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Klimaschädigende Subventionen explodieren, warnt IEA

Von 4. Oktober 2011 um 15:23 Uhr

Die Internationale Energie-Agentur macht sich dieser Tage bei Regierungen unbeliebt, indem sie die klimaschädigenden Subventionen für die fossilen Energien weltweit anprangert. Insgesamt hätten Regierungen im vergangenen Jahr 409 Milliarden US-Dollar ausgegeben, die dazu führten, dass der Ölpreis künstlich niedrig gehalten wird. Bis zum Jahr 2020 könnten sich die Subventionen sogar auf mehr als 660 Milliarden US-Dollar aufsummieren. Also mehr als eine halbe Billion US-Dollar!

Das größte Problem: Die Subventionen führen zu einer dramatischen Fehlentwicklung, weder sorgen sie für Arbeitsplätze noch Wirtschaftswachstum, so die IEA. Stattdessen führen sie zu Energieverschwendung  und gefährlichen Preisschwankungen:

“(…) that subsidies to fossil-fuel consumers often fail  to meet their intended objectives: alleviating energy poverty or promoting economic development, and instead create wasteful use of energy, contribute to price volatility by blurring market signals, encourage fuel smuggling and lower competitiveness of renewables and energy efficient technologies.”

Da kann man nur sagen: Weg damit! Oder kann mir jemand ein Pro-Subventionen-Argument liefern?

 

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    >Oder kann mir jemand ein Pro-Subventionen-Argument liefern?

    Die Subventionen haben nicht selten soziale Gründe, Länder wie Iran, Malaysia und Venezuela subventionieren z.B. Öl für die eigene Bevölkerung mit erheblichen Summen, allerdings fördern die Staatsunternehmen dieser Länder das Öl ja auch und machen Milliardengewinne.

    • 5. Oktober 2011 um 00:16 Uhr
    • PBUH
  2. Kommentar zum Thema

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