzen und dafür sogar geschützte Radinfra zurückbauen. Überall sonst lernt man von NL und DK, überall sonst läuft der Prozess genau andersherum: Man baut ungeschützte Radinfra zu geschützter Infra aus.

    Außer den wachsenden Ansprüchen an die liveability einer Stadt und dem Kampf gegen den Klimawandel kommt der ölverbrennende MIV, auf den Deutschland setzt, von einer dritten Seite unter Druck.

    Die Ölwirtschaft kommt zunehmend in den Geruch einer Quelle des internationalen Terrors, denn mithilfe der Ölerlöse wird die Ideologie des terroristischen Islamismus exportiert und der IS ebenso wie schon Al Kaida zu einem erheblichen Teil finanziert.

    Die USA antworten darauf schon länger mit einer Strategie Unabhängigkeit von Ölimporten und des Ölpreisverfalls.
    Auch der Schlag gegen VW, das nicht auf E-Kfz, sondern weiter auf Ölverbrennung setzt, passt nicht nur in eine Umweltstrategie.
    Der Schlag zielt auf Ölverbrennungsgeräte. Die Öleinnahmen stammen zu 40% aus dem Verkehr.
    Dekarbonisierung ist nicht nur eine Klimaschutz-Strategie, sondern sie passt mindestens ebenso gut in Obamas langfristige Anti-Terror-Strategie der finanziellen Austrocknung des islamistischen Terrors.