Das Fahrrad-Blog
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Infrastruktur

Wo man in Kopenhagen an Leihbikes kommt

Von 21. April 2014 um 08:35 Uhr
© Gobike

© GoBike

Kopenhagen hat zwei neue Fahrradverleihsysteme – eines für moderne Pedelecs und eines für aufgearbeitete Fundräder.

Seit Anfang April kann man nun die GoBike-Cityräder mieten. Sie sind mit Tablets ausgerüstet und können auf Wunsch einen Motor zuschalten (mehr dazu hier im Blog). Die Räder sollen mehrere Aufgaben übernehmen: Erstens sollen Touristen mit ihnen die Stadt erradeln, zweitens sollen sie die Mobilitätslücke der Pendler zwischen Bahn und Zielort schließen.

Nach der ersten Woche ist GoBike-Geschäftsführer Torben Aagaard zufrieden. Das Feedback der Kunden sei positiv, sagt er. Die Tablets seien einfach und logisch zu bedienen und das elektrische Fahren mache Spaß. Das war zu erwarten. Jeder, der zum ersten Mal auf einem Pedelec sitzt, steigt mit einem Grinsen wieder ab. Und viele der Dänen, die das GoBike ausprobierten, waren laut Aasgaard erstmals per Pedelec unterwegs. Im Schnitt mieteten sie die Räder für eine Stunde und fuhren etwa fünf Kilometer weit.

Neben dem modernen System gibt es einen weiteren kostenfreien Fahrradverleih, der noch einfacher funktioniert als die Methode von Bikesurfing Berlin. Man muss nur den Zeitraum und die Anzahl der Räder, die man benötigt, auf der Webseite von Copenhagen Free Bike Rental eintragen, Mailadresse und Telefonnummer hinterlassen und erhält dann eine Nachricht, ob die Räder verfügbar sind.

Vier junge Studenten aus Kopenhagen haben Copenhagen Free Bike Rental als Nonprofit-Organisation gegründet. Sie verleihen Fundräder oder recycelte entsorgte Räder, um sie Touristen zur Verfügung zu stellen – entweder kostenlos oder gegen eine Spende. Die Räder werden abends um sechs Uhr an einem festgelegten Standort in der Nähe des Rathauses ausgegeben und auch wieder in Empfang genommen.

Politik bringt Pendler auf Pedelecs

Von 14. April 2014 um 09:50 Uhr

Pedelecs sind immer noch eine recht junge Fahrzeuggattung. Zwar hat die ältere Generation die Räder mit eingebautem Rückenwind relativ schnell für sich entdeckt, aber Pendler, für die Elektrofahrräder eigentlich prädestiniert sind, steigen immer noch eher schleppend um. Die Berliner Senatsverwaltung will mit ihrem Projekt Pedelec-Korridor nun etwas nachhelfen. Weiter…

VELOBerlin: Smartphone als Fahrradschloss

Von 31. März 2014 um 14:41 Uhr

Die Fahrradwelt ist bunt, und Überraschungen warten überall. Das hat am Wochenende erst wieder die VELOBerlin bewiesen. Zwei Messen innerhalb von einer Woche – da kann eigentlich nicht viel Neues dabei sein, denkt man. Ist aber nicht so. Unterschiedlicher als die VELOBerlin und die Berliner Fahrradschau können Fahrradmessen wohl kaum sein. Ein Besser oder Schlechter gibt es dabei nicht. Jede Messe hat ihren besonderen Charme und ihre individuelle Ausrichtung. Bei vielen Ausstellern und Rednern ging es am Wochenende darum, den Komfort beim Radfahren zu steigern. Weiter…